Netzbetreiber Strom Köln

Stromnetzbetreiber Strom Köln

Gas, Strom, Wasser: Hier haben wir für Sie wichtige Informationen zu den relevanten Netzen zusammengestellt. Der Grund dafür ist, dass beispielsweise der Strom aus Windkraftanlagen die Netzkapazitäten in einigen Regionen Deutschlands übersteigt. Über die zukünftige Rolle der Verteilernetzbetreiber bei der Transformation von Energiesystemen: Solarstrom in das Netz für unsere Kunden. Standby-Dienste bei Strom-, Wasser- und Gasproblemen.

Information über den Netzwerkdienst

Nicht-Trinkwasser bezieht sich auf Wasser wie Regen-, Dachentwässerungs-, Grau- und Brauchwasser. Aufgrund ihrer Entstehung sind sie von begrenzter Gewässergüte und daher nur für solche Einsatzzwecke verwendbar, für die keine besonderen Hygieneanforderungen an die Gewässergüte bestehen. Diese Gewässer entsprechen nicht den rechtlichen Vorgaben der Trinkwasserversorgung. So ändert sich zum Beispiel das Niederschlagswasser in Bezug auf die hygienische Qualität des Wassers durch den Dachdurchgang und die Nutzungsdauer im Wasserbehälter erheblich.

Zu Recht müssen wir hier vom Dachabflusswasser sprechen. Aufgrund der Gefährdung der Trinkwasserinstallation und des Leitungsnetzes durch mikrobielle Kontamination bestehen spezielle Forderungen an die Benützung von Dachabflusswasser. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Anwendung von Dachabflusswasser ist es notwendig, die gesetzlichen und technischen Vorschriften zu beachten. Dazu gehören unter anderem die Trinkwasserversorgung, die AVBWasserV, DIN 1988, DIN 1989 und das DVGW-Arbeitsblatt W 555, deren Zweck der Verbraucherschutz vor Kontaminationen des Wassers ist.

Allerdings findet die Richtlinie keine Anwendung auf Verwendungen, bei denen die Gewässerqualität keine oder nur geringfügige Auswirkungen erfährt. So schreibt der Versicherungsgesetzgeber zum Beispiel für das Waschen von Wäsche die Nutzung von Wasser nur im Zuge seiner Vorsichtspflicht vor. Für den Zusatzbetrieb von Nicht-Trinkwasseranlagen sind in der TrinkwV die folgenden Anforderungen festgelegt:

Neu in den Verkehr gebrachte Nicht-Trinkwassersysteme sind bei der Inbetriebsetzung an die zuständige Stelle (z.B. Gesundheitsbehörde) zu melden; bereits bestehende Systeme sind sofort zu meldet. Für Gewässer aus Nicht-Trinkwassersystemen sind die Güteanforderungen der Trinkwasserversorgung nicht anwendbar. Die Nicht-Trinkwasseranlagen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen (z.B. Schule, Kindergarten, Krankenhaus, Restaurant, Hotel, andere Gemeinschaftseinrichtungen) unterworfen sind.

Brauchwassersysteme dürfen nicht an wasserführende Teile von Trinkwasserversorgungssystemen angeschlossen werden. Für die Trinkwassernachspeisung in den Speichertank des Dachablaufwassers ist nur der Freiauslauf nach DIN 1988 zugelassen. Der Auftragnehmer oder Eigentümer des Nicht-Trinkwassersystems muss die Rohre verschiedener Versorgungsnetze (Trinkwasser/Dachablaufwasser) durch eine dauerhafte Kennzeichnung in verschiedenen Farben ausweisen. Bei der Installation sind die Zapfstellen für Nicht-Trinkwasser fest als solche zu markieren.

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