Kosten Energie

Energiekosten

der Gesamtwirtschaft mehr Nutzen bringt als die Förderkosten. Weil umweltpolitische Maßnahmen die Kosten für Umwelt und Gesundheit senken. Unterschiedliche Bauweisen und Materialien führen zu unterschiedlichen Energiekosten.

Das Kostendeckungsgesetz, die Ursache aller Kosten.

Alle menschlichen Handlungen erfordern ohne Ausnahme Energie. Demzufolge basieren alle durch menschliche Aktivität hergestellten Erzeugnisse, sowohl materielle als auch immaterielle, mengenmäßig auf dem Energiebedarf. Bei den so hergestellten Produkten handelt es sich um Wertvorstellungen. Nach den ökonomischen Grundsätzen sind die Kosten das Mass für diese Größen. Dabei kann gezeigt werden, dass dieser Zusammenhang auch für fluktuierende Größen aufgrund von Veränderungen der Marktsituation zutrifft.

D. h. ohne Ausnahme sind alle im Weltwirtschaftssystem anfallenden Kosten 100% pure Stromkosten. Ausgehend von dieser elementare Kostenabhängigkeit auf ökonomische Prozesse und damit auf die politischen Handlungsmuster ergeben sich durch die Umsetzung des "Cost-Energy Equivalent Law" erstaunliche Einblicke in grundlegende Wechselbeziehungen, die bisher offenbar nicht auf diese Weise erkannt wurden. Das betrifft vor allem die Auswirkungen der "Energiewende", die im Gegensatz zu konventionellen thermischen Kraftwerken zu einem dauerhaften und unumkehrbaren Vielfachen des Konsums an fossilen Brennstoffen und damit zu einem entsprechenden Anstieg der CO2-Emissionen auftritt.

Die BP P.L.C. (2012): Statistical Review of World Energy, S. 1-45. (2010): Thomas G. Verlags (Hrsg.), Schlagwort "Wert". J. (2012): WHU-Otto Beisheim School of Management, Valendar, Personenbezogene Botschaft. S. et al. (2010): Lehrstuhl für Energieökonomie und Rationale Energiewandlung, Uni Stuttgart. Produktionskosten für die Lieferung von Elektroenergie aus Kraftwerkoptionen im Jahr 2015, Report Nr. 7, September 2010, S. 17.

Untersuchung: Kosten und weitere Effekte von energiepolitischen Zukunftsszenarien

In der von der Firma cconcept erstellten neuen Untersuchung "Costs and Further Effects of Energy Policy Scenarios" werden Stellungnahmen zu den Effekten einer konsistenten Energiesystemtransformation im Verhältnis zur Fortführung der bisherigen Energiestrategie abgegeben. SES kommt zu einem klaren Schluss: Die Energierevolution ist für die Schweiz lohnenswert. Heute sind 75% der gesamten Energieversorgung der Schweiz auf importierte Energie in Gestalt von Erdöl, Erdgas und Gruben.

Die Politiker haben die Pflicht, längerfristig zu planen und die Voraussetzungen für eine nachhaltige, gesicherte und eigenständige Stromversorgung zu legen. Der Energiewendepunkt kommt also zum rechten Zeitpunkt. Der Energiewendepunkt rechnet sich auf jeden Falle. Bis 2033 sind die Kosten etwas über dem Referenzszenario, danach bringen die gemachten Investitionsvorhaben in den Bereichen Energie-Effizienz und regenerative Energieträger zunehmende Kostenvorteile.

Mit der Energierevolution wird in die Entwicklung der Menschheit investiert. Dabei werden die Energiepolitikszenarien "Referenz" und "Energiewende" verglichen. Zusammengefasst sind für SES folgende Aspekte besonders hervorzuheben: Wachsende Kostenvorteile: Ein Energiewendeprozess hat seinen Preis. Langfristig ist das Drehbuch "Weiter wie bisher" jedoch aufwendiger. Vorbild Wärmeversorgung: Die Kosten für Energiequellen und der Energieverbrauch sinken im Rahmen des Szenarios Energierücklauf stark, aber die Kosten für den Wärmeschutz erhöhen sich.

Absicherung gegen Preissteigerungen: Eine Energierückgewinnung dient als Absicherung gegen stark gestiegene Preise für importierte fossile Brennstoffe. Energiesystemtransformation und Klimawandel stellen ein vernünftiges Gesamtpaket dar. Ein Energiewendeprozess hat zur Folge, dass der Energiekonsum und die Treibhausgas-Emissionen massiv reduziert werden. Beschäftigungsauswirkungen: Die Beschäftigungsauswirkungen der Energiesystemtransformation dürften für den Energie- und Effizienzbereich günstig sein, aber nicht entscheidend für oder gegen eine Energiesystemtransformation.

Independence: Ein konsequenter Energiewendeprozess korrespondiert mit einem paradigmatischen Wechsel weg von unvorhersehbaren, veränderlichen Kosten für Energiequellen hin zu langfristig orientierten, autonomen und eigenverantwortlichen Investitionsentscheidungen. Der Energiewendeeffekt ist lohnenswert: Der Energiewendeeffekt ist aus unterschiedlichen GrÃ?nden lohnend und stellt daher keine Ja/Nein-Grundfrage dar. Stattdessen müssen wir uns die Fragestellung nach der optimierten Gestaltung der Energiesystemtransformation vorlegen.

Mit einem JA zur Energie-Strategie 2050 am 24. Juni wird ein erster diesbezüglicher Beitrag geleistet. Es gibt eine klare Schlussfolgerung für SES: Mit der Energierevolution können wir die Kernkraft ablösen, ohne auf gasbetriebene Kraftwerke oder importierte Kohlekraftwerke zurückgreifen zu müssen. Die Energie-Revolution ist teuer, aber sie ermöglicht es uns, die von uns selbst festgelegte Klimaschutzpolitik durchzusetzen.

Der Ausbau der regenerativen Energiequellen und der Energie-Effizienz wird teure und unsichere Stromeinfuhren reduzieren. Davon profitieren nicht nur der Markt und der Klimawandel, sondern auch die Wirtschaft insgesamt.

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