Heizkostenvergleich Wärmepumpe

Wärmepumpenheizkostenvergleich

Die Wärmepumpen mit den niedrigsten Energiekosten, die Fernwärme das teuerste Heizkostenvergleichs-Einfamilienhaus. Heizkosten für Öl und Gas explodieren. Bei den Heizungssystemen für Erdgas, Öl und Pellets gibt es kaum Unterschiede bei den Heizkosten. Mit einer Wärmepumpen- oder Holzpelletheizung entscheidet sich jeder für langfristig stabile Heizkosten. Gasbeheizung, Pelletheizung und Wärmepumpen Erdkollektor,.

Das ist der große Austria-Check.

Bei diesem großen Heizkostenvergleich werden nicht nur die Brennstoffkosten inklusive Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten der verschiedenen Heizungssysteme, sondern auch deren CO2-Emissionen errechnet. Das Wichtigste aus dem Jahr 2018: Tipp: Laut der Österreichischen Energie-Agentur sind Öl-Brennwertkesselanlagen in einem typischen Mehrfamilienhaus immer an letzter Stelle! Dies gilt sowohl für die vollen Kosten als auch für die puren Stromkosten.

In Neubauten, renovierten oder unrenovierten Objekten ist ein Heizungssystem, das mit fossilen Brennstoffen arbeitet, die erste Wahl", erläutert Peter Traupmann, Geschäftsführender Direktor der Österr. Energie-Agentur, die Resultate des neuen Heizkostenvergleichen. Gegenüber unbeaufsichtigten Häusern sind die Heizenergiekosten in renovierten Einfamilienhäusern bei allen Heizungsanlagen durchschnittlich 44 Prozentpunkte geringer und auch der CO2-Ausstoß sinkt um 46 Prozentpunkte!

Bei den Kosten für reine Energie (d.h. Heizung) stehen Stämme von 1.114 EUR/Jahr im renovierten Haus und 2.250 EUR im völlig unrenovierten Haus an erster Stelle. Dann kommen die Pelletanlagen mit 1.037 EUR/Jahr Stromkosten im renovierten Ein- und 2.264 EUR im unrenovierten Haus. An letzter Stelle steht in diesem Zusammenhang die Öl-Brennwerttechnik: renoviert mit 1.778 EUR/Jahr und unrekonstruiert mit 3.784 EUR!

Dazu Traupmann: "Die Wärmekosten sind stark von der Wärmequalität eines Hauses abhängig: Unabhängig davon, welche Heizungsanlage verwendet wird: Bei einem renovierten Wohnhaus sind die Heizenergiekosten rund 50 Prozent geringer als bei einem nicht renovierten Bau!

Heizkostenstabilität durch Wärmepumpe und Holzpelletsheizung

Jeder, der sich für eine Wärmepumpe oder Holzpelletsheizung entschließt, entschied sich auch für langzeitstabile Heizenergie. Im Falle von WPs basiert dies auf der Heizungsanlage selbst, im Falle von Pelletsheizungen wirken sich die regionalen Gegebenheiten aus. Die Wärmepumpe und die Holzpelletsheizung sind gängige Heizsysteme, wenn es um Umweltverträglichkeit und Heizkostenreduzierung geht. Der einzige Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis für die Wärmepumpe und die Holzpelletsheizung, der es vielen Interessenten erschwert, die Wahl zwischen herkömmlichen Anlagen wie Öl- oder Gasheizungen und der Wärmepumpe und Holzpelletsheizung zu treffen.

Wärmepumpen und Holzpelletheizungen haben neben einer verbesserten Ökobilanz und geringen langfristigen Heizaufwendungen auch einen großen Gemeinsamkeitsvorteil: Beide Heizsysteme zeichnen sich durch eine langfristige Heizkostenstabilität aus. Ein Wärmepumpenheizsystem verwendet Umgebungswärme wie Luft-, Erd-, oder Grundwasserwärme. Durch diese Umgebungswärme verdampft dann in der Wärmepumpe ein flüssiges Kältemittel. Diese Gase werden dann durch den Verdichter der Wärmepumpe so komprimiert, dass sich dieses Erdgas unter hohem Luftdruck erwärmt und eine bestimmte Umgebungstemperatur aufweist, die dann für die Brauch- und Warmwasserbereitung genutzt wird.

Die Verdichter in der Wärmepumpe sind die Komponenten, die mit Elektrizität angetrieben werden. Das Grundprinzip bei diesem Grundsatz lautet: Je wärmer und ausreichend die Umgebungswärmequelle, um so weniger Elektrizität verbraucht der Verdichter. So gehören bei der Wärmepumpe Geothermie und Erdwärmepumpen zu den wirtschaftlichsten Wärmepumpensystemen. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine Erdreichwärmeheizung, so werden etwa drei Viertel der Wärmeleistung durch freie Erdreichwärme zur Verfügung gestellt.

Die andere Hälfte muss dann mit Elektrizität an den Verdichter angeschlossen werden. In einer Öl- oder Gasheizungsanlage wird 100-prozentig die Wärmeleistung aus dem Kraftstoff erzeugt. Wenn die Kosten für Elektrizität und Öl oder Gas je um 10 Prozentpunkte ansteigen, steigt der absoluten Erhöhung der Heizkosten für Erdwärme nur um 25 Prozentpunkte gegenüber der systembedingten Öl- oder Gaswärme.

Bei weiter steigenden Preisen für diese Energiequellen pro Jahr werden auch die jährlichen Heizkosteneinsparungen zunehmen und die Amortisationszeit der Zusatzkosten für die Geothermie sinken. In der Holzpelletsheizung werden aus Holzmehl und Holzmehl gepressten Pellets als Brennmaterial verwendet. Man kann als Faustformel festhalten, dass etwa zwei Tonne Holz-Pellets dem Brennwert von etwa 1000 Liter Heizöl ausmachen.

Durchschnittlich 233 EUR pro t Holzpellets waren im Jahr 2011 zu zahlen. Die Besonderheit dabei ist die konsequente Wertentwicklung der Holzpellets. Laut dem Branchenindex des DEPV lag die Jahresinflationsrate von 2002 bis 2011 bei nur 3,1 vH. Die Tatsache, dass sich der Preis von Holzpellets anders verhÃ?lt als der Ã-lpreis, ist darauf zurÃ?ckzufÃ?hren, dass Holzpellets hauptsÃ?chlich eine heimische Energiequelle sind, die aus Hackschnitzeln gewonnen wird.

Aufgrund der großen Holzreserven und der großen Sägewerkdichte in Deutschland hat sich die Qualität der einheimischen Pellets in den vergangenen zehn Jahren stetig erhöht. Ein Familienbetrieb, der im Jänner 2002 eine Holzpelletheizungsanlage gekauft hat, kann nach zehn Jahren Betriebszeit auf eine gewinnbringende Anlage blicken. Nach Angaben des DEPV liegt die mittlere Jahresersparnis bei Holzpelletheizungen bei 625 EUR.

Basiert der Kauf einer Holzpelletsheizung auf Zusatzkosten von 5.300 EUR gegenüber einer Ölheizanlage, so werden diese Zusatzkosten aufgrund der niedrigeren Holzpelletspreise nach zehn Jahren abgeschrieben. Nach Angaben des DEPV sind die Vorteile der Betriebskosten durch das Heizen im Holzpelletbereich seit 2004 zunehmend sichtbar geworden. Die Amortisationszeit für die Holzpelletsheizung wird dadurch im Vergleich zur Ölerwärmung noch weiter reduziert.

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