ökostrom Hessen

Ökostrom Hessen

Im Gegensatz zu den meisten so genannten "Ökostrom"-Tarifen der vielen Ökostromanbieter in Neuenstein (Hessen) nehmen wir bei Polarstern Ökostrom ernst. TÜV Nord, TÜV Süd und TÜV Hessen stellen verschiedene Zertifikate für Ökostrom aus. Der größte Teil des Stroms in Hessen stammt aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Im hessischen Bundesland wird in einer Pilotanlage Ökostrom in Gas umgewandelt. Das Unternehmen ist Marktführer in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Ökosystem Hessen 2019 - ein Leistungsvergleich aller Stromversorger

Mit seinen rund 6 Mio. Menschen ist Hessen eines der am stärksten bevölkerten Deutschland. Von großer Wichtigkeit ist hier die Großstadt Frankfurt am Main - sie ist der Bankstandort in Deutschland und hat daher bundesweit eine sehr große Ausstrahlung. Sie ist die wichtigste und zugleich grösste Börse in ganz Deutschland.

Hessen ist, ausgedrückt am Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, das reichste Land in ganz Deutschland. In Hessen sind sie die Branchenführer. Auch Hessen hat sich wie fast jedes andere Land ein Zielvorhaben für den Aufbau erneuerbarer Energieträger gestellt. Bis 2050 sollen nach den Plaenen der Hessenländer 100% des Energiebedarfs durch erneuerbare Energieträger gedeckt werden.

Die in Hessen am meisten verbreitete Form der Elektrizitätserzeugung ist die Windkraft, die den höchsten Anteil an regenerativen Energieträgern ausmacht. Zur Erreichung dieses Ziels sollen bis 2020 rund 20% des hessischen Strombedarfs durch erneuerbare Energieträger abgedeckt werden. So gibt es auch in Hessen immer mehr Stromversorger mit Ökostrom-Tarifen.

Mithilfe des Stromrechners können Sie die verschiedenen Stromversorger in Hessen miteinander verglichen. Selbstverständlich gibt es die namhaften lokalen Basisversorger - aber auch die supraregionalen Kleinstromanbieter Hessen. Damit können Sie rasch und unkompliziert den besten Ökostromlieferanten für Hessen auffinden. Nahezu jeder Hausstand in Deutschland - aber auch in Hessen - kann mehrere hundert EUR pro Jahr einsparen.

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Der BUND: Ökostrom

Zeige den Unternehmen, was du denkst und stelle jetzt auf Grünstrom um. Der Klimawandel, die Ressourcenknappheit und die Gefährdung der Kernenergienutzung erfordern die Umwandlung unserer Energielieferungen in regenerative Energiequellen. Zunächst einmal gilt es, alle Potenziale für eine wirtschaftliche und effiziente Energienutzung, vor allem von Elektrizität, zu nutzen:

Die " umweltfreundlichste Elektrizität ", die es gibt, ist die, die man nicht aufnimmt! Denn die Anschaffung wirtschaftlicher Geräte, das Abschalten von nutzlosem Bereitschaftsstrom, effizientes Licht und die Verwendung von Wasserpumpen amortisiert sich in wenigen Jahren. Das kann auch so viel Kosten sparen, dass es keine zusätzlichen Kosten für den Kauf von "Grünstrom" gibt.

Darüber hinaus sollten alle Potenziale ausgeschöpft werden, um Heizwärme oder Heißwasser aus Gas, Steinkohle oder Öl mit der Stromerzeugung zu kombinieren. Dies ist im Gegensatz zu großen Kraftwerken, in denen ca. 2/3 der verbrauchten Energien ohne Abwärmenutzung abgeführt werden, ein großer Pluspunkt der kombinierten Erzeugung von Kraftwärme und Elektrizität.

Sie sollten zusammen Elektrizität und Heizung erzeugen! Abschließend sollten alle Optionen ausgeschöpft werden, um die Stromversorgung von fossilien Energieträgern und Grubengas auf regenerative Energieträger zu umstellen. Der Marktanteil der erneuerbaren Energieträger soll in 10 Jahren auf das Doppelte gesteigert werden, in 50 Jahren auf 50 Prozent und längstens bis 2100 auf 100 Prozent.

Über die vielfältigen und oft ökonomischen Investitionsmöglichkeiten in Energieeffizienzmaßnahmen, KWK und erneuerbare Energien zu Hause, durch Bauherren oder durch die Teilnahme an einer Betriebsgesellschaft wird hier nicht weiter gesprochen. Und was ist jetzt "Ökostrom"? Sollten Sie Ökostrom ordern? Ökostrom " oder "Ökostrom" bedeutet, dass Privathaushalte, Unternehmen oder Gemeinden etc. den von ihnen zusätzlich zu oder anstelle von eigenen Investments so ordern, dass er in der Konzernbilanz aus regenerativen Energieanlagen stammt.

