Gaspreise in Deutschland

Erdgaspreise in Deutschland

Jetzt dreht sich der Wind. Die Gaspreise in Deutschland steigen wieder. Denn jeder zweite Haushalt in Deutschland wärmt seine vier Wände auf. Die Gaspreise blieben für die Verbraucher lange Zeit ruhig und gaben über mehrere Jahre hinweg leicht nach. Jetzt dreht sich der Wind.

Energiepreise Erdgas Deutschland: Die Gaspreise stiegen zu Beginn des Jahres 2019.

Die Erdgasverbraucher in Deutschland müssen zu Beginn des Jahres mit einem Preisanstieg gerechnet werden. Für die Netznutzung werden die Gebühren bundesweit um durchschnittlich rund ein Prozentpunkt erhöht. Die Unternehmen Vernivox und Checker24 haben dies je separat mitgeteilt. Auf diese Gebühren entfällt etwa ein Viertel der Gaspreise. In der Region wird es klare Aufwärts- und Abwärtsabweichungen gibt.

Laut Verivox haben mehr als 30 Regionalversorger eine Preiserhöhung von im Durchschnitt sieben Prozentpunkten bekannt gegeben.

Der Verlauf der Gaspreise in Deutschland

Die Gaspreise in Deutschland sind derzeit stagnierend. Gleichwohl erwarten die Fachleute, dass die Erdgaspreise in Zukunft wieder ansteigen werden, und sei es nur, weil das Thema Gas eine immer beliebtere und damit teure Erdölalternative ist, aber auch aufgrund der laufenden Diskussionen zwischen der EU und Russland. Was aber macht der Benzinpreis tatsächlich aus?

Inwiefern haben sich die Gaspreise in der vergangenen Zeit verändert und ist es sinnvoll, im Falle einer Preissteigerung von dem kurzfristigen Vorrang der Gaslieferanten Gebrauch zu machen? Diese und andere Fragestellungen zu den Gaspreisen in Deutschland werden im Folgenden geklärt. Was ist die Zusammensetzung des Gaspreises? Gaspreise bestehen, wie die Strompreise, aus verschiedenen Faktoren:

Es ist anzumerken, dass der Marktanteil der Steuer- und Abgabenzahlungen auf Gas im Verhältnis zum Strommarkt recht klein ist. Schon in den 1960er Jahren wurde zwischen der Gas- und Ölindustrie eine Preiskopplungsvereinbarung getroffen. Seitdem sind die Gaspreise an den Ölpreis gekoppelt. Hinter diesem Hintergrund steht das Bestreben, Kursschwankungen bei den Erdgaspreisen zu begrenzen.

Es wurde der mittlere Erdölpreis über einen bestimmten Zeitabschnitt ermittelt und dieser dann als Bezugswert für den Erdgaspreis mit zeitlicher Verschiebung und über einen bestimmten Zeitabschnitt herangezogen. Nach jahrelanger wiederholter und harter kritischer Auseinandersetzung mit der Ölpreisverknüpfung hat der BGH im Frühling 2010 erklärt, dass der alleinige Zusammenhang zwischen Gaspreisen für Letztverbraucher und Ölpreisen nicht zulässig sei.

Darüber hinaus sind die Gasversorger dazu angehalten, den Abnehmern im Falle von Tariferhöhungen immer ein besonderes Kündigungsrecht zu gewähren. Inwiefern haben sich die Gaspreise verändert? Die Gaspreise sind über einen längeren Zeitabschnitt hinweg aufgrund der im vorherigen Kapitel beschriebenen Verbindung mit dem Ölpreis stetig angestiegen. Soll der Marktpreis jedoch bestraft werden, werden diese Preisnachlässe oft nicht vollständig oder mit erheblicher Verspätung an den Letztverbraucher weitergeleitet.

