Hamburg Energie Preise

Energiepreise Hamburg

Der Energiekonzern versorgt die Verbraucher jedoch nur im Einzugsgebiet der Hansestadt und nicht bundesweit. Die Erzeugung des Biogases erfolgt durch die Zersetzung des Klärschlamms aus der Hamburger Kläranlage. Es gibt einige HAMBURG ENERGIE-Gasttarife mit Preisgarantie. Preiserhöhung Strom: Hamburger Energie zieht die Preise an. Auch in der Hansestadt gibt es weitere Tarife mit unterschiedlichen kWh-Preisen.

Energiespeicher

In Wilhelmsburg ist der frühere Flockenbunker zu einem Sinnbild für das Klimaschutzkonzept Erneuerbare Wilhelmsburg geworden. Sie liefert klimafreundliche Energie für den Reiherstieg und liefert regenerativen Elektrizitätsbedarf in das öffentliche Versorgungsnetz in Hamburg. In den beiden Flakbunkern in Wilhelmsburg und Sankt-Pauli haben sich viele tausend Menschen vor den Angriffen der Verbündeten geschützt. 1947 wurde das Haus von der British Army durch einen gezielten Abriss im Innern vollständig vernichtet.

Der Bunker und die ehemaligen Einwohner des Reiherstiegsviertels werden in einer Exposition im und um das Haus herum erzählt. In 30 Metern Seehöhe mit dem Cafe und der Terasse hat man einen einmaligen Ausblick auf Hamburg, den Hansehafen und bis hin zu den Hauben. Mit seiner Sonnenhülle auf dem Hausdach und auf der südlichen Seite ist das Haus zu einem weit sichtbar errichteten Energieschrank geworden und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer regenerativen Stromversorgung für die Elbeinseln dar.

Durch eine intelligente Kombination von Energiegewinnung aus Sonnenenergie, Biomethan, Hackschnitzeln und Abhitze aus einer angrenzenden Industrieanlage wird der E-Bunker in Zukunft einen großen Teil des Reiherstiegs mit Heizwärme beliefern und zugleich regenerativen Elektrizitätsbedarf in das Netz einbringen. Nach Fertigstellung wird der Strombunker rund 22.500 MWh Heizwärme und knapp 3.000 MWh Elektrizität bereitstellen.

Daraus ergibt sich der Heizwärmebedarf von rund 3000 Wohnungen und der Stromverbrauch von rund 1000 Wohnungen. Daraus ergibt sich eine Einsparung von 95 Prozentpunkten, was rund 6.600 t Kohlendioxid pro Jahr ausmacht. Dabei ist der Strombunker als dezentrales Energiekraftwerk auch ein Beispiel für eine Dezentralisierung der Strompolitik, die lokale Arbeitsplätze und Einnahmen generiert.

Künftig wird sie ein Stadtgebiet von mehr als 1,2 Quadratkilometern (120 Hektar) durch die Einbindung verschiedener umweltschonender Heiz- und Energieerzeugungsanlagen als Energieschrank versorgen. Sie wird aus der Energie eines biomethangefeuerten Blockheizkraftwerkes (BHKW), einer Holzfeuerungs- und einer Solarthermieanlage sowie aus der Energieabwärme einer Industrieanlage gewonnen. Durch die Puffereffekt des Speicher werkes wird eine deutliche Reduzierung der zu installierten Wärmeerzeugungskapazität von 11 auf 6,5 MW erreicht und die sparsame Nutzung regenerativer Energieträger innerhalb des Wärmeversorgungskonzepts möglich gemacht.

Darüber hinaus forscht SMART POWER Hamburg bereits an der Ausweitung des Projekts. Künftig könnte überschüssige Windenergie aus Norddeutschland im Lager in Hitze verwandelt werden (Power to Heat) oder bei wenig Wind und Sonnenschein aus einem weiteren BHKW abgezogen werden, das dann zur Stromproduktion verwendet werden soll.

Darüber hinaus wird die Solarmantel mit Geldern aus dem hamburgischen Klimaschutz-Konzept unterstützt. In 30 Metern Bauhöhe umgibt die Kragplatten das ganze Haus und ermöglicht einen 360-Grad-Blick über (fast) ganz Hamburg. Das zweite große Projekt zum Kernthema der Metropole im Zusammenhang mit dem Klimawechsel steht auf Augenhöhe: der Energieberg Georgwerder im Osten des Energierbunkers mit seinen großen Windkraftanlagen und Hamburgs grösster Freiraum-Photovoltaikanlage.

Gemeinsam mit der Geschäftswerkstatt Wilhelmsburg & Port wurde eine eindrucksvolle Sonderausstellung zur Historie des Fackelbunkers und seiner Umwandlung in einen Energieschuppen realisiert. Ein Begleitheft kann im Energiespeicher gekauft werden.

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