Guter ökostrom Anbieter

Gute Ökostromanbieter

Bei dem Trader-Modell kauft oder erzeugt der Lieferant den Ökostrom selbst. " Guter" Ökostrom hat einen Expansionseffekt. Lieferanten von guten Ökostromprodukten sind nicht an Kern- und Braunkohlekraftwerken beteiligt. Preisgünstige Konditionen, faire Vertragsbedingungen, guter Kundenservice - das ist Knauber Strom. Gute Beratung ist oft teuer!

Grundkenntnisse

Grünstrom an sich ist in Deutschland kein Schutzbegriff, es gibt keine konkreten Vorgaben. Lediglich ein bestimmter Teil des Energieangebots muss aus regenerativen Energiequellen kommen. Wenn Sie als Konsument Elektrizität mit verlässlicher ökologischer Herkunft kaufen wollen, dürfen Sie sich nicht nur auf die Informations- und Werbezusagen der Anbieter stützen.

Hinter diesen Gesellschaften sollte nicht in erster Linie die Absicht stehen, die energetische Systemwandlung zukunftsorientiert zu fördern - für Konsumenten, die zielgerichtet in diese Richtungen in die Zukunft blicken wollen, sind solche Grünstromanbieter daher ausgeschlossen, da sie nicht von den großen Stromunternehmen selbstständig sind. Ein geeigneter Anbieter lässt sich am besten an den Zertifizierungen erkennen, mit denen seine Leistungen auszeichnet.

Wichtigste Zertifizierungen sind das TÜV-Siegel, das OK Power-Etikett und das Green Power-Etikett. Allein das RECS-Zertifikat, mit dem viele Anbieter gern Werbung machen, sagt dagegen nichts über die tatsächliche Ausrichtung des Stromversorgers aus: Grundsätzlich wird nur bescheinigt, dass sie über ein Zertifikat für Elektrizität aus umweltschonenden Energieträgern verfügt.

Möglicherweise hat sie diese jedoch auch von Drittlieferanten auf dem Strommarkt bezogen, während sie in ihren eigenen Energieanlagen weiter konventionell Elektrizität produziert. Ein Stromversorger erhält vom TÜV ein Zertifikat, wenn er mit zwischen 50 und 100 prozentigen nachwachsenden Rohstoffen auskommt. Die genauen Pflichtteile und weitere Anforderungen hängen davon ab, welches der vier gebräuchlichen TÜV-Siegel verwendet wird, weshalb diese Auszeichung allein für viele Konsumenten nicht sinnvoll genug ist.

Bei OK-Power dagegen muss die gesamte Erzeugung immer aus regenerativen Energiequellen kommen, und es werden höchste Anforderungen an die Ökologie der Systeme des Energieversorgers gestellt. Bei OK-Power wird die gesamte Erzeugung aus regenerativen Energiequellen erzeugt. Auch das Green Power Labels in der Goldversion erfordern nicht nur die Energieerzeugung aus 100-prozentig regenerativen Energiequellen, sondern auch die tatkräftige Förderung der energetischen Systemwandlung durch das Konzern.

In der silbernen Version des Etiketts ist ein Mindestanteil von 50 Prozentpunkten erforderlich. Im Jahr 2014 betrug der Inlandsanteil an der Stromerzeugung aus regenerativen Energien rund 26 Prozentpunkte und am Brutto-Stromverbrauch 27,8 Prozentpunkte. Die vorliegende Tendenz verdeutlicht, dass immer mehr deutsche Privathaushalte an Elektrizität aus umweltschonender Erzeugung interessiert sind.

Dadurch wird die Produktion von Grünstrom immer billiger. Für Besserverdiener ist es schon lange kein Selbstzweck mehr, vollständig auf Ökostrom umzusteigen: Bei der Suche nach dem billigsten Grünstromtarif ist es lohnenswert, die Offerten vieler unterschiedlicher Anbieter zu Vergleich. Darüber hinaus können viele Anbieter berechnen, wie viel Sie durch den Wechsel von Ihrem früheren herkömmlichen Stromversorger einsparen können - und das ist keine Rarität mehr: Grünstrom aus umweltschonenden und zukunftsträchtigen Energiequellen, der per saldo noch billiger ist.

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