Netznutzungsentgelte

Netzbetreiberentgelte

Nettonutzungsgebühren sind wichtige Bestandteile von Energiepreisen. Die jeweiligen Netzbetreiber erheben für die Übertragung von Energie eine Gebühr - die sogenannten Netznutzungsgebühren. Netzverwendungsentgelte für die Strom- und Gasnetze. Die bestätigten Netznutzungsentgelte basieren auf den von der Landesregierung Sachsen-Anhalt genehmigten Erlösobergrenzen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "network usage fee" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

Netznutzungsgebühr, Netzentgelt, Grossverbraucher, Gewerbekunden, Haushaltskunden

Derjenige, der ein Strom- oder Gasnetzwerk betreibt, muss dem Netzwerkbetreiber eine Netznutzungsgebühr (kurz: Netzgebühr) entrichten. Für private Verbraucher werden die Netznutzungsgebühren von den Strom- oder Gasversorgern bezahlt und dem Verbraucher über die Strom- oder Gassechnung als Teil des Arbeits- und des Basispreises in Rechnung gestellt. Grossverbraucher wie B. in der Wirtschaft, wie B., entrichten dagegen Netznutzungsgebühren selbst.

Bei der Niederspannung fallen die größten Ausgaben an, die keine großen Abnehmer treffen. Kleine Abnehmer mit Niederspannungsanschluss entrichten die volle Netznutzungsgebühr für alle Netzstufen (in Deutschland z.B. Zt. gut 6 ct/kWh, was rund ein Fünftel der Gesamtstromkosten ausmacht). Große Konsumenten, die an das Mittelspannungsnetz oder höhere Spannungsniveaus angebunden sind, berechnen nur für diese und alle anderen.

Weil die Preise der hohen Spannungsniveaus viel geringer sind als die der Verteilernetze (insbesondere der Niederspannungsniveaus), sind die daraus resultierenden Ladungen viel geringer. Hinzu kommt aber auch eine von der Politik angestrebte Präferenz für Großverbraucher, die weit über das aus Kostengründen vernünftige Maß herausgeht. Besonders große Konsumenten (mehr als 10 Gigawattstunden pro Jahr) können in Deutschland gar vollständig von den Netznutzungsgebühren befreit werden.

Diese werden dann an die kleineren Konsumenten weitergegeben. Für den Kauf von Pumpenstrom wurden bisher auch Netznutzungsgebühren (auf Hochspannungsebene) erhoben, obwohl sie keine Endverbraucher sind und tatsächlich zur Netzstabilisierung beizutragen vermögen. Derzeit wird daher gefordert, in diesem Falle auf die Berechnung von Netznutzungsgebühren zu verzichtet, um die Effizienz von Speicherkraftwerken zu steigern und damit ihren Anteil am Abgleich fluktuierender Stromerzeugungsbeiträge zu verstärken.

Strompreise für Stromspeicherheizungen (Heizstrompreise) werden oft mit reduzierten Netznutzungsgebühren offeriert. Grund dafür ist, dass diese Heizgeräte nur in verbrauchsschwachen Phasen des Stromverbrauchs verbrauchen und daher keine zusätzliche Netzleistung erfordern. Was wird über die Netznutzungsgebühren vergütet? Neben den Aufwendungen für den Aufbau und die Wartung von Starkstromleitungen und der dazugehörigen Infrastruktureinrichtungen decken die Netznutzungsentgelte auch verschiedene Systemleistungen ab: Frequenzsteuerung (Primär- und Sekundärsteuerung, Minutenreserve), Verlustenergieausgleich im Starkstromnetz, Bereitstellung und Bewirtschaftung von Blindstrom, Erhalt der Black-Start-Fähigkeit und die DurchfÃ??hrung von Redispatch-Massnahmen bei NetzengpÃ?

Der größte Teil der anfallenden Aufwendungen entfällt auf die Frequenzsteuerung und die Energieausfall. Weil es sich bei Netzwerken um Naturmonopole handelt, müssen die Netznutzungsgebühren vom Staat kontrolliert werden, um Missbrauch zu vermeiden.

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