Gewerbestrom Kosten

Industrielle Stromkosten

Die Preise für kommerziellen Strom sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Sprung zu Wie viel kostet der gewerbliche Strom für gewerbliche Verbraucher? Der Stromverbrauch und damit auch die besonders hohen Kosten gehören in vielen Unternehmen zu den höchsten Betriebskosten.

Industrielle Elektrizität ist erheblich kostspieliger geworden.

Steigende Kosten für gewerbliche Stromerzeugung und gewerbliches Gas machen es vor allem für kleine Unternehmen schwierig, diese zu bewältigen. Dabei sind die Preisgestaltung sehr verschieden, bereits die Tarifänderung beim gleichen Anbietenden kann mehrere hundert EUR im Jahr ersparen. Heidelberg/Rot - Das neutrale Testportal Verivox hat die Energiekostenentwicklung für kleine Unternehmen analysiert. Die Jahreskosten können in beiden Gebieten deutlich reduziert werden.

Kleine Betriebe mit einem Jahresstromverbrauch von 10.000 Kilowattstunden werden im Jänner 2014 rund 15 Prozentpunkte mehr ausgeben als noch vor zwei Jahren. Steht das Unter-nehmen noch in der Basisversorgung des lokalen Anbieters, belaufen sich die Jahresstromkosten derzeit auf 2.499 EUR (netto). Für die gleichbleibende Strommenge mussten im Jänner 2012 2.164 EUR gezahlt werden.

Es wird günstiger, wenn ein vorteilhafterer Preis, der in der Praxis meist an längerfristige Bedingungen gebunden ist, mit dem lokalen Anbieter vereinbart wird. Der durchschnittliche jährliche Kostenaufwand beträgt dann 2.360 EUR. Wählt das Untenehmen den billigsten erhältlichen Stromtarif von einem anderen Stromlieferanten, belaufen sich die Jahreskosten laut Verivox auf 1.960 EUR.

So kann durch einen Providerwechsel eine Durchschnittseinsparung von 539 EUR pro Jahr erzielt werden. Verschiedene Offerten insbesondere für Handelsbetreiber können mit unserem Trade Flow Calculator rasch gegenüberstellen. Aber auch im Gassektor sind die Beschaffungskosten für gewerbliche Kunden gestiegen. Beim lokalen Basislieferanten betrugen die Jahreskosten bei einem Erdgasverbrauch von 90.000 Kilowattstunden vor zwei Jahren noch 4.822 EUR (netto).

Diese Zahl stieg im Jänner 2014 um rund drei Prozentpunkte auf 4.980 E. an. Auf diese Weise können Handelsunternehmen die Jahreskosten durch den Umstieg auf einen billigeren Lieferanten deutlich reduzieren. Die preiswerteste angebotene Leistung für 90.000 Kilowattstunden Erdgas beträgt nach den Daten aktuell im Durchschnitt 3.976 EUR - eine Preisdifferenz von über 1.000 EUR.

Unser kommerzieller Gasrechner unterstützt Sie bei der Wahl eines neuen Lieferanten.

Gewerblicher Strom: Wie Firmen bei der Auswahl ihres Lieferanten Geld einsparen können

Immer müssen die Firmen ihre Kosten im Blick haben - das gilt auch für den Energieverbrauch. Insbesondere das Handwerk leidet unter den steigenden Energiepreisen, da sie für es eine weitere große wirtschaftliche Last darstellen. Die Liberalisierung des Energiemarktes eröffnet ihnen aber auch die Möglichkeit, kommerziellen Strom von einem kostengünstigen Lieferanten zu beziehen und ihn so wirkungsvoll für ihre eigenen Konkurrenzvorteile zu nutzbar zu machen.

Aufgrund des hohen Energieverbrauchs in der Erzeugung und Verarbeitung leidet das Handwerk besonders unter den steigenden Energiepreisen. Schließlich können auch gewerbliche Kunden von den immer größeren Kostenunterschieden zwischen den Stromanbietern durch die Wahl des geeigneten Lieferanten in den Genuss kommen. Doch nicht immer ist der günstigste Provider derjenige. Hier kann beispielsweise das Strommagazin helfen, das über alle wesentlichen Stromthemen Auskunft gibt, z.B. welches Ökostrom-Siegel empfohlen wird.

Worin besteht der Unterschied zwischen gewerblichem und privatem Elektrizitätsbedarf? Industriestrom ist ein besonderes Leistungsangebot für Firmen, Geschäfte und Industrien. Handwerksbetriebe, Dienstleister oder auch Großkonzerne können auf Industriestrom mitwirken. Kommerzielle Verbraucher konsumieren in der Regelfall wesentlich mehr Elektrizität als ein privater Haushalt. In der Dienstleistungsbranche sind es vor allem Rechner und Bediener, die viel Energie benötigen - in der Fertigungsindustrie und im Handwerksbereich sind es die Geräte.

Für Betriebe, die ihre Stromkosten so gering wie möglich gestalten wollen, gibt es einige spezielle Regelungen für Gewerbekunden, die der deutsche Recht verabschiedet hat. Durch diese Gesetzmäßigkeiten sind auch Geschäftsstromtarife billiger als Privatkunden. Die Preise für kommerziellen Elektrizität unterscheiden sich deutlich von denen für Privatstrom.

Bestimmte Steuer- und Abgabenarten sind entweder gar nicht vorhanden oder werden ermäßigt. Obwohl Käufer von gewerblichem Strom auch die KWK-Abgabe oder die Elektrizitätssteuer bezahlen müssen, ist der Betrag wesentlich geringer. Deshalb unterscheidet sich der Strompreis pro erzeugter Energie für gewerbliche Kunden erheblich vom Strompreis pro Energieh. Beispielsweise werden nur 15 - 30 Prozent des Strompreises für gewerblich genutzten Strom durch Gebühren und Zölle gedeckt, während er bei einem privaten Haushalt etwa 50 Prozent des gesamten Strompreises ausmacht.

Diejenigen, die mehr als 50000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, werden in der Regelfall durch die so genannte Aufnahmeleistungsmessung errechnet. Der Konsum wird jede Viertelstunde einzeln erfasst. Besonders energieintensive Unternehmen kommen in den Genuss vieler weiterer Ausnahmeregelungen in Bezug auf Steuer und Abgabe. Die Verbrauchsobergrenze und der Zeitpunkt, an dem ein Kunden aus einem Regelvertrag austritt, sind von Lieferant zu Lieferant verschieden.

Einige Anbieter haben solche Preise ab einer Leistung von 100.000 Kilowattstunden, andere erst ab einem Jahr. Gewerbliche Kunden sollten bei der Tarifwahl auch ein paar Aspekte berücksichtigen: Verzichte auf Stromverbraucher. Wer als Unternehmer auf die oben angeführten Aspekte achtet, findet für sich den passenden gewerblichen Stromtarif und spart zielgerichtet Kosten.

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