Aktuell sind es knapp hundert Firmen in Deutschland, darunter Start-ups, einige etablierte Stromanbieter, die solchen "Ökostrom" anbieten. In der Regel ist dieser " Ökostrom " 1 - 4 Cent/kWh teurer als der " normale Elektrizität " aus hauptsächlich Steinkohle und Gruben. Um sicherzustellen, dass der Verbraucher die Gewissheit hat, dass der von ihm gezahlte Zuschlag am rechten Ort eintrifft, gibt es "Zertifizierer", mit denen die "Ökostromhändler" wie bei einem Auditor nachweisen können, woher der Elektrizitätsbedarf stammt und was mit den Erträgen passiert.

Hier bezieht der Grünstromhändler den Ökostrom unmittelbar von Produzenten, die Windkraftanlagen, PV-Anlagen usw. betreiben, um ihn an die Verbraucher weiterzuverkaufen. Denn im großen Stromversorgungsnetz, in das Elektrizität gespeist und aus dem Elektrizität entnommen wird, ist weder eine Aufteilung nach Herkunftsland möglich noch lässt sich die Balance auf die Minute genau anpassen.

Manche Grünstromhändler sind jedoch sehr bemüht, präzise "Lastprofile" zu erstellen, d. h. wie der Energiebedarf über den Tag verteilt wird. Sie achten darauf, dass die jeweilige Stromerzeugung diesem Kurs entspricht. Insofern wird dem Ökostromkunden im Direktversorgungsmodell der Elektrizität entsprechend der Herstellung der mit dem Gewerbetreibenden vertraglich vereinbarten Installationen gewährt.

Für diese Grünstromhändler ergibt sich folgende Verpflichtung: Die Erträge werden nur für den Direktbezug von Regenerativstrom eingesetzt. Aber vor dem 1. April 2000, als das EEG in Kraft trat, war dies eine sinnvolle Option für den Grünstromhandel - jetzt heißt das, dass die Einspeise- und Verteilungsmöglichkeiten nach dem EEG nicht mehr zur Verfügung stehen.

Der hier erzeugte Elektrizität ist im Wesentlichen derselbe wie bisher, aber die Lieferanten versprachen und beweisen in einigen Fällen auch, dass die zusätzlichen Einnahmen für den Neubau von regenerativen Energieanlagen eingesetzt werden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn einige Stromlieferanten übernehmen auch die bereits bestehenden oder gar abgeschriebenen CO² für erneuerbare Energieanlagen (meist aus Wasserkraft).

Die Bezugnahme auf Elektrizität aus solchen Kraftwerken hat dann in der Regel nur eine "Werbewirkung" - dies hat wenig oder gar keinen Einfluss auf den Neuanlagenbau von Kraftwerken aus regenerativen Energieträgern (und das ist tatsächlich gewünscht). Daher ergibt sich die Fragestellung, ob die "Ökostrombeschaffung" nur eine Absicherung für die Konsumenten ist oder wirklich eine - ergänzende - Unterstützung für den Aufbau und die Betriebsführung von Kraftwerken zur Elektrizitätserzeugung aus regenerativen Energieträgern sein kann?

Demzufolge bekommen alle Ökostromerzeuger - meistens, aber nicht immer - für ihren eigenen Energiebedarf aus Sonnen-, Wind-, Wärme-, Wasser-, Bio- und Erdwärmeenergie eine bis zu 20-jährige Kostendeckungsvergütung. Die einjährige Praxis hat gezeigt, dass dieses Recht einen regelrechten Aufschwung beim Bau von Neuanlagen ausgelöst hat, weit mehr als einige wenige Ökostromabnehmer erreichen konnten.

Dies ist auch der Grund für die Beanstandung des "Ökostromkonzeptes", dass nach der Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der Stromhandel nicht mehr benötigt wurde. In der Tat wachsen die Versorgung und Erzeugung mit Ökostrom viel rascher als die Auslastung. Aber wenn die "Ökostrombeschaffung" aus umweltpolitischer Sicht sinnvoll sein soll, dann soll sie es auch sein: Für eine Vielzahl von Werken ist die Vergütungshöhe nach dem EEG nicht ganz ausreichend - es besteht ein ganz wesentlicher Mangel an wirtschaftlicher Effizienz.

Betragen z. B. die Herstellungskosten pro erzeugter Kilowattstunde für eine Windkraftanlage 10 Cents, aber die Vergütungen nur 8 Cents, so betragen die Herstellungskosten für eine PV-Anlage 60 Cents, und die Vergütungen 50 Cents. Derartige Werke werden in der Regel nicht erbaut. Hier kann der vertragsgemäße Zukauf von " Grünstrom " zielgerichtet weiterhelfen, wenn die Mehrerlöse zur Abdeckung der Mehraufwendungen gegenüber der Stromvergütung nach EEG verwendet werden.

