Photovoltaik Wechselrichter

PV-Wechselrichter

Angaben darüber, wie der Wechselrichter innerhalb der Photovoltaikanlage funktioniert. Hinweise zur Auswahl des richtigen Photovoltaik-Wechselrichters. Wechselrichter sind neben Photovoltaikmodulen eine der wichtigsten Komponenten einer Photovoltaikanlage. Welche Aspekte sind bei der Wahl des Installationsortes für einen Wechselrichter zu beachten? Der Solarwechselrichter funktioniert aber nicht nur als Stromwandler.

Funktions- und Auswahltipps

Die Umwandlung des von den Photovoltaikmodulen generierten Gleichstroms in elektrischen Strom erfolgt durch den Wechselrichter. Darüber hinaus sind die modernen Wechselrichter mit einer Fernbedienung ausgestattet, die es dem Anlagenbetreiber ermöglicht, die Photovoltaik-Anlage bei Bedarfen vom Netz zu nehmen. Eine wichtige Unterscheidungsmerkmal für Wechselrichter ist, ob der Wechselrichter einen Trafo hat. Transformatorlose Wechselrichter haben einen hohen Wirkungsgraden und sind besser, vor allem wenn viele Solarmodule ineinandergreifen.

Weil kein Transformator zur Verfügung steht, der die Stromspannung in die benötigte Nennspannung von 230 V umwandelt, muss die von den Photovoltaikmodulen gelieferte Stromspannung immer über diesem Wert sein. Am Netz angeschlossene Wechselrichter stellen ihre Frequenzen selbstständig auf die Netzhäufigkeit ein. Nur für Inselanlagen, bei denen eine Photovoltaik-Anlage nicht an das öffentliche Netz angebunden ist, ist eine separate Frequenzregelung zwingend erforderlich.

Zudem müssen Wechselrichter heute dem Stromnetzbetreiber die Möglichkeit geben, den in das Stromnetz eingespeisten Strom fernzusteuern. Bei kleinen Anlagen reicht es aus, wenn es eine Ausschaltmöglichkeit über das Stromnetz gibt. Nur bei großen Photovoltaik-Anlagen ist eine schrittweise Steuerung der Einspeiseleistung unbedingt notwendig. Der Wechselrichter ermittelt immer den idealen Betriebspunkt, d.h. er stellt sicher, dass die ins Stromnetz eingespeiste Energie optimiert ist.

Deshalb sollten zwei Modulsträngen nicht über den gleichen Wechselrichter an das Stromnetz angebunden werden, wenn sie verschiedenen Beleuchtungsbedingungen unterliegen. Es wäre daher sehr tödlich, zwei Modulsträngen auf verschiedenen Bedachungsflächen über einen Wechselrichter zu bedienen. Ausgenommen sind die sogenannten mehrsträngigen Wechselrichter, die für jeden Strang einzeln den idealen Betriebspunkt bestimmen.

Bei privaten Dachsystemen werden die Photovoltaikmodule in der Regel auf einer einzelnen Fläche des Daches installiert und stehen unter den selben Vorraussetzungen. Ein Wechselrichter ist daher in der Regel ausreichend. Für die Bestimmung der Einspeisevergütung für den ins Netz eingespeisten Strom ist ein Rückspeisezähler notwendig. Diese muss kalibriert werden und wird vom Netzwerkbetreiber gegen Entgelt zur Verfügun. Bitte berücksichtigen Sie, dass die vom Wechselrichter bestimmte Rückspeisung zu fehlerhaft ist und nicht einen kalibrierten Rückspeisezähler auslöst.

Transformatorlose Wechselrichter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit; sie sind heute Standardtechnologie beim Einsatz von Photovoltaikmodulen mit kristallklarem Silicium.

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