Gas Energie

Gasenergie

Denn nur wer bereit ist, neue Wege zu gehen, kann die Energie der Veränderung für sich nutzen. Erdöl & Gas, Energie, Ölgas-Applikation Effizienz ist das A und O für Öl-, Gas- und Energieunternehmen. Eine tragende Säule der Energieversorgung ist Erdgas: Es liefert den größten Teil der Energie in Deutschland und ist ein unverzichtbarer Partner für erneuerbare Energien. Shipping, Öl & Gas, Energie.

Zukunftsenergie für die Energieversorgung

Die rasante Entwicklung der LNG-Industrie und die Zunahme der ungewöhnlichen Gaserzeugung haben den Gasmarkt in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, die Zukunftsperspektiven der Erdgasversorgung erhöht und den Gasmarkt verändert. Vom Aufspüren herkömmlicher Erdgaslagerstätten bis hin zu ungewöhnlichen Energiequellen wie Schiefergas, Kohlebettmethan und Bioerdgas wird erwartet, dass dieser Wasserstoff noch in den kommenden Jahrzehnten eine bedeutende Bedeutung im weltweiten Strommix einnehmen wird.

Das Gas ist ein wichtiger Faktor bei der Schaffung einer dauerhaften und verlässlichen Energieinfrastruktur. Gestützt durch die steigende Forderung nach grüneren Technologien und strengeren Sicherheitsstandards konzentriert sich die Industrie zunehmend auf das Potenzial von Gas als sicherer Energieträger mit geringeren Umweltauswirkungen. Längst haben wir uns auf industrielle Messtechnik, regulatorische Konformität und Energieversorgungssicherheit sowie auf Investitionen in Energieoptimierungs- und Betriebseffizienz-Lösungen konzentriert.

Auf diese Weise können wir unseren Kunden Serviceleistungen anbieten, die eine nachhaltige und sichere Zukunftsperspektive für ihre Erdgasanlagen gewährleisten, wie beispielsweise die Versorgung mit Bioerdgas, Elektrizität zu Gas und Wasserstoff sowie die CO2-Behandlungstechnologien.

Zukunftsperspektiven von Erdöl und Erdgas: Daten und Vorhersagen - Energie & Energieeffizienz - Zukunftsbilder - Innovationen - Homepage

In vielen Staaten verändern sich die Energiesysteme derzeit. Decentralisierte Stromerzeugung, intelligentes Stromnetz, ungewöhnliche Energiequellen und natürlich erneuerbare Energieträger haben einen hohen Stellenwert. Aber trotz des Aufschwungs bei den regenerativen Energieträgern spielt der Einsatz von fossilen Brennstoffen nach wie vor eine wichtige Funktion. Laut dem "BP Statistical Review of World Energy" von 2014 ist der Konsum von fossilen Rohstoffen im Jahr 2013 global um 2,3 Prozentpunkte gestiegen.

Demgegenüber lag sie 2012 noch bei 1,8 vH. Laut BP-Bericht bleibt Erdöl der begehrteste fließende Energieträger und macht fast ein gutes Viertel des globalen Energieverbrauchs aus. Der Eigenanteil am Gesamtenergiebedarf ist seit 1965 nicht mehr so gering. Gleichzeitig kam es zu einem Preisverfall: Während ein Fass Erdöl im Juli 2014 über 110 US-Dollar kosten würde, waren es im Frühling 2015 nur gut fünfzig, die Ursachen dafür sind komplex.

Eine schleppende Weltkonjunktur zum Beispiel führte zu einer verminderten Nachfrage nach Erdöl. Zugleich haben die USA als bedeutendes Nachfragestaat die Erdölimporte aufgrund der eigenen boomenden Ölproduktion stark reduziert; und Saudi-Arabien als weltgrößter Erdölexporteur war nicht gewillt, weniger Erdöl zu produzieren, um die Preise zu verstetigen. Laut dem "World Energy Outlook" der International Energy Agency (IEA) wird der globale Energiebedarf von 2014 bis 2040 voraussichtlich um 37% steigen.

