Preis je Kwh

Der Preis pro Kwh

Strompreis (inkl. Strompreis: Nur ein Teil der Kosten wird pro kWh. kWh berechnet, Arbeitspreis pro kWh, Grundpreis im Preis pro kWh. Je nach Netzgebiet variieren die Netznutzungsentgelte bundesweit. Anschlusswert für die Abrechnung (VAW) pro Übergabepunkt pro Kilowatt (kW) .

Generelle Preise für die Lieferung von Erdgas im Rahmen der Grund- und Ersatzlieferung.

Energiepreisstatistiken - Erklärte Statistiken

Dieser Beitrag befasst sich mit der Preisentwicklung von Elektrizität und Gas für Industrie- und Haushaltsverbraucher in der EU und liefert auch Informationen über die Tarife für Erdölprodukte. Detailliertere Statistiken zu den Energiepreisen finden Sie im Beitrag zu den Strompreisen und den Erdgaspreisen. Hierzu zählen die geographische Situation, die Diversifikation der Importe, die Netzwerkkosten, die Umweltschutzkosten, die extremen klimatischen Verhältnisse sowie die Hoehe der VBS.

In den in diesem Beitrag genannten Preisangaben sind im Allgemeinen alle anfallenden Kosten für Haushaltkunden inbegriffen, nicht aber die (abzugsfähige) Umsatzsteuer für Industrie und Gewerbe. Tab. 1 gibt einen Überblick über die Durchschnittspreise für Gas und Strom in den vergangenen drei Jahren (zweite Hälfte eines jeden Jahres). Für die Berechnung der Elektrizitätspreise für Privatkunden werden die Tarife für mittlere Haushalten mit normalem Energieverbrauch, d.h. mit einem Jahresstromverbrauch zwischen 2500 und 5000 kWh, zugrunde gelegt.

In der zweiten Jahreshälfte 2014 waren die Elektrizitätspreise für einen mittleren Hausstand in Dänemark, Deutschland und Irland am stärksten (siehe Schaubild 1). In Bulgarien waren die Elektrizitätspreise für Privatkunden besonders niedrig, gefolgt von Ungarn; in der ehemals jugoslawischen Bundesrepublik Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und dem Kosovo waren die Elektrizitätspreise für private Haushalte noch niedriger.

Die durchschnittlichen Strompreise für private Haushalte in der EU-28 (die Strompreise werden für jeden EU-Mitgliedstaat nach dem Konsum des Haushaltssektors gewichtet) lagen in der zweiten Jahreshälfte 2014 bei 0,208 Euro pro kWh. Die Strompreise für Privatkunden waren in Dänemark (EUR 0,304 pro kWh) 3,4 mal höher als in Bulgarien (EUR 0,090 pro kWh).

Am geringsten war der Prozentsatz der Steuer- und Abgabenzahlungen (einschließlich Mehrwertsteuer) am Gesamtstrompreis im Vereinigten Königreich und in Malta (je 4,8%). Denn auf den Basispreis wird nur ein verhältnismäßig geringer Umsatzsteuersatz angewendet und es werden keine weiteren Gebühren erhoben. Dänemark hingegen wies den größten Teil des Endstrompreises für Privathaushalte auf, wo mehr als die Hälfe (56,8%) des Gesamtpreises aus Umsatzsteuer und anderen Steuer- und Abgabenbestandteilen bestanden.

Von der zweiten Jahreshälfte 2013 bis zur zweiten Jahreshälfte 2014 verteuerten sich die meisten Mitgliedsstaaten der EU im Vereinigten Königreich und in Frankreich mit 12,0% und 10,2%. In der EU-28 insgesamt lag der Durchschnittsanstieg bei 2,9%, obwohl eine kleine Mehrzahl der Mitgliedsstaaten Preisrückgänge meldeten. Am deutlichsten fielen die Elektrizitätspreise für die privaten Haushalte in Malta (-26,2%), der Tschechische Rep. (-14,7%) und Ungarn (-13,6%).

Grundlage dieser Untersuchung sind die Tarife für mittlere Industrieverbraucher mit einem Standardstromverbrauch zwischen 500 und 2 000 Megawattstunden pro Jahr; es sei darauf hingewiesen, dass die Tarife für Industrieverbraucher dem Basispreis zuzüglich nicht abzugsfähiger Gebühren und Gebühren und somit keine absetzbare Umsatzsteuer beinhalten. In der EU-28 betrugen die durchschnittlichen Stromverbraucherpreise für Industriekunden in der zweiten Jahreshälfte 2014 0,120 Euro pro kWh.

