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Noch immer wird der Strom nicht billiger. In der Förderung der erneuerbaren Energien ist die Abgabe das wichtigste Instrument. Zugleich sinkt die EEG-Abgabe, die die Verbraucher zahlen müssen. Die EEG-Abgabe wird als Teil des Strompreises von allen Stromverbrauchern gezahlt, es sei denn, sie sind durch Sonderregelungen teilweise davon ausgenommen. Die Energiewende wird im Wesentlichen über die EEG-Abgabe erreicht.

Und wie hoch ist sie?

Bereits 2013 war die EEG-Abgabe der bedeutendste Kostentreiber für den Privatstrom. Im Jahr 2012 waren es noch 3.592 Cents pro kWh, im Jahr 2013 waren es 5.277 Cents. Im Jahr 2017 kletterte die EEG-Abgabe auf ein Rekordniveau von 6,88 Cents/kWh. Im Jahr 2018 wurde sie wieder leicht auf 6.792 ct/kWh reduziert.

Sie lag 2019 bei 6.405 Cent/kWh und sank damit wieder signifikant. Das EEG ist von allen Privatstromkunden pro kWh zu zahlen. Sie machten 2015 rund ein Fünftausend des Gesamtstrompreises aus, 2016 waren es rund 23 Prozentpunkte des Gesamtenergiepreises. Im Jahr 2019 wird der prozentuale Beitrag der EEG-Abgabe zum Gesamtenergiepreis fast 24% betragen.

Wie hoch ist die EEG-Abgabe? Auch 2019 wird die EEG-Abgabe den Aufbau der regenerativen Energieversorgung in Deutschland finanzieren. Nach dem EEG wird Strom aus regenerativen Quellen für 20 Jahre zu einem gewissen Kilowattstundenpreis gekauft und vergütung. So kann jeder, der eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach errichtet, sich darauf verlassen, dass der Strom gekauft und - je nach Inbetriebnahmetermin der Photovoltaikanlage - zu einem festen Tarif ausbezahlt wird.

Der eingespeiste Grünstrom wird von den Netzbetreibern über die Elektrizitätsbörse verkauft und versucht, dort so viel wie möglich aufzubringen. Der Differenzbetrag zwischen dem Börsen-Strompreis und der Vergütung wird über das EEG 2019 abgerechnet. Er muss von allen Privatverbrauchern und Unternehmen gezahlt werden, die nicht von der Entrichtung der EEG-Abgabe ausgenommen sind.

Welche Auswirkungen hat die EEG-Abgabe 2019 auf die Stromgestehungskosten? Die Veränderungen in der Abgabenhöhe werden nicht von allen Stromanbietern durch eine Senkung der Strompreise zur Jahreswende unmittelbar an die Konsumenten weitergegeben. Um von der 2019 fallenden EEG-Abgabe zu partizipieren, sollte man die bestehenden Offerten miteinander abgleichen und sich nach einem billigeren Stromlieferanten umsehen.

Durch eine Änderung können die Jahresstromkosten erheblich gesenkt werden. Wodurch wurde die Summe der EEG-Abgabe 2019 errechnet? Wie hoch die EEG-Abgabe für 2019 genau ist, hängt davon ab, wie viele Kraftwerke, die Strom aus regenerativen Quellen gewinnen, an das Stromnetz angeschlossen sind. Diese Erweiterung haben die vier Fernleitungsnetzbetreiber geschätzt und am 16. November 2018 die EEG-Abgabe für 2019 publiziert.

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