Gas Preise 2015

Gaspreise 2015

Kostenmonitor inklusive Neukundenrabatte (Stand: 2. November 2018). Die Preise für die Lieferung von Erdgas. In den Gaspreisen sind Konzessionsabgaben enthalten, die an die Kommunen gezahlt werden. Die Kosteneinsparungen der Jahre 2014, 2015 und 2016 wurden anschließend an die Kunden weitergegeben.

Gas prices have increased for GGEW, Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft, Bensheim.

Erdgaspreise von 2000 bis 2011

Anders als die Strompreise in Deutschland verlief die Preisentwicklung auf dem Erdgasmarkt in den letzten Jahren wesentlich ungleichmäßiger. Die Preise sind seit der Jahrhundertwende zunächst stark gestiegen. In den Jahren 2009/2010 gab es eine Kürzung und eine Untersuchung geht von einem weiteren Zuwachs aus. Laut Inventar wurden in 49,9% der im Jahr 2015 zum Neubau zugelassenen Wohneinheiten Erdgas-Heizsysteme nachgerüstet.

Damit liegt der Erdgasanteil auf einem hohen, wenn auch deutlich niedrigeren Wert als im Jahr 2000, als mehr als drei Viertel der in neuen Wohngebäuden eingesetzten Heizgeräte (76,7%) Erdgasheizgeräte waren. Damit ist der Erdgasmarkt für die Hausheizung nach wie vor gut und die Gasbeheizung ist nach wie vor die wichtigste Heiztechnik.

Erdgaspreise: Die erste Preisentwicklung war klar nach oben gerichtet. Eine Akte des Bundesamtes für Statistik enthält unter anderem Richtwerte für die Ermittlung der Durchschnittspreise für Erdgasverbraucher zwischen 2000 und 2016. Der durchschnittliche Erdgasverbraucherpreis für 2010 wird auf 100 festgelegt. Die tabellarische Darstellung beginnt mit einem Indexpunktwert von 62,2 im Jahr 2000. Der Index erhöht sich bis 2006 stetig auf 99,4 und erreicht dann durch einen weiteren Aufwärtstrend über 100.

Im Jahr 2009 gab es zunächst einen Einbruch auf 109,7 (Vorjahr: 111,5). 2010 gab es dann wieder einen starken Einbruch auf den Standardwert von 100. 2015 war der Standardwert wieder gestiegen: diesmal auf 111,9. 2016 gab es endlich einen Standardwert von 107,6. Die Erdgastarifentwicklung war lange Zeit an die Ölpreisentwicklung geknüpft.

Im Jahr 2015 hat der Bundesgerichtshof bestätigt, dass dieser Zusammenhang zwischen dem Gaspreis und dem Erdölpreis auch für Stockwerkeigentümer unzulässig ist. In den vergangenen Jahren sind die Bezugspreise für Gas stark gesunken. "â??Sie liegen im Freifallâ??, schreibt die Zeitschrift "Der Spiegel" schon in einem Fachartikel vom Ende Dezember 2016, die GAS-Kunden hatten aber lange Zeit nicht so viel davon.

Als Beweis nennt das Fachmagazin eine Untersuchung des Forschungsinstituts E-Comment. Danach sanken die Gasbezugskosten für Versorgungsunternehmen 2014 um 104 EUR, während die Preise für Privathaushalte nur um 20 EUR sanken. Im Jahr 2015 verlief es aus Sicht der Verbraucher etwas besser. Das Gas konnten die Gas-Großhändler für weitere 34 EUR billiger kaufen, während die Verbraucher bis zu 28 EUR sparen konnten.

Im Jahr 2016 reduzierten sich die Bezugskosten für den Großhandel um 94 EUR, wovon 70 EUR an die Endverbraucher weitergereicht wurden. Dementsprechend können die Konsumenten nicht damit rechnen, dass sie unmittelbar und vollständig von fallenden Weltmarktpreisen profitierten. Doch nicht jeder Energielieferant nutzt in gleicher Weise von den Marktentwicklungen auf dem Erdgasmarkt.

Das, was bei steigender Preissteigerung Sinn macht, hat sich bei fallenden Kursen jedoch als ungünstig erwiesen. Solche gebundenen Lieferanten können von fallenden Weltmarktpreisen nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz profitieren. In der im Juni 2014 veröffentlichten Untersuchung "Development of Energy Markets - Energy Reference Forecast" wurde eine Vorhersage über die Preisentwicklung von Erdgas in den nächsten Jahren getroffen.

Danach wird der Preis für Erdgas für private Haushalten von 6,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2011 auf 7,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2020 und 8,5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2030 und bis zu 9,7 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2050 steigen, so die Experten. 2011 würden bei einem Jahresbedarf von 20000 kWh pro Jahr für ein Einzelfamilienhaus aus dem Jahr 1.340 Euro/Jahr anfallen.

Bei der Nachfrage könnte beispielsweise die Weiterentwicklung von Techniken wie der Kraftstoffzelle von Interesse sein. So ist der Prozentsatz der privaten Haushalten, die seit der Öffnung im Jahr 2007 den Gaslieferanten wechseln, stark angestiegen. Am 04/2016 gab es 3,2 Mio. Haushalten, die ihren Gaslieferanten zumindest einmal gewechselt haben. Wer dann die Marktentwicklung auf dem Regionalgasmarkt verstärkt nutzen will, sollte am besten auf eine kurzfristige Vertragsdauer achten.

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