Die Strompreise für diese Verbrauchergruppen waren in Zypern, Malta und Italien am größten (siehe Schaubild 2), aber auch in Finnland und Schweden relativ gering (wo das niedrigste Niveau bei 0,067 EUR pro kWh lag). Auch in Serbien waren die Industriepreise so tief wie in Schweden, in Bosnien und Herzegowina sogar noch niedriger.

In einer ähnlichen Betrachtung wie bei Privatkunden zeigt sich, dass der größte Prozentsatz der Steuer- und Abgabenanteile (ohne Mehrwertsteuer) am Stromverbrauch für gewerbliche Kunden in Deutschland (46,8 %) und Italien (39,4 %) erfasst wurde. Dagegen gab es in Malta überhaupt keine Steuer oder Abgabe auf die Strompreise für gewerbliche Abnehmer (ohne abzugsfähige Mehrwertsteuer), und in Dänemark, Schweden, Bulgarien und der Tschechische Republik lag der Prozentsatz der Steuern und Gebühren bei weniger als 2,0%.

In der EU-28 stieg der Stromverbrauch eines mittelständischen Großkunden zwischen der zweiten Jahreshälfte 2013 und der zweiten Jahreshälfte 2014 um 1,6 % an. Allerdings zeigt sich dieser Anstieg nur in einigen wenigen EU-Mitgliedstaaten, so dass für Bulgarien (16,0%) und das Vereinigte Königreich nur zweistellige Preiserhöhungen zu verzeichnen sind (11,9%).

Die Strompreise für Industriekunden sind in sechs weiteren Mitgliedsstaaten in diesem Zeitabschnitt gestiegen, während sie in den anderen rückläufig waren; in Slowenien, Schweden, Dänemark und der Tschechische Republik sanken sie um mehr als 10,0%. Die vorliegende Auswertung der Haushaltsgaspreise basiert auf den Gaspreisen für mittlere Haushalten mit normalem Gasverbrauch, d.h. einem Jahresverbrauch zwischen 20 und 200 Gigajoule oder zwischen 5 556 und 55 556 kWh.

Im zweiten Halbjahr 2014 betrug der Preis für Erdgas für einen mittleren Hausstand in der EU 28 0,072 EUR pro kWh. Bei weitem die günstigsten Gaspreise für Privathaushalte verzeichneten Rumänien (0,032 EUR pro kWh) und Ungarn (0,035 EUR pro kWh); Polen, die baltischen Mitgliedsstaaten, Kroatien und Bulgarien verzeichneten auch Werte unter 0,050 EUR pro kWh.

Die Preise für Erdgas für die privaten Haushalte des Landes mit den größten Preisniveaus (Schweden) waren 3,6 mal höher als in dem des Landes mit den niedrigsten Preisniveaus (Rumänien). Bei Privatkunden war der Anteil der Steuer am Gesamtpreis für Erdgas im Vereinigten Königreich mit 4,8 % am Gesamtpreis am geringsten. Hier wird auf den Basispreis ein verhältnismäßig geringer Umsatzsteuersatz ohne zusätzliche Gebühren oder Zölle angewendet.

In keinem anderen EU-Mitgliedstaat wurde den Haushalten ein einstelliger Prozentsatz der Mehrwertsteuer, anderer Steuer- und Abgabenanteile am Gaspreis gemeldet. Bei den Endpreisen für Erdgas für Privatkunden entfielen in Dänemark drei Viertel (61,0%) auf Mehrwertsteuer und andere Steuer- und Abgabenarten, während dieser Teil in Rumänien etwas über die Hälfte des Endpreises betrug (52,0%).

Von der zweiten Jahreshälfte 2013 bis zur zweiten Jahreshälfte 2014 sind die Gaspreise der privaten Haushalte in der EU-28 um 2,0% gestiegen. Von den 25 Mitgliedsstaaten, für die Angaben zur Verfügung stehen (keine Angaben für Finnland, nicht anwendbar für Zypern und Malta), verteuerten sich die Erlöse in Portugal um 11,4%, im Vereinigten Königreich um 9,9%, in Spanien um 7,5% und in sieben weiteren Ländern um weniger als 5,0%.

In fünf Ländern sanken die Gaspreise dagegen um mehr als 10,0%, am stärksten in Ungarn (-16,4%) und Litauen (-18,7%). Bei den Industrieverbrauchern wird der Standardverbrauch der mittelgroßen Industrieverbraucher verwendet, was einem Jahresverbrauch von Erdgas zwischen 10 000 und 100 000 BJ oder zwischen 2 778 und 27 778 Gigawattstunden entspricht; es ist darauf hinzuweisen, dass die Industrieverbraucherpreise dem Basispreis zuzüglich nicht abzugsfähiger Abgaben und Gebühren und daher keine absetzbare Umsatzsteuer beinhalten.

