Große Energieversorger Deutschland

Wichtige Energieversorger in Deutschland

Der Energieversorgungssektor in Deutschland ist nach Industrie und Handel einer der größten Sektoren in Deutschland. Der Koalitionsvertrag könnte schwerwiegende Folgen für Deutschland haben: RWE ist der zweitgrößte Energiekonzern in Deutschland. Der größte Energieversorger in Deutschland ist die RWE AG. Acht große Energieversorger in Deutschland teilten sich das Land.

Energiegruppe - Diese Gruppen liefern Elektrizität und Erdgas.

Die Liberalisierung des Energiemarktes führte in Deutschland zur Gründung der "Big Four" Energiekonzerne: E. ON, RWE, EnBW & Vattenfall Europe. In der Energieversorgungsbranche sind neben den Big Four eine große Anzahl kleinerer Firmen aktiv; ca. 1.900 sind es. Nach wie vor dominieren die "Big Four" rund 80 Prozentpunkte des Markts. Mit einem Marktvolumen von 45 Mrd. US-Dollar ist der franzoesische Pharmakonzern GDF nach wie vor der teuerste europaeische Energieversorger.

Die Liberalisierung des Energiemarktes führte in Deutschland zur Gründung der "Big Four" Energiekonzerne: E. ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe. Zusätzlich zu den Big Four sind eine große Anzahl kleinerer Betriebe im Bereich der Energielieferung mit dabei. Laut BDEW sind heute mehr als 1.900 Betriebe für die Stromversorgung verantwortlich. Dennoch dominieren die "Big Four" immer noch rund 80 Prozentpunkte des Markts.

Der deutsche Konsument hat es in der Hand, diese Marktbeherrschung zu überwinden. Nach Angaben der BA werden im Jahr 2012 nur noch rund 20 Prozentpunkte der in Deutschland ansässigen Privathaushalte ihren Elektrizitätsbedarf bei einem anderen Stromlieferanten als dem lokalen Grundlieferanten decken. In der Gasbranche waren es nur 11 vH.

Die deutsche Spitzengruppe lag im Benchmarking der großen Energieunternehmen Europas weit vorne. E. ON konnte sich jedoch nicht mehr an der Spitze der Energiegiganten in anderen EU-Ländern durchsetzen. Mit einem Marktvolumen von 45 Mrd. USD ist der franzoesische Pharmakonzern GDF nach wie vor der teuerste europaeische Energieversorger. Schließlich liegt E. ON mit einem Wert von 32,5 Mrd. USD auf dem dritten Position.

E. ON ist beim Absatz nach wie vor führend - aber der dt. Energiekonzern hat durch den Atomausstieg schwere Schäden erlitten. Andere große europäischen Konzerne sind EDF, auch aus Frankreich, die Spanierin Iberdrola, Enel aus Italien und die Britin SSE.

Der Ausstieg aus der Kernenergie betrifft den Energiekonzern.

Nur wenige große Konzerne dominierten lange Zeit die Energiebranche. Aber der vom Staat geförderte Konkurrenzkampf und der Ausstieg aus der Kernenergie schränken nun den Strom von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW ein. ¿Wie groß ist die Macht der Energieriesen? Mit der Reaktor-Katastrophe im japnischen Ingolstadt war die Wende für die deutschen Energieunternehmen vollzogen. So hat die deutsche Regierung im MÃ??rz 2011 ein Stillhalteabkommen fÃ?r mehrere Kernkraftwerke verordnet.

Der Deutsche Reichstag hat beschlossen, die Kernenergieerzeugung in Deutschland bis Ende 2022 endgültig einzustellen: Der Jahresüberschuss von RWE sank um ein Quartal von 7,7 Mrd. ? auf 5,8 Mrd. ? im Jahr 2011, dem Jahr der Energiewende. E. ON, der Marktführer der Branche, verbuchte nach einem Jahresüberschuss von 6,3 Mrd. im Jahr zuvor gar einen Fehlbetrag von 1,9 Mrd. ?.

Dies ist nicht nur auf den entgangenen Gewinn aus dem Betreiben der Kernkraftwerke zurückzuführen, sondern auch auf Einmalrückstellungen für deren Stillegung, die neue Brennelementesteuer, die hohen Gasverluste und - bei E. ON - die Krise in Südeuropa. Aufgrund der hohen Verschuldung will RWE sieben Mrd. EUR und E. ON bis zu 15 Mrd. EUR verkaufen.

