Nutzung Erneuerbarer Energien

Einsatz erneuerbarer Energien

Die Wechselwirkung von Stadtplanung, Energieversorgung und Klimaschutz. Die Länder tragen zur Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen bei. Einsatz erneuerbarer Energien im kommunalen Bereich. Der Einsatz erneuerbarer Energien wird vom Staat gefördert. Inzwischen ist dem Menschen ein sehr breites Spektrum an Energieformen zur Verfügung gestellt worden.

Unterstützung weltweiter Partner

Die von Deutschland mitbegründete und unterstützte Global Policy Network REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century) spielt eine wichtige Funktion bei der konzeptionellen Befürwortung der Gastländer der IREK. Bei der Internationalen Energie-Agentur (IEA) handelt es sich um eine 1973 mit 29 Mitgliedsstaaten ins Leben gerufene Einrichtung, die sich auch für die verlässliche Versorgung mit umweltfreundlicher und erschwinglicher Stromerzeugung engagiert.

Auf der Suche nach gemeinsamen Lösungsansätzen für Energieprobleme sind die Länderverbände der G7 und G20. Bei der Globalen Bioenergiepartnerschaft (GBEP) handelt es sich um eine international ausgerichtete Gemeinschaftsinitiative zur Förderung der umweltverträglichen Nutzung von Biomassen.

Energie-Effizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien in der City

Rund 40 Prozentpunkte des Energieverbrauchs werden in GebÃ?uden aufgewendet, von denen die WÃ?rmeerzeugung einen besonders hohen Teil ausmacht. Angesichts der Energierevolution, des Bevölkerungswandels und der Ressourcenknappheit muss die Wärmelieferung in den Gemeinden unweigerlich umgestellt werden. Welches Energieeffizienzpotenzial gibt es? Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Fragestellung, wie die Beteiligten aus der Städteplanung auf der einen Seite und aus der Energieversorgung auf der anderen Seite zusammenwirken müssen, um die mit der Energiesystemtransformation festgelegten Zielvorgaben zu erreichen.

Bereits die Zielvorgaben für die Reduzierung der Treibhausgase und den Ausbau der erneuerbaren Energien zeigen deutlich, wann der notwendige Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe erfolgen wird. Eine große Aufgabe besteht im Hinblick auf bestehende Gebäude und Siedlungen. Die Wärmebereitstellung ist ein übergreifendes Thema, weshalb ein ganzheitlicher Projektansatz unter Einbindung aller maßgeblichen Beteiligten (z.B. Kommunalunternehmen, Energielieferanten, Wohnungswirtschaft, Bevölkerung) von besonderer Bedeutung ist.

Dabei wurde der Einsatz des Stadtentwicklungsinstruments "Integrated Urban Development Concepts" (INSEK) hervorgehoben. Zwischen dem Wissen um eine abgestimmte und ganzheitliche Planbarkeit und der eigentlichen Kooperation der Akteure gibt es eine große Differenz. In neuen Entwicklungsbereichen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Wärmebereitstellung, wie z.B. Passivhausbau, dezentrale oder teilzentrierte Einspeisung und dezentrale Fernwärmeversorgung.

Abhängig von der Ausgangssituation können die aufgelisteten Routen je als die wirtschaftlichere Wärmebereitstellung betrachtet werden. Andere Bereiche, wie die Wärmerückgewinnung aus Abwässern, können auf mittlere Sicht eine wichtige Funktion bei der Wärmebereitstellung übernehmen (Beispiel Konstanz). Im Gegensatz zur Städteplanung, deren langfristige Perspektiven ca. 20 Jahre betragen, sind die Zeiträume für die Nutzung der technischen Einrichtungen teilweise 60-80 Jahre.

Der Einfluss der Gemeinden auf die bestehenden Privatgebäude wird als Voraussetzung angesehen.

Mehr zum Thema