In der EU-28 betrugen die Gaspreise für mittlere Industriekunden in der zweiten Jahreshälfte 2014 durchschnittlich 0,037 EUR pro kWh. In der zweiten Jahreshälfte 2014 wurden die größten Gaspreise in Finnland, Portugal und Griechenland beobachtet (siehe Grafik 4). Allerdings wurde zwischen den EU-Mitgliedstaaten eine viel geringere Preisdifferenz als bei den Privathaushalten festgestellt. Im Vergleich dazu war die Preisdifferenz bei den Privathaushalten deutlich geringer.

Die niedrigsten Erdgaspreise für Industriekunden in den EU-Mitgliedstaaten wurden in Belgien erzielt, während der Durchschnittspreis in der Türkei etwas niedriger war. Am stärksten war der jeweilige Prozentsatz der Steuer- und Abgabenzahlungen (ohne Mehrwertsteuer) am Preis für Erdgas für Industriekunden in Rumänien, wo die Steuer- und Abgabenzahlungen nahezu ein Drittel (31,5%) des Gesamtpreises betrugen; in Dänemark betrug der Prozentsatz mehr als ein Viertel des Gesamtpreises.

In Litauen hingegen wurden auf den Preis von Erdgas für gewerbliche Abnehmer überhaupt keine Gebühren oder Gebühren erhoben, während in Kroatien, Spanien, Polen, Portugal und Luxemburg der Prozentsatz der Gebühren und Gebühren am Preis von Erdgas für gewerbliche Abnehmer unter 2,0% blieb. Von der zweiten Jahreshälfte 2013 bis zur zweiten Jahreshälfte 2014 sind die Gaspreise für gewerbliche Abnehmer in 21 der 26 EU-Mitgliedstaaten, für die Angaben vorliegen, gesunken (gilt nicht für Zypern und Malta).

Die höchsten Preissteigerungen verzeichneten Finnland (19,4%) und Portugal (12,9%), während die Erlöse in Irland, Luxemburg, Belgien, Deutschland, Dänemark, Ungarn und Schweden um 12-20% sanken. In den veröffentlichten Verbrauchspreisen für Erdölerzeugnisse sind manchmal Gebühren und Gebühren inbegriffen, manchmal werden sie jedoch ausgeschlossen. Schaubild 5 veranschaulicht die Wertentwicklung zwischen 2005 und 2014 für drei Kraftstoffarten.

Die deutliche Preiserhöhung im ersten Semester 2008 wurde bereits im zweiten Semester 2008 signifikant ausgleichen. In der Folge stiegen die Ölpreise für alle Erdölprodukte schrittweise an, so dass die Erlöse für die drei Produktarten in der zweiten Jahreshälfte 2012 ein Allzeithoch erreichten. In der zweiten Jahreshälfte 2012 stiegen sie auf ein Allzeithoch. Der Preis für Ottokraftstoff (Euro-Super 95) verharrte 2013 auf einem relativ hohem Preisniveau, erreichte in der ersten Jahreshälfte 2014 ein neues Hoch und fiel in der zweiten Jahreshälfte 2014 wieder signifikant.

Ähnlich verlief die Preisentwicklung bei Dieselkraftstoffen, allerdings ohne den Höhepunkt im ersten Quartal 2014. Für Flüssigerdgas (LPG) war im ersten Quartal 2013 ein Preisverfall zu verzeichnen, gefolgt von einem vergleichbaren Anstieg in der zweiten Jahreshälfte, bevor die Erlöse 2014 wieder nachgaben. Der Euro-Super 95 kostet in der EU Ende 2014 durchschnittlich 1,38 EUR pro Hektar, während der Preis für Dieseltreibstoff um 0,08 EUR nachgab.

Ende 2014 war der Preis des Euro-Super 95 um 35,0% über dem Wert von Ende 2008, während die korrespondierende Preisdifferenz für Dieselkraftstoffe 26,4% ausmachte. In Tab. 2 sind die Preise für Mineralölerzeugnisse in den EU-Mitgliedstaaten dargestellt. Den höchsten Preis für den Euro Super 95 verzeichnete Ende 2014 Italien (1,57 EUR pro Liter), wo er um 0,47 EUR über dem in Rumänien (wo der tiefste Preis erzielt wurde) liegt.

Diesel war Ende 2014 mit 1,54 EUR pro l der teuerste Kraftstoff im VK, 0,49 EUR mehr als in Luxemburg (wo der geringste Preis zu verzeichnen war). Tab. 2 zeigt auch die Differenz zwischen den Ölpreisen ohne Abgaben und Gebühren und den endgültigen Verbraucherpreisen an der Tankstelle.