Damit hat der Letztverbraucher für sein Gas wesentlich mehr bezahlt, als die Produktions- und Importkosten tatsächlich ausreichen. Nur nachdem das Gericht erster Instanz entschieden hat, dass die Preisfestsetzung von Gas auf Ölpreise nicht zulässig ist, kommt es allmählich dazu, dass eine unabhängige Preissentwicklung im Vergleich zu Gas erfolgt.

Ein Diagramm des BMWi mit der Entwicklung der Gaspreise von 1970 bis 2012 für Haushalt und Gewerbe ist auf der Website der Energiautentur NRW zu finden. Dabei werden unter anderem auch die einheitlichen Gaspreise besprochen. Gegenwärtig bezahlen die EU-Länder sehr unterschiedlich hohe Gaspreise. Deutschland und Frankreich geben sehr wenig aus, Polen und die Ukraine zum Beispiel müssen sich mehr in die Taschen schieben.

Fachleute fürchten, dass der angepeilte Stückpreis zu einem signifikanten Anstieg der Gaspreise in Deutschland beitragen könnte. Etwa 40 Prozentpunkte der deutschsprachigen Erdgasimporte kommen aus Russland und sind daher von Gazprom unabhängig, und diese Unabhängigkeit wird in den kommenden 20 Jahren aufgrund der sinkenden Gasproduktion in Europa voraussichtlich weiter zunehmen.

Darüber hinaus wird in vielen Gebieten, wie z.B. der Wärmeerzeugung, inzwischen als gute Erdölalternative gehandelt. Doch je seltener und teuerer das Rohöl wird, umso höher wird der Bedarf an Gas sein. Dieser wachsende Bedarf wird früher oder später zu einem deutlichen Anstieg der Erdgaspreise aufkommen.

Es kann auch nützlich sein, einen Lieferantenwechsel in Betracht zu ziehen. Inzwischen gibt es immer mehr Versorger auf dem Strommarkt, die kurzfristiges und damit zu den aktuell sehr guten Konditionen beziehen. Das spiegelt sich auch im Endverbraucherpreis wider, da viele Lieferanten diese Tatsache als Konkurrenzvorteil ausnutzen und die vorteilhaften Tarife an ihre Abnehmer weitergeben.

Daher lohnt es sich auf jeden Falle, die Tarife der Provider zu überprüfen. Auf www.verivox.de finden Sie ein Werkzeug, das den Benzinpreisvergleich leicht und unkompliziert macht. Sie müssen nur Ihre eigene PLZ und die Anzahl der Quadratmeter Wohnraum eingeben und schon zeigt Ihnen das Werkzeug die einzelnen potenziellen Dienstleister mit ihren Preisen an.

Gasversorger sind gesetzlich dazu angehalten, ihren Abnehmern ein besonderes Kündigungsrecht im Fall einer Erhöhung der Preise zu gewähren. Dies ermöglicht dem Auftraggeber einen kurzfristigen Lieferantenwechsel. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass viele Provider für diese besondere Kündigung sehr kurze Zeiträume vorgeben. Daher ist es sinnvoll, im Fall einer Erhöhung der Preise eine schnelle Entscheidungshilfe zu geben, ob der Providerwechsel erfolgen soll.

Allerdings sollte sich der Konsument immer im Voraus darüber erkundigen, ob es überhaupt einen günstigeren Provider gibt. Einen wichtigen Beitrag leistete die Entkopplung der Gaspreise vom Ölpreis. Obwohl die Erdgaspreise in Deutschland derzeit noch auf einem recht konstanten Maß bleiben, ist für die weitere Entwicklung mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen.

Es ist klug, sich heute um energiesparende Geräte zu kümmern, die unterschiedlichen Lieferanten zu vergleichen und bei Bedarf zu einem billigeren Lieferanten zu wechseln. Auf jeden Falle sollte die Entscheidungsfindung für eine Änderung aufgrund von Tariferhöhungen des bisherigen Providers zügig erfolgen, da die Laufzeit des Sonderkündigungsrechtes oft sehr kurz ist.

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