ökogas Anbieter

Ökoproduzent

gibt auch einen Überblick über aktuelle Lieferanten und Tarife für Biogas. Achtung, einige Ökostromanbieter sind nicht wirklich umweltfreundlich, sondern verkaufen nur "Klimagas", also konventionelles Erdgas. Dabei erfüllen die vier Lieferanten die strengen Öko-Kriterien: Die Lieferanten nennen ihr Produkt "Öko-Gas", wenn es neben konventionellem Erdgas auch eine garantierte Menge an "Biogas" enthält. Nur die monatlich zu zahlenden Rabatte gehen in Zukunft an den neuen Anbieter.

Lieferant von Biogas aus Biomassen auf dem Vormarsch befindlich

In Deutschland werden derzeit rund 630 Mrd. Kilowattstunden Elektrizität und rund 930 Mrd. Kilowattstunden Erdgas pro Jahr konsumiert. Die Anbieter von Biogas wollen dieses Manko beseitigen und werden immer erfolgreichere. Neben Grünstrom ist in Deutschland verstärkt auch Biogas bei Privathaushalten und Firmen gefragt. Darüber hinaus gibt der Beitrag einen Überblick über die aktuellen Lieferanten und Preise für Biogas.

Dies kann, muss aber nicht, durch einen Providerwechsel erfolgen. Im Falle von Elektrizität ist es viel leichter, die Tarife oder Lieferanten zu wechseln als bei Erdgas, da die erzeugten Regenerativstrommengen viel größer sind als die verfügbaren Biogasmengen. Durch die zunehmende Aufwertung von Bio-Erdgas (siehe Beitrag "Bio-Erdgas - Entwicklung der Bioenergie") und die Einspeisung ins Erdgastrand weitet die Bio-Energie ihr Anwendungsspektrum aus und kann auch einen ihrer bedeutendsten Trumpfkarten spielen.

Für andere Arten von Ökogas (Strom zu Erdgas, Windgas, regenerativem Wasserstoff) gibt es Ansätze, die sich oft noch in der Anfangsphase der Entwicklungsphase sind. Wofür steht Ökostrom? Soweit ich weiß, ist der Terminus Ökogas kein gesetzlich geschützter Terminus und zählt zu den vielen neuen Wortbildungen, die die Energiebranche in den letzten Jahren prägen.

Der Begriff "Öko-Gas" bedeutet nichts über die Entstehung des Erdgases, sondern über die Klima-Bilanz des Energieproduktes. Daher muss es sich bei Ökostrom nicht unbedingt um Bio- oder Bio-Erdgas handelt, wie ich zu Beginn annahm. Ein Großteil des echten "Öko-Gases" wird jedoch voraussichtlich auf der Basis von Bio-Brennstoff beruhen, jedenfalls in absehbarer Zeit!

Bei jeder Art von Ökogas geht es vor allem um eines: CO2-neutral! Manche Anbieter können den Ökogastarif auch deshalb einführen, weil sie Emissionsgutschriften erwerben, die den Kohlendioxidausstoß des eingesetzten fossilien Naturgases kompensieren und so die CO²-Neutralität garantieren können. Wird diese Art von Biogas offeriert, spricht man oft von einem "Klimatarif".

Mit der zusätzlichen Beimischung von Biogas wird sich die Umweltbilanz der Erdgasversorgung weiter verbessern. Ein weiterer Weg, einen Ökotarif anbieten zu können, ist die gleichzeitige Förderung von Klimaschutzprojekten in Staaten, die nicht in Annex A des Kyoto-Protokolls von 1997 gelistet sind und daher nicht zur Einsparung von Kohlendioxid sind. Auch für diesen Klimazoll wird fossiliges Naturgas eingesetzt, wodurch die für die CO2-Neutralität fehlende Überschussmenge an Kohlendioxid in anderen Teilen der Erde erspart wird.

So ist nicht alles gleich, aber es ist immer CO2-neutral und leistet damit einen Beitrag zum Umweltschutz. Erfreulich ist, dass es inzwischen viele Anbieter gibt, die ein Erdgasprodukt mit einem Bio-Erdgasanteil von 5-10% bereitstellen. Daher werde ich an dieser Stelle nur die Anbieter und Preise erwähnen, die 100% Ökostrom bieten ("Klimatarif") oder einen Gastarif haben, der mind. 30% Biostrom beinhaltet.

Sollte ich einen Ökogaslieferanten in der Liste ausgelassen haben, können Sie ihn jederzeit in einem Anmerkung hinzufügen. Derzeit sind die verfügbaren Bioerdgasmengen noch verhältnismäßig niedrig und wir sind noch weit davon entfernt, die Einspeiseziele von 6 Mrd. m3 Bioerdgas pro Jahr für 2020 zu erreichen.

Es besteht der Verdacht, dass aufgrund der kleinen zur Verfügung stehenden Menge die Werbungstrommel für das interessierende Stromprodukt Biogas noch nicht so heftig gerührt oder übertroffen wurde und dass die Verbrauchernachfrage im Vergleich zu den Ökostromtarifen verhältnismäßig niedrig ist. Wenn die Produktionskapazitäten für Bio-Erdgas oder Öko-Gas im Allgemeinen ausgebaut sind, dürfte die Biogasnachfrage folgen.

Letztendlich wird der wirtschaftliche Nutzen von Biogas aber auch von der Hoehe der Preisdifferenz abhaengen, die die Konsumenten zusaetzlich zu den bestehenden Erdgasprodukten zahlen muessen. Tarif- oder Lieferantenwechsel für mehr Ökostrom? Inwiefern man einen Tarif- oder Lieferantenwechsel für den Eigenbeitrag zum Umweltschutz durch den Einsatz von CO2-neutralem Öko-Gas durchführt, kann und muss langfristig jeder Konsument selbst bestimmen.

Welche Anbieter am besten in Ihr eigenes Stromportfolio passen, hängt maßgeblich von den lokal vorhandenen Offerten der Gaslieferanten ab. Bevorzugen Sie die Schnelligkeit und Schnelligkeit kleiner, regionaler und hochspezialisierter Lieferanten oder die Kompetenz und Beständigkeit eines renommierten Gaslieferanten? Viel Spass und viel Glück beim Thema Klima und eine bewusste Wahl Ihres Ökoproduktes erwünscht.

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