Die Endpreise an der Pumpe für den Euro-Super 95 in der EU-28 für die Konsumenten als Ganzes waren 2,7 mal höher als die Preise ohne Steuern und Zölle. Die Addition von Steuer- und Abgabenzahlungen zum Endkurs des Euro Super 95 hat in der Regel dazu geführt, dass sich der Preis mehr als verdoppelt hat, mit der einzigen Ausnahmen Bulgarien.

Die rechtliche Grundlage für die Erfassung von Informationen über Strom- und Gaspreise für gewerbliche Verbraucher/Unternehmen ist die Entscheidung 2007/394 der EK vom 27. Dezember 2007 zur Änderung der Richtlinie 90/377/EWG des Rats über ein Gemeinschaftsverfahren zur Verbesserung der Offenlegung der Strom- und Gaspreise. Die Gas- und Elektrizitätspreise für Privatkunden werden auf Freiwilligkeit umgerechnet.

Für die Offenlegung der Gas- und Elektrizitätspreise sorgt die Pflicht der EU-Mitgliedstaaten, Eurostat die Tarife für die verschiedenen Kategorien von industriellen und gewerblichen Verbrauchern (die Haushaltspreise werden auf freiwilliger Grundlage angegeben), Marktanteile, Verkaufsbedingungen der Verbraucher und Tarife vorzulegen. Strom- und Gaspreise variieren von Lieferant zu Lieferant.

Bei kleineren Verbrauchern werden sie im Allgemeinen durch die verbrauchte Menge an Elektrizität oder Erdgas und eine Vielzahl anderer Faktoren bestimmt. Der vorliegende Beitrag enthält Informationen über ausgewählte Verbrauchswerte für private und gewerbliche Kunden, um einen Preisvergleich über die Zeit und zwischen den einzelnen Länder zu ermöglichen. Sie unterteilt die privaten Haushalte in fünf unterschiedliche Typen, für die die Elektrizitätspreise auf der Basis mehrerer Jahresverbrauchsspannen errechnet werden. Die Erdgaspreisstatistik unterscheidet drei unterschiedliche Haushaltstypen.

Für Verbraucher in Industrie und Unternehmen werden die Elektrizitätspreise für sieben unterschiedliche Verbrauchertypen und die Gaspreise für sechs unterschiedliche Verbrauchertypen ermittelt. Die Gas- und Elektrizitätspreise in diesem Beitrag sind durchschnittliche Preisangaben für die sechs Monaten Jänner bis Juli (erste Hälfte des Jahres). In den Preisen sind die Grundpreise für Strom/Gas, Übertragungs- und Verteilungsgebühren, Zählervermietung und andere Dienstleistungen enthalten.

In den Strompreisen für Privatkunden sind die Umsatzsteuer und andere Steuer, die Abschöpfungen, die nicht steuerpflichtigen Abschöpfungen und Kosten bereits inbegriffen und stimmen somit mit dem endgültigen Preis überein, den die Konsumenten im Allgemeinen bezahlen. Für Konsumenten aus der Wirtschaft werden in der Regelfall die Umsatzsteuer und andere Steuerabgaben zurückerstattet, daher sind die für sie geltenden Preisangaben hier ohne Umsatzsteuer und andere absetzbare Steuer-, Abgabe- und Gebührenabgaben wiedergegeben.

Hier werden die Erdölpreise einmal pro Woche mit und ohne Steuer und Abgabe aufbereitet. Der vorliegende Beitrag legt die Preisgestaltung auf der Grundlage des zuletzt im Monat Juli gezahlten wöchentlichen Preises für die ersten sechs Monate und für die zweiten sechs Monate im Jahr vor. Der Preis und die Versorgungssicherheit, vor allem die Stromversorgung, sind Kernelemente der Energiestrategie eines Staates.

Anders als bei einigen fossilien Energieträgern, die in der Regel zu vergleichsweise gleichbleibenden Weltmarktpreisen gehandelt werden, ist die Preiskategorie für Elektrizität und Erdgas innerhalb der EU-Mitgliedstaaten breiter. Das Preisniveau für Elektrizität und Erdgas wird zum Teil durch die Preise für Primärenergieträger und zuletzt durch die Preise für (CO2-)Emissionszertifikate bestimmt.

Das dritte Maßnahmenpaket zielt darauf ab, die einzelstaatlichen Energiemärkte bis 2014 durch die folgenden Maßnahmen zu integrieren: In diesem Zusammenhang hat die EuropÃ?ische Komission im Okt. 2014 eine Stellungnahme mit dem Thema "Fortschritte bei der Vollendung des Energiebinnenmarktes" verabschiedet (KOM(2014) 634 endg.).

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