Nach 2025 wird das jährliche Wirtschaftswachstum von über zwei Prozentpunkten jedoch nur noch halb so hoch sein. Während 2012 fast 82% der weltweiten Energielieferungen durch Fossilien abgedeckt wurden, werden es im Jahr 2040 noch rund 75% sein. Nach Berechnungen der IEA wird auch in den OECD-Ländern bis 2030 das Gas zum wichtigsten fossilien Energieträger werden, während der Kohleanteil abnimmt und bis 2035 mit 27% noch etwa so hoch sein wird wie der von Gas.

Dabei wird vor allem das unkonventionelle Gas für knapp 60 Prozentpunkte des globalen Umsatzwachstums aufkommen. So macht sie in den USA bereits 44 Prozentpunkte der Gesamterdgasproduktion aus. Die Energie ist in den USA im Vergleich zu anderen Staaten im Überfluss und billiger, nicht zuletzt dank der Fracking-Technologie. In den 2020er Jahren werden die Durchschnittskosten einer Energieanlage in den USA nach Einschätzung der IEA-Experten gar unter die von China sinken.

Laut aktueller Informationen des DIW decken die EU fast ein Drittel ihres Erdgasverbrauchs mit Einfuhren aus Russland. Zur Verringerung der Importabhängigkeit rät das DIW vor allem zu einer effizienteren Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktureinrichtungen und zum Aufbau von Rohrleitungen und Einfuhrkapazitäten für Flüssigerdgas (LNG), das zum Beispiel per Schiff eingeführt werden kann.

Im Jahr 2013 machten die Gesamtimportkapazitäten der EU für Flüssiggase mit 184 Mrd. Kubikmetern fast 40 Prozentpunkte des Erdgasverbrauchs der EU aus. Laut dem Energieinformationsdienst der US-Regierung könnte das Unternehmen ab 2016 gar zum Netto-Erdgas-Exporteur werden. "In den USA gibt es über ein gutes Jahrzehnt LNG-Exportprojekte, und der erste LNG-Terminal wird voraussichtlich 2016/17 in Betrieb gehen ", sagt Roberto Cominotto, Geschäftsführer des JB Energy Transition Funds.

Die IEA kritisiert die Förderungen für die fossilen Brennstoffe, die 2013 weltweit mit 550 Mrd. US-Dollar subventioniert wurden - mehr als viermal so viel wie die Förderung der erneuerbaren Energie. Das behindert nach Angaben der IEA die notwendigen Sachinvestitionen in regenerative Energiequellen sowie in schwer förderbare Öllagerstätten, eine flächendeckende Gaslogistik und neue Steinkohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung.

Wenn die derzeitige Strategie fortgesetzt wird, würden die CO2-Emissionen nach Angaben der IEA zwischen 2011 und 2035 um 20 Prozentpunkte ansteigen - bis 2035 wären sie dann zweimal so hoch wie 1990, was einen globalen Durchschnittstemperaturanstieg von 3,6 Celsius bis 2100 statt des Ziels von zwei Zentimetern bedeutet hätte. Laut einer Untersuchung der Wissenschaftler Christoph McGlade und Paul Ekins vom University Institute London müssen 30 Prozentpunkte aller Erdölreserven, 50 Prozentpunkte aller Erdgasreserven und gar 80 Prozentpunkte aller Kohlevorkommen auf der ganzen Welt im Erdreich brach liegen.

Nach Angaben der IEA wird der prozentuale Beitrag der erneuerbaren Energieträger zum weltweiten Energiekonsum bis 2040 fast ein Viertel sein. Im Jahr 2012 lag dieser Wert noch bei rund 13 aufwärts. Am weltweiten Strommix wird sich der Marktanteil von Windenergie und Fotovoltaikvervielfachen. Für das stärkste weltweite Umsatzwachstum ist die Windenergie (34 Prozent) verantwortlich, vor Wasserkraft (30 Prozent) und Sonnenenergie (18 Prozent).

So wird in der EU erwartet, dass die Windkraft bis 2040 rund 20 Prozentpunkte der Gesamtstromerzeugung ausmacht.

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