Bereits 2012 konnte das Ergebnis jedoch wieder signifikant gesteigert werden, vor allem durch die Neuverhandlung von Gaslieferverträgen. In der Energiebranche dominieren seit der Woiwodschaft Weimar einige wenige große Unternehmen. E. ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Größter Fusionsschritt war im Jahr 2000 die Fusion zwischen VEBA und VIAG zu E. ON. Trotz der Besorgnis der Wettbewerbsbehörden durfte der neue Konzernverbund 2003 nach Ministerfreigabe den Ruhrgas-Riesen gar in die Hand nehmen und sollte damit "nationaler Champion" auf dem europäischen Strommarkt werden.

Brüssel schloss die früheren territorialen Monopole mit zwei Binnenmarkt-Richtlinien. Erstmalig seit 1998 konnten die Stromabnehmer in Deutschland einen anderen Lieferanten als ihren Hauptlieferanten auswählen, 2003 kam der Erdgasmarkt hinzu. Die früheren Kartellisten waren der Meinung, dass sie nur als große Konzerne konkurrieren könnten; immerhin besaßen die vier Konzerne mehr als 80 in Deutschland.

E. ON und RWE haben zunächst versucht, den Stromvertrieb aus ihren Kohlekraftwerken an die Endverbraucher über ihre bisherigen Anteile an Kommunal- und Regionalversorgern abzusichern. E. ON und ihre Tochter Thüga haben im Jahr 2009 jedoch einen großen Teil ihrer Stadtwerke-Anteile an ein aus 50 Kommunalunternehmen bestehendes Gemeinschaftsunternehmen verkauft. Aufgrund von Reklamationen von Industriekunden über die hohen Preisniveaus veranlasste die Abteilung Wettbewerbsrecht 2006 die Durchsuchung der E. ON-Büros.

E. ON hat sich verpflichtet, das Ultrahochspannungsnetz und die Leistung von rund 5000 MW Kraftwerksleistung zu verkauf. Im Rahmen ihrer ³eVorabprüfung³c hatte die Klägerin festgestellt, dass der Stromhandelsmarkt in Deutschland im vorliegenden Falle von den drei Marktteilnehmern E. ON, RWE und Vattenfall gemeinschaftlich dominiert wird. E. ON, RWE und Vattenfall haben sich möglicherweise auch auf eine einheitliche Strategie zur Preiserhöhung geeinigt.

"In einer Branchenuntersuchung in den Jahren 2007 und 2008 kam das Kartellamt zu einem vergleichbaren Ergebnis: "Die Untersuchung der Machtverhältnisse auf dem Großhandelsmarkt zeigt, dass in Deutschland mehrere Versorger (RWE, E. ON, Vattenfall und möglicherweise auch EnBW) einzeln eine beherrschende Position einnehmen", schreibt die Wirtschaftsprüfer.

Erschwert wurde der Beweis einer beherrschenden Position auch dadurch, dass nach Ansicht der Betreibenden ein Drittel aller inländischen Anlagen aufgrund von "technischen Einschränkungen" nicht ans Stromnetz angeschlossen war. Dank der neuen Markttransparenzeinheit bei der BNetzA und der europäischen Aufsichtsbehörde ACER können die Wettbewerbsbehörden in den nÃ??chsten Jahren prÃ?zisere Informationen zum EnergiegroÃ?handel aufnehmen.

Die vier Energieunternehmen hatten 2011 trotz Kraftwerksverkauf und Stillegung von acht Kernreaktoren noch 73 Prozentpunkte der herkömmlichen Stromerzeugungskapazität. Allerdings stehen große Unternehmen auf dem Markt für Endkunden bereits seit 1998 unter starkem Wettbewerbsdruck durch neue Mitbewerber. Vier Ökostromanbieter konnten mit Aktionen gegen die "Atomunternehmen" zusammen eine Milliarde Haushalten als Kundschaft gewinnen und erzielten einen Markanteil von 2,5 Prozentpunkten.

Darüber hinaus wurden seit 1998 eine Vielzahl privater Dienstleister aufgesetzt. Laut der Managementberatung A.T. Kearney gab es 2011 50 eigenständige Strom- und 55 Gasgesellschaften. Dementsprechend sind die Verkaufszahlen von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW seit der Marktöffnung zurückgegangen. Laut BA haben konzerninterne Verkaufsgesellschaften und kommunale Versorgungsunternehmen mit Mehrheitsbeteiligungen an den großen vier Unternehmen im Jahr 2008 52 Prozentpunkte der Endverbraucher versorgt.

