Gas Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energien Gas

Erneuerbare Energien hatten in Österreich schon immer einen sehr hohen Anteil an der Energieversorgung, nicht zuletzt durch die Wasserkraft. Gas-Turbine mit Abhitzekessel (GT), Gas- und Dampfturbine (GuD), Brennstoffzellenanlage. Bei der Stromerzeugung aus Windenergie gibt es naturgemäß große Schwankungen. Der Kraftwerkpark liefert seit Dezember neben Strom aus erneuerbaren Energien auch Gas für das Erdgasnetz. Strom aus erneuerbaren Energien ist bereits jetzt günstiger als Kernkraft.

Ist Gas regenerativ?

Ist Gas regenerativ? Erneuerbare Energieträger haben in Österreich seit je her einen sehr großen Beitrag zur Stromversorgung geleistet, nicht zuletzt aufgrund der Wasserkraft. In Österreich ist der Energiebedarf durch die Nutzung erneuerbarer Energieträger gestiegen. 35% des Gesamtenergieverbrauchs werden bereits aus regenerativen Energieträgern (z.B. Wasser-, Wind-, Solar-, Bioenergie, Photovoltaik oder Geothermie) gedeckt. Und das auch mit Unterstützung einer ganz speziellen regenerativen Energie: Gas.

Regenerierbares Bioerdgas wird in 350 Anlagen durch mikrobiologische Fermentation von Biomassen (meist Anlagenreste, Jauche oder Festmist) erzeugt. In der Regel wird das so genannte Grüngas vor-Ort zur Stromerzeugung oder Wärmeerzeugung genutzt. Elektrizität aus regenerativen Energien übertrifft oft den Bedarf. Es ist bekannt, dass Elektrizität nicht über einen längeren Zeitraum hinweg aufbewahrt werden kann. Beim Power-to-Gas-Verfahren wird der nicht erforderliche Elektrizität in Synthesegas (Wasserstoff, Methan) umgesetzt und kann so im Erdgasnetz oder in Erdgasspeichern aufbereitet werden.

Dieses Verfahren macht erneuerbare Energieträger leistungsfähiger und Gas erneuerbarer. Als erneuerbare Energiequelle kann die Biogasanlage einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Deshalb wird das Biosystem eine noch bedeutendere Bedeutung im zukünftigen Strommix unseres Staates haben.

Strom zu Gas: Erdgasnetzspeicher Erneuerbare Energien

Witterungsabhängige Energieformen wie Sonnen- und Windenergie unterliegen Schwankungen. Weil der Stromerzeugungsmix in Deutschland bereits zu fast 30 Prozentpunkten aus regenerativen Energieträgern stammt, gibt es in diesem Land ein großes Potenzial für Lösungsansätze zur sicheren Versorgung. Ein Gedanke ist es, die überflüssigen Energiemengen zu lagern. Ob in kleinen Anlagen für autarke Menschen zu Haus oder in großen Speichersystemen, die den Stromfluss für viele Häuser garantieren:

Energiespeichersysteme sind eine wesentliche Grundlage für die Transformation von Energiesystemen. Power-to-Gas, kurz P2G, ist eine Technik, mit der zu viel produzierte Energie abgespeichert und dann verbraucht werden kann. Der Prozess ist ganz simpel und ähnelt dem Chemieunterricht: So wird das Trinkwasser (H2O) durch elektrolytische Trennung in die Bestandteile Hydrogen (H2) und O2 aufbereitet. Dabei wird der überschüssige Elektrizitätsüberschuss aus regenerativen Energiequellen aufbereitet.

Die Wasserstoffeinspeisung kann unmittelbar in das Gasnetz erfolgen. Der beispielsweise als Abgase in einer Bioerdgasanlage entstehende Kohlenstoff (H2) und das entstehende Kohlenstoffdioxid (CO2) werden zu Methan synthetisiert. Sie wird auch als regeneratives Gas (CH4) bezeichnet. P2G ermöglicht auch die Nutzung von Elektrizität zur Wärmeversorgung. Auf Wunsch kann das Gas auch durch Kraft-Wärme-Kopplung wieder in Elektrizität umgewandelt werden.

Auch Methan kann leicht aufbewahrt und transportiert werden. Aber auch das dt. Gasnetz mit einer Länge von 400.000 km und zahlreichen Speichermöglichkeiten hat immense Auslastung. Allein in den Speichereinrichtungen des Untertagegasnetzes könnte nach Angaben des DVGW der gesamte Bundesstrombedarf für drei Wochen "gespeichert" werden. Power-to-Gas: Aus regenerativen Energieträgern wird Grüngas, das vielfältig genutzt werden kann.

Die Besonderheit der P2G-Technik besteht darin, dass sie Energie für lange Zeit speichert. Einige Tage oder gar mehrere Woche sind kein Thema - und gerade das macht diese Technik für die Energierevolution im Gegensatz zu anderen so kostbar. Darüber hinaus kann der erzeugte H2 für Brennstoffzellenfahrzeuge genutzt werden. So könnte man beispielsweise mit H2 in einem Auto weiterfahren als mit einem Elektromobil und an jedem Ort ganz unkompliziert und rasch tanken.

Auf diese Weise können auch erneuerbare Energien auf die Straße gesetzt werden. Die Schlussfolgerung von eLIFE: Ob dezentrale oder dezentrale Stromversorgung - wir brauchen zukunftsweisende Energiespeichersysteme für die Energiewandlung. Gemeinsam mit allen Techniken wird die Stromversorgung auch in den kommenden Jahren gesichert.

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