Neue Erneuerbare Energien

Die neuen erneuerbaren Energien

Eine nachhaltige Energieversorgung muss wahrscheinlich weitgehend auf erneuerbaren Energien basieren. Aus der Kraft des Windes schöpfen wir neue Energie - zu Land und zu Wasser. Die neue Energie aus alten Weihnachtsbäumen und der Klimawandel erfordern neue Ansätze für unsere Energieversorgung. Die Stadt Erftstadt bei Köln geht bei der Umsetzung neue Wege.

Die Schweiz liegt hinter der EU zurück: Neue erneuerbare Energien

In der Solar- und Windenergieproduktion bleibt die Schweiz Jahre hinter der EU zurück. Europäische Nationen erzeugten 2014 durchschnittlich 5,7 mal mehr Ökostrom. Eine Gegenüberstellung von SES zeigt weitere Enttäuschungen: Alle neun Nachbarländer produzieren mehr Elektrizität aus Sonnenlicht und Winden, und selbst unter allen 28 EU-Ländern rangiert die Schweiz auf dem vierten Platz.

Dies ist ein Alarmsignal für die Parlamentarier der Energienkommission des Ständerates, die am Donnerstag, den 26. Juni 2015, im Zuge der Energie-Strategie 2050 die Frage der nachhaltigen Energien diskutieren werden. Zur Berücksichtigung der Größenunterschiede zwischen den einzelnen Staaten wird die Stromerzeugung pro Einwohner berücksichtigt. Verglichen mit neun Nachbarländern liegt die Schweiz auf dem letzen Rang (siehe Grafik).

Auch wenn alle 28 EU-Staaten einbezogen sind, liegt die Schweiz auf Platz 26, wobei die Slowakei, Ungarn und Lettland die einzigen Länder sind, die bei erneuerbaren Energien stärker gedämpft sind. Die EU erzeugt im Schnitt 5,7 mal mehr Elektrizität pro Kopf aus Windkraft und Sonneneinstrahlung als die Schweiz. Die Tatsache, dass weder Huhn noch Mälzer längst verschwunden sind, verdeutlicht das steigende Potenzial der Solarenergie.

Die Schweiz konnte die Pro-Kopf-Stromproduktion aus der Photovoltaik seit 2010 von heute 10 auf 104 Kilowattstunden mehr als verzehnfachen. In der Schweiz ist die Stromerzeugung pro Person gestiegen. Tschechien, das im Vergleich zur Schweiz wesentlich weniger Sonnenscheinstunden hat, konnte seine Produktion noch einmal steigern und erzeugt mit 202 Kilowattstunden pro Einwohner fast doppelt so viel. Dänemark weist den stärksten Anstieg in den vergangenen vier Jahren auf (+762 Kilowattstunden pro Einwohner).

Im Jahr 2014 glänzt das Reich mit einer Erzeugung von 2.165 Kilowattstunden pro Einwohner aus neuen regenerativen Energien auf dem ersten Platz in Europa. Schließlich ist die Schweiz im vergangenen Jahr mit 37 Kilowattstunden pro Person in Absolutwerten (16. Platz) ins Europamittelfeld gestiegen. Doch auch andere EU-Länder führen die Transformation des Energiesystems durch.

Der nördliche Nachbarn liefert 4,2 mal mehr Elektrizität aus der Photovoltaik, 55,8 mal mehr Elektrizität aus der Windenergie und zusammen nahezu 10 mal mehr Elektrizität aus diesen beiden für die Energierevolution wichtigen Technologie. Österreich, mit einer ähnlichen Bevölkerung wie die Schweiz und einem Binnenstaat, generiert nahezu 30 mal mehr Windenergie pro Einwohner als die Schweiz.

Der paneuropäische Ausbau verdeutlicht, dass die Transformation des Energiesystems bereits umgesetzt ist. Andererseits ist die Schweiz als Insel des Wohlstands und faire wirtschaftliche Nation unter den EU-Ländern nicht gerade schmeichelhaft. Der Nachholbedarf bei der Nutzbarmachung von Wind- und Sonnenenergie ist groß. Der wirtschaftliche Vorteil - neue Jobs und heimische Wertsteigerung - ist eine Gelegenheit, die wir ergreifen sollten.

