Gaspreisentwicklung 2015

Entwicklung der Gaspreise 2015

Obwohl die Gaspreise seit 2014 kontinuierlich gesunken sind, ist in jüngster Zeit ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die Ölpreise sind seit Ende 2014 deutlich gesunken, die Gaspreise aber nicht. Und sie wissen: Deutsche Gaskunden haben 2015 rund 10% zu viel für ihr Gas bezahlt. Die Strom- und Gaspreise, mit denen die Verbraucher 2016 rechnen müssen. Auch die Gaspreise für die Verbraucher sind in den Jahren 2015 und 2016 leicht gesunken.

Seit einiger Zeit ist Benzin immer teuerer geworden, jetzt sinkt der Benzinpreis wieder. Dennoch ist die Gaspreisentwicklung für Privatkunden nicht sehr zufriedenstellend. Informieren Sie sich über die Gaspreisentwicklung in Deutschland in der Geschichte und in der Zeit.

Seit einiger Zeit ist Benzin immer teuerer geworden, jetzt sinkt der Benzinpreis wieder. Dennoch ist die Gaspreisentwicklung für Privatkunden nicht sehr zufriedenstellend. Informieren Sie sich über die Gaspreisentwicklung in Deutschland in der Geschichte und in der Zeit. Inwiefern hat sich der Benzinpreis in den vergangenen Jahren geändert und werden die Benzinpreise weiter ansteigen? Welche sind die Hauptkostentreiber bei der Gaspreiskomposition?

Auf diese und andere Fragestellungen zur Gaspreisentwicklung finden Sie im Anschluss eine Antwort. In den letzten Jahren zeigte die Gaspreisentwicklung zunächst einen Zuwachs von 2007 auf 2009, danach war 2010 ein deutlicher Rückgang der Erdgaspreise zu verzeichnen. Dies war eine verspätete Antwort auf die Rohölpreisentwicklung, da zu diesem Zeitpunkt der Rohölpreis noch gebunden war, d.h. der Benzinpreis war an den Rohölpreis gebunden und sein Kurs immer mit einiger Verspätung gefolgt.

Da der Erdölpreis im Jahr 2009 durch die Finanzmarktkrise 2008 stark gesunken ist, sank auch der Erdgaspreis später, hat aber erst 2010 leicht verzögert reagiert. Im gleichen Jahr haben der BJ und das BAföG die Verbindung zwischen Ölpreis und Erdgaspreis angehoben, was aber keine unmittelbare Abkoppelung der Entwicklung der Gaspreise von der Entwicklung der Ölpreise bedeutet, da es noch in den überwiegend auf Langfristigkeit angelegten Einfuhrverträgen festgeschrieben war.

In den Folgejahren konnte sich der Benzinpreis jedoch allmählich vom Rohölpreis abkoppeln. Leider schlug sich dies jedoch nicht in einem Rückgang der Gaspreise nieder. Die Gaspreise sind im vergangenen Jahr auf das Jahr 2009 zurückgegangen und die Gaspreise im Jahr 2016 sind nach neuesten Berichten inzwischen so tief wie 2010. Wie die Abbildung zeigt, ist die Entwicklung der Gaspreise sowohl bei der Basisversorgung als auch bei den Spezialtarifen etwa gleich.

Allerdings mit dem einzigen Unterscheid, dass Hausbesitzer mit Sondertarifen immer einen etwas günstigeren Benzinpreis haben. Die Gaspreise für Letztverbraucher basieren im Kern auf dem sogenannten Grenzübertrittspreis für Gas, der sich aus dem Gesamtwert und der Gesamtmenge des nach Deutschland importierten Naturgases errechnet und letztendlich den Erdgaswert an der deutschsprachigen Landesgrenze darstellt.

Darüber hinaus werden auf den Erdgaspreis die Aufwendungen für Aufbereitung, Beförderung, Speicherung und Verteilung sowie Energieabgaben, Umsatzsteuer und CO? Zuschläge erhoben. Weil das Gas in US-Dollar gehandhabt wird, ist der Grenzübertrittspreis stark vom USD/EUR-Wechselkurs abhängt. Ab 2020 wird auch der Kurs der CO Zertifikate voraussichtlich signifikant ansteigen, was auch den Erdgaspreis am Grenzübergang anheben wird. Infolgedessen wird der Erdgaspreis für die Verbraucher bis 2050 erheblich ansteigen.

Die Gaspreiskalkulation prognostiziert, dass der Erdgaspreis für private Haushalte von 6,7 Cent/kWh im Jahr 2011 auf 9,6 Cent/kWh im Jahr 2050 anwachsen wird. Mit einer großen Ferienwohnung mit z.B. 100 m und einem Durchschnittsgasverbrauch von ca. 14000 Kilowattstunden wird der ansteigende Benzinpreis bei rund 400 EUR erhöhten jährlichen Benzinkosten noch schmerzhafter zu spüren sein.

Der Benzinpreis besteht, wie bereits erwähnt, aus mehreren Bestandteilen. Der mit Abstand größte Teil davon entfällt auf die Energiebeschaffungskosten (z.B. = Umsatz, andere Aufwendungen und Marge). Die Energiebeschaffungskosten umfassen insbesondere den Produktions- oder Importpreis für Gas (Grenzübergangspreis). Da rund 92% des deutschen Erdgases aus dem Ausland stammen und hier nur rund 8% produziert werden, ist es vor allem der grenzüberschreitende Marktpreis, der die CO O der Strombeschaffung und damit den Erdgaspreis in die Höhe treiben.

Der zweite große Teil der Gaspreiskomposition ist auf die Besteuerung (Gas- und Mehrwertsteuer) zurückzuführen. Lediglich ein kleiner Teil des Gaspreises und damit nur ein geringer Einfluß auf seine Entstehung haben die Aufwendungen unter anderem für die Verrechnung (u.a. = Mess- und Messstellenbetrieb) sowie die Erbschaftsgebühren. Der Wechsel zu einem billigeren Gasversorger kann sich daher vor allem angesichts der steigenden Gaspreisentwicklung in Bargeld amortisieren.

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