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Vergleich der Kosten von Stromversorgern

Vergleich der Kosten - Was kosten Wärme mit Erdgas und Elektro? Wenn Sie also über den Austausch Ihrer alten elektrischen Heizung nachdenken, möchten Sie natürlich wissen, welche langfristigen Kosteneinsparungen Sie erwarten können. Darüber hinaus zeigen wir auf, in welchen Fällen es Sinn machen kann, sich auf eine elektrische Heizung zu verlassen. Bei Betrachtung der Preistentwicklung auf dem Elektrizitätsmarkt wird deutlich, dass Heizstrom kostspielig ist.

Der Strompreis pro kWh ist seit 2000 von im Durchschnitt 13,9 auf 28,8 Rappen gestiegen und hat sich damit mehr als vervielfacht. Der Zuwachs von im Durchschnitt rund 4,8 Cents im Jahr 2000 auf heute 5,7 Cents fiel jedoch deutlich geringer aus. Ein Grund dafür sind natürlich die vielen Abschöpfungen, wie zum Beispiel die EEG-Abgabe, die heute allein 6,8 Cents pro kWh beträgt.

Doch das Grundproblem ist noch gravierender, denn im Gegensatz zu Benzin oder Öl ist Elektrizität keine Primärenergiequelle. Zunächst muss Elektrizität aus Primärenergiequellen wie z. B. aus dem Bereich des Gases, der Steinkohle oder der regenerativen Energieträger erzeugt werden, während die Gaswärme unmittelbar genutzt werden kann. Diese Umstellung ist natürlich mit Ausgaben behaftet, die das Erwärmen mit Elektrizität verteuern.

Mit einem Durchschnittsstrompreis von 28,8 Cents pro KW-Stunde und einem jährlichen Verbrauch von 20000 Kilowattstunden entstehen Jahreskosten von 5.760 EUR. Dies wäre ein Monatsrabatt von 480 EUR! Wird dagegen ein Gasheizer für den selben Wärmebedarf verwendet, wirkt die Abrechnung wesentlich günstiger, zumal eine KW-Stunde Erdgas durchschnittlich nur 5,7 Cents ausmacht.

Der Durchschnittspreis für eine kWh Heizstrom beträgt derzeit rund 22 Zehntel.

Unter der Annahme eines Wärmebedarfs von 20000 Kilowattstunden entstehen daraus Aufwendungen von 4.400 EUR. Im Vergleich zum "Normaltarif" bedeutet dies eine Einsparung von 1.360 EUR pro Jahr. Sie müssen aber auch einen so genannten doppelten Zähler installiert haben, der Haushalts- und Heizstrom separat ausrechnet. Unterm Strich rechnet sich die elektrische Beheizung nur noch für wenige Einsatzbereiche.

Dies gilt nur, wenn die langjährigen Betriebkosten der elektrischen Heizung geringer sind als die Betriebs- und Montagekosten für ein alternativ arbeitendes Heizungssystem, für das Leitungen und Heizkörper verlegt werden müssen. Raritäten, die wenig benutzt werden und keinen Bezug zur Heizungsanlage haben, können mit einer leistungsfähigen elektrischen Heizung leicht geheizt werden.

Doch auch ein Feriendomizil, das nur sehr vereinzelt benutzt wird, ist für die Montage einer elektrischen Heizung bestens gerüstet.

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