Die Ständeratliche Kommission für Umweltfragen, Raumordnung und Energetik (UREK-S) wird am kommenden Donnerstag, den 26. Juni, die Energiepolitik 2050 diskutieren. Der SES appelliert an die Parlamentarier, endlich grünes Licht für die Unterstützung nachhaltiger Technologien und die Steigerung der Energieeffizienz durchzusetzen. In der Solar- und Windenergieproduktion liegt die Schweiz um Jahre hinter der EU zurück.

Europäische Nationen erzeugten 2014 durchschnittlich 5,7 mal mehr Ökostrom. Eine Gegenüberstellung von SES zeigt weitere Enttäuschungen: Alle neun Nachbarländer produzieren mehr Elektrizität aus Sonnenlicht und Winden, und selbst unter allen 28 EU-Ländern rangiert die Schweiz auf dem vierten Platz. Dies ist ein Alarmsignal für die Parlamentarier der Energienkommission des Ständerates, die am Donnerstag, den 26. Juni 2015, im Zuge der Energie-Strategie 2050 die Frage der nachhaltigen Energien diskutieren werden.

Zur Berücksichtigung der Größenunterschiede zwischen den einzelnen Staaten wird die Stromerzeugung pro Einwohner berücksichtigt. Verglichen mit neun Nachbarländern liegt die Schweiz auf dem letzen Platz (siehe Grafik). Auch wenn alle 28 EU-Staaten einbezogen sind, liegt die Schweiz auf dem 26. Rang, wobei die Slowakei, Ungarn und Lettland die einzigen Staaten sind, die bei erneuerbaren Energien stärker gedämpft sind.

Die EU erzeugt im Schnitt 5,7 mal mehr Elektrizität pro Bewohner aus Windkraft und Sonneneinstrahlung als die Schweiz. Die Tatsache, dass weder Huhn noch Mälzer längst verschwunden sind, verdeutlicht das steigende Potenzial der Solarenergie. Die Schweiz konnte die Pro-Kopf-Stromproduktion aus der Photovoltaik seit 2010 von heute 10 auf 104 Kilowattstunden mehr als verzehnfachen. In der Schweiz ist die Stromerzeugung pro Person gestiegen.

Tschechien, das im Vergleich zur Schweiz wesentlich weniger Sonnenscheinstunden hat, konnte seine Erzeugung noch einmal steigern und erzeugt mit 202 Kilowattstunden pro Einwohner fast doppelt so viel. Dänemark weist den stärksten Anstieg in den vergangenen vier Jahren auf (+762 Kilowattstunden pro Einwohner). Im Jahr 2014 glänzt das Reich mit einer Erzeugung von 2.165 Kilowattstunden pro Einwohner aus neuen regenerativen Energien auf dem ersten Platz in Europa.

Schließlich ist die Schweiz im vergangenen Jahr mit 37 Kilowattstunden pro Person in Absolutwerten (16. Platz) ins Europamittelfeld gestiegen. Doch auch andere EU-Länder führen die Transformation des Energiesystems durch. Der nördliche Nachbarn erzeugt 4,2 mal mehr Elektrizität aus Photovoltaik, 55,8 mal mehr Elektrizität aus Windenergie und zusammen fast 10 mal mehr elektr. Aus diesen beiden für die Energierevolution wichtigen Technologie.

Österreich, mit einer ähnlichen Bevölkerung wie die Schweiz und einem Binnenstaat, produziert knapp 30 mal mehr Windkraft pro Einwohner als die Schweiz. Der paneuropäische Ausbau verdeutlicht, dass die Transformation des Energiesystems bereits umgesetzt ist. Andererseits ist die Schweiz als Insel des Wohlstands und faire wirtschaftliche Nation unter den EU-Ländern nicht gerade schmeichelhaft.

Der Nachholbedarf bei der Nutzbarmachung von Wind- und Sonnenenergie ist groß. Der wirtschaftliche Vorteil - neue Jobs und heimische Wertsteigerung - ist eine Gelegenheit, die wir ergreifen sollten. Die Ständeratliche Kommission für Umweltfragen, Raumordnung und Energetik (UREK-S) wird am kommenden Donnerstag, den 26. Juni, die Energiepolitik 2050 diskutieren. Der SES appelliert an die Parlamentarier, endlich grünes Licht für die Unterstützung nachhaltiger Technologien und die Steigerung der Energieeffizienz durchzusetzen.

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