ökostromanteil Deutschland 2015

Ökostromanteil Deutschland 2015

Im Jahr 2017 beträgt der Anteil des Ökostroms am deutschen Strommix 38,5%. Im Jahr 2015 wird die Deutsche Bahn in Deutschland rund 35 Prozent Ökostrom im Bahnstrommix einsetzen. Über dem Spitzenbedarf an Strom, der in Deutschland rund 85 Gigawatt beträgt. Im Jahr 2014 war damit der Anteil des Ökostroms in Deutschland erstmals höher als der der fossilen Brennstoffe. Die Grundlagen der Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland.

Ökostromanteil steigt auf 34 Prozentpunkte an

Die Anteile der erneuerbaren Energieträger am bundesdeutschen Strom-Mix wachsen weitaus stärker als von der Regierung geplant. Zum Jahresende 2014 betrug dieser Wert noch 27,8 vH. Bis 2025 will die Regierung diese Zahl auf 40 bis 45 Prozentpunkte erhöhen, so dass nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserversorgung erst um 2020 35 Prozentpunkte erzielbar sind.

Zu diesem soliden Anstieg hat in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres vor allem die Erzeugung aus Windenergieanlagen beigetragen. Laut Kalkulationen des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme in Freiburg (ISE) ist dieser um 40 Prozentpunkte auf 40,6 Terrawattstunden gestiegen. Bei der Stromerzeugung aus Braunkohlenkraftwerken sank die Stromerzeugung um 3,6 vH. Danach haben Kohlekraftwerke ihre Erzeugung bis 2015 um ein Prozentpunkt, gasbetriebene Kraftwerke um 1,5 Prozentpunkte reduziert.

Laut Angaben des Instituts für Elektrotechnik und Elektronik haben Solarsysteme 4,3 Prozentpunkte weniger Elektrizität erzeugt. Neben der Windkraft stiegen auch die Wasser- (plus zehn Prozent) und die Kernkraft (plus 2,8 Prozent). Im Jahr 2014 wurden Windkraftanlagen mit einer Nettoleistung von fast 5000 MW installiert, davon 500 MW auf hoher See. Im Jahr 2014 wurde die Anlage in Betrieb genommen. Bei starken Winden liefert die neue Anlage zusammen so viel Elektrizität wie fünf Kernkraftwerke.

Nur eine Erweiterung von 2400 bis 2600 MW Onshore-Windenergie pro Jahr ist geplant.

drittens aus regenerativen Energien: In Deutschland wird der Ökostrom-Rekord aufgestellt

Bei den erneuerbaren Energien ist Deutschland auf dem besten Weg zu einer gelungenen Energiewende: Es wurde noch nie wieder grün gewonnen. Im vergangenen Jahr hat Deutschland mehr Grünstrom als je zuvor erzeugt und konsumiert. Jeder dritte verbrauchte Kilowattstundenstrom (32,5 Prozent) in Deutschland stammt nach Angaben der renommierten Expertenkommission Agora aus Wind-, Solar-, Wasser- und Bioenergieanlagen.

Auch 2014 hatten die regenerativen Energien noch einen Marktanteil von 27,3 vH. Europas grösste Wirtschaft verfügt trotz der Schließung von Kernkraftwerken über eine Fülle von Elektrizität. Die Stromerzeugung wurde mit 647 Terrawattstunden so hoch wie nie zuvor, allein die Windenergie stieg um 50 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Die deutschen Stromexporte erreichten 2015 mit 60,9 Terrawattstunden ein Allzeithoch.

Der in Deutschland produzierte Strom wurde zu einem Drittel ins europäische Ausland geliefert. Weil die Unternehmen ihre "schmutzigen" Kohlenhalden weiter betreiben und mit ihnen gutes Geschäft machen können, hat sich der Boom des Ökostroms im Bereich des Klimaschutzes noch nicht wirklich durchgesetzt. "â??Die Klima-Bilanz des dt. Stromversorgungssystems hat sich im vergangenen Jahr kaum gebessert, die gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands sind leicht gestiegenâ??, sagte der Leiter von Agora Energiewende, Patrick Gróichen.

Der Bundeskanzler rief die Regierung auf, endlich eine glaubwürdige Handlungsstrategie für einen nachhaltigen Wegfall fossiler Energieträger im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich vorzulegen: "Sonst wird Deutschland die auf der Pariser Klimaschutzkonferenz zugesagten Ziele nicht erfüllen können", sagte er. Kanzlerin Angela Merkel hatte in Paris bestätigt, dass die deutschen Kohlendioxidemissionen bis 2020 um 40 Prozentpunkte im Vergleich zu 1990 reduziert werden sollen.

Laut Agora wurde dies nur zu rund 26 Prozentpunkten durchgesetzt. Ganz im Gegenteil: Obwohl sich die Strombörsenpreise im Freifall befinden und Deutschland nach Skandinavien im Jahr 2015 mit 31,60 EUR pro MW-Stunde die zweitniedrigsten Grosshandelspreise in Europa verzeichnete, sollten die Strompreise der Haushalte im Jahr 2016 leicht zulegen. Ursächlich dafür ist die erhöhte Allokation für den Erweiterung der Energiesystemtransformation.

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