Gaspreis in Deutschland

Benzinpreis in Deutschland

Wie hoch sind die Gaspreise in Deutschland? Wo heizen die Verbraucher mit dem billigsten Gas? Ehemalige Gas- oder Öllagerstätten: Einige erschöpfte Erdgasfelder können bei Eignung des Gesteins wieder aufgefüllt werden. In Deutschland kann aus allen Richtungen mit Gas versorgt werden. Nahezu das gesamte in Deutschland verbrauchte Erdgas wird importiert.

Wie sich der Gaspreis in Deutschland zusammensetzt

Der Gaspreis, den die Konsumenten für eine Megawattstunde (kWh) Gas bezahlen, besteht aus mehreren Teilkomponenten. Ausschlaggebend für die Wertentwicklung ist der Erdgasmarktpreis auf den Rohmaterialmärkten. Wie sich der Gaspreis in Deutschland setzt, erfährst du im Nachfolgenden. Die Position für die Produktion und Verteilung von Gas ist die grösste Position im Gaspreis.

Abhängig davon, wo und wie die Erdgasversorger das Gas beziehen, verändert sich dieser Aufwandsanteil. In der Regel liegen sie jedoch bei rund 50 Prozentpunkten des Bruttoeinstands. In Deutschland produzieren die wenigsten Erdgasversorger das Gas selbst, nicht zuletzt, weil es in Deutschland nur wenige Vorkommen gibt. Daher muss der überwiegende Teil des in diesem Land verkauften Naturgases importiert werden.

Mit rund 37% sind Russland und Norwegen mit 26% die bedeutendsten Gasversorger der BD. In zwei Gebieten werden die Netznutzungskosten, die sogenannten Nettonutzungsgebühren, erhoben. Damit wird zum einen die Überregionalisierung der Erdgasverteilung innerhalb Deutschlands, die rund vier Prozentpunkte des Strompreises beträgt, finanziert.

Zum anderen entstehen Aufwendungen für die Benützung der Regionalgasnetze der Grundversorger. Der Kostenanteil beträgt 18 Prozentpunkte des Benzinpreises. Damit beträgt der Kostenanteil der Netznutzung rund 22 Prozentpunkte des gesamten Erdgaspreises. Die Anteile der Steuer, Abgabe und Abgabe machen rund 30 Prozentpunkte des Benzinpreises aus:

Die folgende Grafik verdeutlicht die Tendenz des Erdgasanteils im Sinn der Steuerbelastung seit 1995 Quelle: BMF. Die Energieversorger sind aufgrund der niedrigen inländischen Gasreserven in hohem Maße von den Preisen der ausländischen Gasproduzenten, vor allem Russlands und Norwegens, abhängen. Die Ölpreise sind ihrerseits an die Ölpreise auf dem Strommarkt gekoppel.

Bei steigenden Ölpreisen werden auch die Erdgaspreise zeitversetzt zulegen. Mit dem Ziel, die Auswirkungen des Erdölpreises auf die Erdgaspreise abzumildern, hat der BGH die Auswirkungen auf die Letztverbraucher begrenzt. Das heißt, seit 2010 dürfen die Benzinpreise in Deutschland nicht mehr nur an den Erdölpreis gekoppelt sein.

Steigen die Erdölpreise, dürfen die Erdgaspreise nicht mehr zwangsläufig anwachsen. Dieses System hat den Übergang von Endverbrauchern zu anderen Gasversorgern vereinfacht; im Interesse der Verbraucher begünstigt das System den freien Warenverkehr. Aufgrund der niedrigeren Erdgasmarktpreise lagen die Vertragsbedingungen seit 2010 erheblich über dem deutschen Durchschnittsgaspreis.

Damit nicht noch mehr an Marktanteilen verloren gehen, müssen die höheren Kosten an die Konsumenten weitergegeben werden. Angesichts der derzeitigen Situation auf dem Strommarkt ist es auf jeden Falle sinnvoll, Lieferanten und Preisvergleiche durchzuführen.

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