ökostrom

Ökostrom

Wie sieht Ökostrom wirklich aus? So erhalten Sie Ökostrom zu einem günstigen Gesamtpreis Nicht jeder grüne Energieträger ist gleich! Aus Gründen der Übersichtlichkeit zeigen wir Ihnen, welche Anforderungen es an grünen Elektrizität gibt, sowie Sonderpreise und wie Sie billige, umweltfreundliche Energien erhalten können! Wofür steht grüner Elektrizität? Ob Grüner oder Grüner oder Natürlicher Elektrizität - drei Worte, aber ein und dieselbe Bedeutung: Der Elektrizität kommt hier nach der gesetzlichen Bestimmung ausschliesslich aus erneuerbaren Energien.

Allerdings gilt die Elektrizitätserzeugung aus fossilem Brennstoff (Kohle, Gas, Öl) und Kernenergie nicht als auswechselbar! Für Ökostrompreise wie das Österreichische Öko-Label und den GLOBAL 2000 der Österr. Umweltschutzvereinigung gibt es schärfere als die gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien: Nach den Vorgaben des Österr. Öko-Labels wird "echter" Ökostrom nur von Firmen bereitgestellt, die weder Kernkraft noch Elektrizität aus fossilien Quellen vertreiben oder einführen.

Für seine Ökostromempfehlung hat GLOBAL 2000 einen umfangreichen Katalog von Auswahlkriterien eingereicht, der vergleichbare und ergänzende Anforderungen an das Österreichische Öko-Label enthält. Die Stromversorger dürfen nicht von Firmen abhängen, die Elektrizität aus nicht-erneuerbaren Energieträgern verkaufen. Ausgehend von der vorliegenden GLOBAL 2000-Studie wurden nur 2 Stromversorger mit der größten Prämie als "Treiber der Stromzukunft" betrachtet.

Sollten nur Vergütungen aus regenerativen Energien ausgewiesen werden? Legen Sie auch Wert darauf, dass sie das österreichische Öko-Label oder GLOBAL 2000 erhalten? Du hast die Auswahl und mit dem Online-Vergleich für Elektrizität kannst du dir ganz gewiss sein, dass du einen Preis findest, der deinen Erwartungen gerecht wird! Weiterführende Infos zum Thema Grünstrom gibt es hier!

Grünstrom kommt überwiegend aus dem Inland.

In Deutschland setzt sich der Ökostromtrend fort: Rund 6 Mio. Haushalten und gewerblichen Kunden in Deutschland kaufen inzwischen Ökostrom ab. Aber nicht jeder Ökostrom-Tarif erfüllt, was er versprechen kann. Es gibt in Deutschland zwei gleichzeitige Möglichkeiten, den Aufbau erneuerbarer Energieträger voranzutreiben: durch rechtliche Unterstützungsmechanismen, z.B. das EEG, und durch den willentlichen Zukauf von Ökostrom.

Das EEG ist vor allem für den gelungenen Aufbau erneuerbarer Energien zuständig. Über das EEG können Anlagenbetreiber von Wind-, Biomasse-, Photovoltaik- oder Geothermie-Anlagen ihren gebündelten Energiebedarf zu einem Festpreis vergütet bekommen. Auch wenn dieser Energieträger aus erneuerbarer Energie kommt, lässt er sich nicht von herkömmlich produziertem Energieträger unterscheiden, sobald er in das Netz eingespeist wird.

Der bereits nach dem EEG geförderte Strombedarf darf in der Regelfall nicht als Grünstrom an die Verbraucher abfließen. Mit der Vergütung nach dem EEG wird der von ihnen erzeugte Elektrizitätsbedarf für die Anlagenbetreiber bereits ausreichend finanziert. Durch das so genannten doppelte Vermarktungsverbot wird vermieden, dass die gleichen Strommengen doppelt vermarktet werden, d.h. einmal über das EEG und darüber hinaus als grün.

Das bedeutet für die Ökostromanbieter, dass sie einen großen Teil ihrer Ökostrommenge aus dem Inland einkaufen müssen. Dies ist zum einen möglich, weil die Ökostromnachfrage in ganz Europa niedriger ist als das Netz. Andererseits sind die Förderregelungen für erneuerbare Energieträger in der Regel weniger stark als in Deutschland. Der Wechsel zu einem zertifizierten Ökostrom-Tarif treibt daher aktuell den Aufbau der regenerativen Energieträger voran, insbesondere in anderen Ländern Europas.

So hat beispielsweise der Vertrieb von Elektrizität aus Altwasserkraftwerken keinen weiteren ökologischen Nutzen. Allerdings haben die Versorger bei der Marktbearbeitung ein einfaches Unterfangen, da der Terminus "Ökostrom" weder präzise festgelegt noch rechtlich durchgesetzt ist. Vor allem Qualitätssiegel tragen derzeit dazu bei, Ökostrom mit echten Umweltvorteilen von Ökostrom zu trennen, der nur einen grünen Farbanstrich erhalten hat.

Gegenwärtig gibt es eine große Anzahl von Ökostrom-Labels. Die wenigsten von ihnen verwenden begründete Auswahlkriterien als Grundlage für die Vergabe von Labels und sorgen durch den nachgewiesenen Ausbau von regenerativen Kraftwerken für Klarheit. Für Elektrizität aus regenerativen Energiequellen ist eine klare Unterscheidung zwischen Ökostromzertifikaten und Herkunftsnachweisen (HKN) zu treffen. Die an der Elektrizitätsbörse gehandelten Zertifikate (HKN) belegen, wann ein Betreiber von Anlagen Elektrizität aus regenerativen Quellen in das Netz einspeist. Diese Zertifikate sind an der Elektrizitätsbörse erhältlich.

Der Nachweis besagt, dass exakt diese Menge an Elektrizität in das Stromnetz eingespeist wurde und dass bei der Nutzung des Stroms exakt diese Menge an Elektrizität abgewertet wird. Dadurch wird sichergestellt, dass Grünstrom nicht mehr als einmal abgesetzt wird. Beim Umweltzeichen dagegen sind es gerade diese Angaben, die zählen. So werden beispielsweise nur Herkunftsgarantien angerechnet, die nachweisen, dass die Installation nicht länger als sechs Jahre alt ist.

Für Deutschland bereitet das UBA die Ursprungsnachweise vor, validiert und pflegt sie.

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