Das Einspeisen des Stromes nach EEG durch den Netzbetreiber und die zusätzliche Vergütung aus den Mehreinnahmen für Ökostrom beim Verbraucher sind dann kein Widerspruch mehr. Dadurch wird ein weiterer Zusatzeffekt durch den Einsatz von regenerativen Energieanlagen erzielt. Mit dem Zuschlags- oder Fondmodell (3) wirkt sich der Ökoproduktkunde wesentlich stärker auf die Umwelt aus als mit dem Direktversorgungsmodell (1): 1 EUR wird nicht nur für den Kauf von 2 kHz PV-Strom oder 10 kHz Windkraft "direkt" eingesetzt, sondern kann auch dazu beizutragen, die Zusatzkosten von 0,10 EUR/kWh für 10 KW PV-Strom oder 0,02 EUR/kWh für 50 KW Windkraft für nicht anderweitig bestehende Windkraftanlagen zu kompensieren.

Die beiden bedeutendsten Zertifizierungsverbände, der Verband "Grüner Stromlabel e. V." (unterstützt von den beiden großen Umweltverbänden BUND und NABU sowie Eurosolar, IPPNW, etc.) und der Verband "EnergieVision e. V.". Der wichtigste Aspekt ist: Die Einkäufer von " Grünem Stream " sollten darauf achten, dass ihre Einkaufsentscheidung und ihre (Zusatz-)Zahlungen einen maßgeblichen Beitrag zum Ausund der Erneuerbaren Energie leisten.

Hauptziel ist die Förderung von Werken, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht oder nicht hinreichend entlohnt werden. Zum Beispiel in Hessen: Hinweis: Diese Bemerkungen sind auch für Ökostromanbieter, die Kraft-Wärme-Kopplung quotal betreiben, entsprechend gültig. Schlussfolgerung und Zusammenfassung: Für Stromverbraucher, die durch den Kauf von "Grünstrom" oder "Grünstrom" etwas für die Ökologie tun wollen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Jeder, der will, dass "sein" oder "sein" Elektrizität gleichzeitig aus erneuerbaren Energieanlagen kommt, kann sich für das Direktkauf-Händler-Modell entscheiden. Die Trader weisen nach, dass die Erlöse an die entsprechenden Operatoren weitergegeben werden (in einigen Fällen betreibt die Trader auch selbst Anlagen) (abzüglich Netzwerkkosten, Handelsmarge, Administration, etc.). Dabei ist zu berücksichtigen, dass man auch für Systeme bezahlt, die sonst nach dem EEG betreibbar wären und damit ein Verlängerungseffekt nicht oder nur in begrenztem Umfang erreicht wird.

Diejenigen, die für Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern etwas mehr bezahlen wollen, aber bei ihrem traditionellen Lieferanten (meist Stadtwerke) verbleiben wollen, können über ihre "Ökoangebote" einen Spendenkessel auffüllen, der dann für den Anlagenbau genutzt wird. Mit dem Zuschlagsmodell der Label "Grüner Strom e. V." und "EnergieVision e. V." kann der unangefochten höchste Ausbaumechanismus für Elektrizitätsquellen auf der Grundlage regenerativer Energieträger erreicht werden, denn hier wird - ohne der Erweiterung nach dem EEG zu widersprechen - die gezielte Förderung des Ausbaus von Kraftwerken, die sonst nicht errichtet worden wären.

Für den BUND LV Hessen sind alle Alternativen praktikable Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energieträger, wenn die Zuzahlung nachweislich in den Neubau von Kraftwerken fließen kann. Allerdings schlägt der BUND LV Hessen nach dem Gütesiegel "Grüner Strom e. V." zertifizierte Geräte vor, da der Verbraucher die Gewissheit hat, dass der größtmögliche Erfolg beim Ausbau der regenerativen Energieerzeugung erzielt wird, ohne dass er eigene Prüfungen durchführen muss.

Andere Ökostromhändler sollten auf solche Zusatzpreismodelle umsteigen, um die Wirkung der Verlängerung zu verstärken und gegebenenfalls eine entsprechende Zulassung zu anstreben. Die BUND LV Hessen engagiert sich für die Erhaltung und flächendeckende Verbreitungsstrategie des EEG, da der Aufbau regenerativer Energiequellen als rechtssichere soziale Aufgabenstellung zu sehen ist. Sollten darüber hinaus Einzelpersonen und Vereine weitere ehrenamtliche Leistungen erbringen, sollte ein größtmöglicher weiterer nachhaltiger Aufbau der erneuerbaren Energieträger angestrebt werden.

Im Auftrag des Arbeitskreises Energien des BUND LV Hessen: Prof. Dr. Hans Ackermann, Marburg, Vorsitzender der AK Umwelt Hessen, Dr. Werner Neumann, Altenstadt, stellvertretender Vorsitzender der AK Deutschland.

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