Preisentwicklung Energieträger

Wertentwicklung der Energieträger

aber nur indirekt, d.h. als teilweise substituierbare Energieträger. Stattdessen verstärken oder verringern unterschiedliche Preisentwicklungen, insbesondere bei Energieträgern, den Einfluss des Emissionshandels. In diesem Artikel erfahren Sie etwas über die mittel- bis langfristige Preisentwicklung von Pellets.

In Deutschland basiert sie auf einem breiten Mix verschiedener Energieträger. Diese entsprechen den Preisvorstellungen für die verschiedenen Energieträger für die Zukunft.

Vergleich der Heizkosten an der Technischen Universität Wien: Regenerative Energien billiger als Fossilbrennstoffe

Die TU Wien hat mit einem neuen, ganzheitlichen Vergleich der Wärmekosten eine realitätsnahe Grundlage für die jährliche Heizkostendiskussion gelegt. In fast allen betrachteten Gebäudearten gehören regenerative Energieträger wie z. B. Granulate zu den Top 3 in Bezug auf Wirkungsgrad und Einsparung. Dabei ist der langfristige Schwankungsbereich der Heizenergiekosten bei Pelletsheizungen deutlich unterdurchschnittlich.

Das realistische Pendant zum jährlichen Heizenergiekostenvergleich der ÖE-Agentur ist die Anfang Dezember 2017 erschienene TA Wien. Er steht im Widerspruch zu den darin publizierten Kalkulationen, nach denen die fossilen Heizungssysteme einen Kostenvorteil haben. Nach einem Vergleich der Heizkosten der Technischen Universität Wien sind regenerative Energien im langjährigen Durchschnitt und unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren und Risken deutlich günstiger als diese.

Regenerative Heizungssysteme können in allen betrachteten Referenzgebäudekategorien konkurrenzfähige Lösungsansätze bieten. In dem nicht rekonstruierten Ein- und Mehrfamilienhaus sind die biogenen Energieträger vorn, im neuen Gebäude haben Luft-Wärmepumpen die niedrigsten Energiekosten. Im Mehrfamilienhaus sind Holzhackschnitzel und Holzpellets die billigsten Heizformen, sowohl in unrenovierten als auch in renovierten Gebäuden. Bei allen Systemen mit fossiler Wärme ist das Wagnis, wesentlich teurere Wärmekosten auf sich nehmen zu müssen, erheblich größer.

Auch bei den fossilen Energien gibt es kaum einen Kostenvorteil gegenüber den regenerativen Energiequellen. Allerdings ist das Kostenerhöhungsrisiko bei Heizungsanlagen auf der Grundlage von fossilen Energien wesentlich größer als bei nachwachsenden.

Kurze Preisentwicklung der Granulate

Der große Nutzen der Pelletsheizung ist der vergleichsweise niedrige Preis des Energieträgers Holzwerkstoff (hier in Pelletform). Auf lange Sicht können so die gestiegenen Beschaffungskosten für die Pelletsheizung kompensiert werden. Daher sind Granulate im Frühling oder Hochsommer am günstiger. Darüber hinaus gibt es örtliche und überregionale Differenzen in der Preisentwicklung von Granulaten.

Inwieweit sich dieser Prevorteil auch mittel- bis längerfristig halten lässt, wird im Nachfolgenden genauer untersucht. Inwiefern haben sich die Heizkosten von Granulat im Verhältnis zu fossilem Brennstoff in den vergangenen Jahren aufbereitet? Die Pelletspreise sind trotz des enormen Anstiegs der Pelletskesselzahl in Deutschland in den vergangenen 10 Jahren nur vergleichsweise leicht gestiegen.

Zwischen 2004 und 2012 stieg der Pelletspreis von 175 auf 236 EUR pro t, was einer prozentualen Steigerung von rund 35% ausmacht. Bei einem Preisvergleich mit fossilien Brennstoffen wie beispielsweise Erdöl und Gas schneidet die Pelletsheizung jedoch sehr gut ab. Damit hat sich der Heizölpreis in diesem Zeitabschnitt verdoppelt, bei Gas war es dennoch eine Preiserhöhung von knapp 40%.

Aufgrund der endlichen Beschaffenheit der fossilien Brennstoffe werden diese Preissenkungen in den kommenden Dekaden weiter voneinander abweichen. Ungewöhnliche Öllagerstätten können den Nachfrageanstieg der vergangenen Jahre noch kompensieren, aber die Erschließung dieser Lagerstätten ist viel teurer als die Erschließung herkömmlicher Öllagerstätten. Schon allein die gestiegenen Produktionskosten dürften den Energieträger Rohöl noch teurer machen.

Zugleich wird die Rohölnachfrage angesichts der rasanten Industriellentwicklung in Asien weiter zunehmen. Der Preisverlauf von Treibstoff, genau wie bei Gas, wird auch in den kommenden Jahren weiter laufen, also sehr wohl weiter nach oben und die Tarife werden weiter steigen. Nach Angaben des Dt. Pelletsinstituts sind diese trotz der in den vergangenen Jahren zunehmenden Popularität von Pelletsheizungen für die Pelletproduktion noch im ausreichenden Umfang vorhanden, um einer weiter steigenden Bedarfsdynamik zu begegnen.

Die nicht ausgelasteten Erzeugungskapazitäten werden sich kurz- bis mittelfristig auf die Preisentwicklung von Granulaten ausgleichen. Können die Abfälle der Sägewerksindustrie für die Pelletherstellung aufgrund einer weiter deutlich gestiegenen Pelletnachfrage nicht mehr in ausreichendem Maße abgedeckt werden, steht in Deutschland noch weit genug nachhaltiges Waldholz für die Pelletherstellung zur Verfügung.

Die nach wie vor vorhandene und verhältnismäßig kurzfristige Rohstoffkapazität für die Pelletherstellung kann sich in der Preisentwicklung von Granulaten mittel- bis langfristig ausgleichen. Laut Naturschutzbund Deutschland e. V. können laut Naturschutzbund Deutschland e. V. bei entsprechendem Bedarf auf mittlere Sicht weitere Holzpelletpotenziale erlangt werden. Der NABU und der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) durch so genannte Short-Rotation-Plantagen (KUP). Gemeinsam mit dem DSGVO hat der NABU Richtlinien für die nachhaltige Nutzung von Energieholz aufgesetzt.

Stattdessen kann die Anpflanzung von rasch gewachsenen kurzumlaufenden Plantagen auf landwirtschaftlich genutzten Böden mit geringerer Fruchtbarkeit des Bodens stattfinden und ist daher kaum für die Lebensmittelproduktion in Frage kommen. Darüber hinaus können kurzrotierende Plantagen niedrigere Erträge erwirtschaften als der Nahrungsmittelanbau, so dass keine Angst vor einem direkten Wettbewerb zwischen Holzproduktion und Lebensmittelproduktion besteht.

In Deutschland wird das Potential für kurzfristige Pflanzungen auf bis zu einer Mio. ha ohne Einschränkung der anderen Landnutzung veranschlagt. Auf diese Weise können kurzrotierende Plantagen im Jahr 2012 den Bedarf an Granulaten nahezu verfünffachen. Die nahezu ungenutzte Rohstoffkapazität für die Pelletherstellung könnte sich nachhaltig positiv auf die Preisentwicklung von Granulaten auswirkt.

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