Luft Wasser Wärmepumpe Funktion

Luft-Wasser-Wärmepumpe Funktion

Bei der Funktion der Luft-Wasser-Wärmepumpe handelt es sich um einen Verdichtungsprozess. Die Funktionsweise lässt sich leicht mit einem Kühlschrank vergleichen, der innen kühlt und außen erwärmt. Die Wärmepumpe "Luft-Wasser" bündelt die Wärme der Außenluft zur Beheizung eines Gebäudes und bläst die kühlere Abluft wieder nach außen. Wir danken Ihnen, dass Sie sich für diese Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden haben. Nachfolgend kann die Funktion wie folgt beschrieben werden:

Funktionsweise einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Wärmepumpe entnimmt der Raumluft die Wärmeenergie. Aber was geschieht danach in der Wärmepumpe? In einem ersten Arbeitsschritt entnimmt eine Wärmepumpe ihrer Umwelt Energie. Dies geschieht in der Praxis in der Regel durch einen in die Wärmepumpe integrierten Lüfter.

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Wärmepumpe im Innen- und Aussenbereich oder als Split-Version installieren, bezieht sich der Begriff Umwelt immer auf die Aussenluft, da sonst Ihr Innenbereich zu sehr abkühlt. Der abgezogene Wärmebedarf wird dann an einen Wärmeaustauscher weitergeleitet, der der Luft Wärme entnimmt, sie an ein Umlaufkältemittel weiterleitet und sie verdunsten lässt.

Die Wahl des Kältemittels ist bewußt so getroffen, daß es auch bei tiefen Außentemperaturen austritt. Oft wird das Kühlmittel R-410A verwendet, das die Oxidschicht nicht beschädigt und bei einer Temperatur von bis zu -51°C verdunstet. Eine weitere gebräuchliche Kühlmittel ist R407-C. Im Allgemeinen wird aus Sicherheits- und Umweltgründen gefordert, dass das eingesetzte Kühlmittel ungiftig, nicht entflammbar und ohne Abbaupotenzial für Ozon ist.

Kühlgeräte und Wärmetauscher funktionieren gleichermaßen. Statt die Kältemaschine in den Kühlraum zu leiten, wird dem Kühlraum ständig Hitze entnommen. Dazu dient auch ein bei tiefen Außentemperaturen verdunstendes Kühlmittel (meist Ammoniak), das durch Leitungen an den Stirnseiten des Kühlgerätes geführt wird. Genau wie die Wärmepumpe benötigen Kühlgeräte für diesen Vorgang Elektrizität.

Entscheidend ist jedoch, dass Kühlgeräte abkühlen wollen und die Wärmepumpe warm ist. In einem Kompressor wird die Hitze nach der Verdunstung aufbereitet. Dadurch wird das Erdgas wieder verflüssigt und gibt Hitze ab. Mit dieser so genannten Kondenswärme kann das Wasser in einem Heizkreis erwärmt werden. Dabei wird die an den Heizkreis übertragene Wärmemenge auf die individuellen Wärmeabnehmer im Haushalt aufbereitet.

Einen Teil der Heizwärme kann man z.B. zum Erwärmen der Flüssigkeiten in einer Fussbodenheizung nutzen, einen anderen Teil zum Erwärmen des warmen Wassers zum Brausen und Wäschewaschen. Das flüssige Kühlmittel wird dann über ein Überdruckventil in den Verdunster zurückgeführt. Der Druckbegrenzer hat die Funktion, den vorher erzeugten Luftdruck zu reduzieren.

Dabei wird nur so viel Kühlmittel durchgelassen, wie im Verdunster verbraucht wird.

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