Aufgrund des Kundenwechsels und der Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen durch die Konzerne lieferten sie im Jahr 2011 nur 42% aus. Eine Studie der IHK vom vergangenen Jahr hat ergeben, dass jedes dritte Untenehmen aufgrund der steigenden Stromund Heizkosten in die eigene Energieerzeugungsbranche einsteigen will. Für Hauseigentümer ist der Solarstrom heute günstiger als der Kauf bei einem Billiganbieter, während Handelsunternehmen mit ihren vorteilhafteren Großhandelstarifen in einigen Jahren auch Kostenparitäten haben werden.

Der Eigenbedarf und eine neue Lieferantengeneration haben das Potential für die nächsten Revolutionen im Energiesektor. "â??Ich bin Ã?berzeugt, dass unser Markanteil in Deutschland dringend und dauerhaft zurÃ??ckgenommen wird. In einer dezentraleren Energiewirtschaft ist es uns nicht möglich, den selben Anteil am Markt zu halten", sagte Johannes teyssen, CEO von E.ON, in einem Gespräch im Jahr 2012.

E. ON, RWE, Vattenfall und EnBW zögern seit langem, ihre regenerativen Energiequellen auszubauen. Auf der einen Seite sind die Stromgiganten auf investitionsintensive Grosskraftwerke fokussiert. Im Jahr 2011 erzielte E. ON nur einen Ökostromanteil von 13 Prozentpunkten am Strom-Mix und lag damit unter dem nationalen Durchschnitt von 20 Prozentpunkten. Selbst RWE hatte nur einen Ökostromanteil von 2,6 Prozentpunkten.

Der größte Teil des Ökostroms wird von Firmen mit bis zu 100-jährigen Kraftwerken erzeugt. E. ONs Windkraftanlagen machen nur 0,7 Prozentpunkte der gesamten deutschen Windkraftleistung aus. Die Firma hat eine Wende inszeniert. Nach der Senkung der Renditeziele für das staatliche Untenehmen durch die Schweden, kündigte das Untenehmen Ende 2012 an, dass es nur in regenerative Energieträger investier.

Dies gilt auch für die deutschsprachige Tochtergesellschaft. E. ON hat zugesagt, bis 2016 jährlich mind. 1,2 Mrd. in regenerative Energieträger zu stecken. Bis 2020 will RWE den Marktanteil der erneuerbaren Energieträger an seinen internationalen Standorten auf 20 Prozentpunkte erhöhen. Die EnBW hat sich zum Ziele gesetzt, bis 2020 rund 3000 MW an grünen Kraftwerken zu errichten.

Der Wert korrespondiert mit der Produktion aller im ersten Quartal 2012 in ganz Deutschland installierten Solarmodule. Der Wert ergibt sich aus der Anzahl der im ersten Quartal 2012 in ganz Deutschland installierten Module. Wenn die vier Unternehmen ihre Investitionstätigkeit nicht deutlich steigern, werden sie bei der energetischen Transformation Deutschlands nur eine geringe Mitwirkung haben. RWE und E. ON verfügen jedoch aufgrund ihrer Schuldenlast nicht über das nötige Eigenkapital für Großinvestitionen, und die EnBW hatte seit 2011 durch den Ausfall von zwei ihrer vier Kernkraftwerke mit besonders großen Umsatzausfällen zu kämpfen. Auch die EnBW ist seit 2011 mit besonders großen Umsatzausfällen konfrontiert.

E. ON strebt vor allem im Auslandsgeschäft Wachstum an und kann im Gegensatz zu den mittelgroßen Treibern der Energiesystemtransformation die Länder mit den günstigsten Investitionsbedingungen auswählen. E. ON und RWE errichten vor allem in Großbritannien Windparks auf See, weil die Turbinen dort nicht so weit von den Kilometern entfernt aufgestellt werden müssen wie in der DDR.

Aufgrund der günstigen Vergütungsstruktur verfügen die vier Konzerne auch über Zugeständnisse für Windparks auf See vor den deutschsprachigen Ufern. Es wird erwartet, dass der Anteil der vier Elektrizitätsunternehmen an der Transformation des Energiesystems bei dieser investitionsintensiven Technik am höchsten sein wird. Im Jahr 2012 gab E. ON die Schließung von unrentablen Gaskraftwerken bekannt.

Mehr zum Thema