Gas Billiger als Strom

Benzin billiger als Strom

Sparen Sie Strom und Gas im Doppelpack. Die EnBW fordert mehr Strom, obwohl er an der Börse billiger geworden ist. Für Südbadenern nützt das nichts, da die EnBW hier kein Gas liefert. Hier können Sie sich von e-control automatisch berechnen lassen, ob Sie Gas oder Strom sparen wollen. Nebenbei bemerkt: Unser Strom enthält keine Kernkraft.

Das Gas wird in der St.Galler Innenstadt bald verteuert, aber der Strom wird billiger.

St. Galler Die St. Galler Werkstätten ändern ihre Tarife: Die Preise für Koch- und Heizungsgas werden anfangs November um 8 bis 10 Prozentpunkte steigen. Dagegen wird der Stromverbrauch im kommenden Jahr sinken. Jeder, der mit Gas erhitzt oder gar kochte und Kundin der St. Galler Städte ist, hatte in den letzten Tagen einen unangenehmen Postbrief.

Damit teilte der Energieversorger allen seinen Abnehmern mit, dass der Benzinpreis ab dem Stichtag des Jahres um 0,7 Cent pro kWh steigen würde. Damit haben die Kommunalunternehmen zum zweiten Mal innerhalb von zehn Jahren die Preise für Gas erhöht. Rund sieben Prozentpunkte mehr müssen ihre Kundschaft seit Beginn des Jahres 2018 zahlen, und am Ende des Jahres wird der Kurs wieder um 8 bis 10 Prozentpunkte steigen.

Das Berechnungsbeispiel nach dem Standard-Modell des Preisverantwortlichen, das von einem Gas-beheizten Ein- und Mehrfamilienhaus mit einem Jahresbedarf von 20 000 kWh ausgeht: Bisher war für diesen Auftraggeber ein Erdgaspreis von 8,78 CO Dieser setzt sich zusammen aus dem so genannten Arbeitskosten und dem Basispreis, der von der laufenden Veränderung nicht beeinflusst wird.

Im Berechnungsbeispiel hat der Kundin oder dem Kunden bisher jährlich CHF 1756 für Gas ausgeben. Laut dem neuen Tarifen vom Monat September erhöht sich der Kilowattstundenpreis auf 9,48 Rp., was einem jährlichen Verbrauch von 1896 Francs ausmacht. Damit zahlt der Kundin oder dem Kunden 140 Francs oder acht Prozentpunkte mehr pro Jahr. "â??Wir sind bestrebt, den Marktpreis so konstant wie möglich zu haltenâ??, sagt Peter Graf, Leiter Finanzen, Handel und Controlling bei den St.?Galler Stadtwerken.

Der Kurvenverlauf ist nicht gleichmäßig von oben nach unten, hat aber Gipfel und Täler, aber die generelle Ausrichtung ist klar: Der Benzinpreis steigt. Damit sie nicht zu sehr von diesen Kursschwankungen abhängen, teilen die Kommunalunternehmen ihre Gasbezüge das ganze Jahr über auf. Es geht darum, den Marktpreis zu glatt zu stellen und damit die Gaspreise für die Verbraucher so gleichbleibend wie möglich zu gestalten.

Längst war der Benzinpreis verhältnismäßig niedrig; zwischen 2011 und 2017 konnten die Kommunalunternehmen den Preis fünffach reduzieren. Doch seit zwei Jahren steigt der Preis für Gas wieder an. "Die Gasbeschaffung ist für uns allein seit Jahresbeginn um 50 Prozentpunkte gestiegen. "Aus diesem Grund sehen sich die Kommunalunternehmen innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal zu einer Erhöhung ihrer Gaspreise erzwungen.

Bei den Stadtwerken wird dieser Arbeitsschritt nicht zu festen Zeiten, sondern in unregelmäßigen Abständen und nach Wunsch durchgeführt. Bei den Strompreisen ist die Situation anders. Der neue Gastarif gilt für alle Kundinnen und Servicebereiche der St. Galler Werke, unabhängig davon, ob es sich um private Haushalte oder Firmen handelt. Dabei sind die Garkunden über die gesamte Landesregion verteilt; die städtischen Versorgungsunternehmen versorgen die Kundinnen und Kunden von Ammon bis Rorschach und auch Vertwil mit Gas.

Sie haben 4700 Heizungsgaskunden sowie weitere 2400 Kundinnen und Servicekunden, die mit Gas garen, aber nicht erwärmen und damit einen wesentlich geringeren Energieverbrauch haben. Die Gasverbraucher müssen sich in Zukunft stärker in die Brieftasche schieben (siehe Haupttext), während die Stromverbraucher der St. Galler Stadtwerke mit einer leichten Reduzierung des Budgets der Haushalte rechen. Zu Beginn des Jahres 2019 werden die Kommunalunternehmen ihre Strompreise reduzieren.

Die Einsparung des einzelnen Mitarbeiters ist von mehreren Aspekten abhängig. Auf das Jahr projiziert, wird ein solcher Kundin ab 2019 rund drei Prozentpunkte der Elektrizitätskosten einsparen, was rund 25 CHF ausmacht. Damit sind die St. Galler Werkstätten laut "K-Tipp" einer der zehn Stromanbieter, die ihren Abnehmern die größten Preisnachlässe anbieten.

Die Zeitschrift verglich total 50 schweizerische Stromversorger.

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