Preisentwicklung Strom 2016

Strompreisentwicklung 2016

Entwicklung der nominalen vs. realen* Preise. Im Jahr 2016. 2017. 2017.

2018. 2019. 2020 niedriger. Strom aus Schweizer Kraftwerken. ele strom 2016 Preisentwicklung Kassel Umbau Kalkulation Praktikum Energie Schweiz Vollkommenes Regenleben, schlechtes Bild. Aufgrund der Preisentwicklung werden fossile Anlagen zunehmend durch Standardkraftwerke ersetzt.

Kommentar zum Energiemarkt: Strom- und Gaspreise wieder auf dem Niveau von Anfang des Berichtsjahres.

Die Strompreise und die Gaspreise an den Großhandelsmärkten lagen im Monat September etwa auf dem Stand der zweiten Hälfte des Monats März und damit teilweise signifikant über den vorherigen Kursen des aktuellen Geschäftsjahres bis zur Jahresmitte. Nur teilweise wiesen die Energieversorger die erhöhten Börsenkurse an die Gesellschaften weiter. Die durchschnittliche Gasversorgung ist nur leicht von 1,53 ct/kWh auf 1,58 ct/kWh gestiegen.

Damit sind beide Größen in etwa auf dem Niveau vom Jänner 2016 und die Börsenkurse für jährliche Lieferungen sind seit Anfang des Jahres stetig gestiegen. Selbst nachdem sich der Kurs nach einem starken Aufwärtsbruch im Monat Mai wieder verhältnismäßig stabilisiert hat, ist der weiterhin steigende Trend des Strompreises deutlich ersichtlich.

Den Grund für die Preisentwicklung sieht der Fachmann fast ausschließlich in der Tendenz des globalen Erdölpreises, der seit einigen Wochen auch kontinuierlich steigt. Nach dem Ölpreis steigt auch der Preis für Steinkohle als wichtigstem Gradmesser für den Strompreis. Mit dem Ölpreis steigt auch der Preis für Steinkohle. Der Anstieg des Kohlepreises erhöht die Preise für die Stromerzeugung. Dies hängt stark mit dem Steinkohlepreis zusammen, da Steinkohle nach wie vor der bedeutendste Ausgangsstoff des vorhandenen Kraftwerkparks ist.

Für den Preisanstieg bei Steinkohle und Erdöl gibt es mehrere Gründe. Dabei werden sowohl Steinkohle als auch Erdöl in US-Dollar verkauft. Über die Perspektiven für die Ölpreisentwicklung und damit die weiteren Energiekosten sind sich die Energiemarkt-Experten zurzeit einig. Das riesige weltweite Vorkommen und die Entschlossenheit der Ölförderländer, die Förderung nicht zu begrenzen, zeigen jedoch, dass es keine drastischen Preiserhöhungen geben wird.

Darüber hinaus wird bei weiter ansteigenden Kosten die Fracking-Produktion, insbesondere in den USA, wieder profitabel und attraktiv, was zu einer Steigerung des Produktionsvolumens führt. All dies sind Argumente für einen allzu starken Wiederanstieg. Die gestiegenen Strompreise sind an den Märkten noch nicht überall bei den Einkaufsunternehmen angekommen.

Wie sich die am Strommarkt erreichbaren weiteren Entwicklungen der Elektrizitätspreise entwickeln, ist in hohem Maße von den Großhandelsmärkten abhängig. Steigen die dort herrschenden hohen Energiepreise, werden die Energieversorger diese Bedingungen in Gestalt höherer Energiepreise an die Betriebe abtreten. Die Preisentwicklung im Monat May hat ergeben, dass dieser Einfluss in Abhängigkeit vom Kaufverhalten der betroffenen Stromanbieter reduziert oder verstärkt werden kann.

Um so mehr ist es auch in wirtschaftlich schwierigen Situationen wichtig, den Anbieter zu suchen, der sich am billigsten einkaufen kann und will, und diese dann an die Endverbraucher weiterzugeben. Es wird allen Unternehmern, die sich gegen weiter steigende Kurse mit Stromversorgungsverträgen zu Festpreisen für die nächsten Jahre absichern wollen, nachdrücklich geraten, sich durch den Einsatz elektronischer Versteigerungen oder Online-Ausschreibungen einen Überblick über den Markt zu verschafften und den preiswertesten Anbieter zu suchen.

Die Gaspreise sind bis Ende des Monats März stark gestiegen und nach einem kleinen Hochsprung nicht wieder auf das Stand der vergangenen Monate zurückgegangen. Der Anstieg der Erlöse ist auf das ebenso gestiegene Preisniveau für Erdöl zurückzuführen. Solche Einflussfaktoren sprachen vor allem für eine Verlangsamung des Wiederaufschwungs. In der Summe wird daher voraussichtlich ein sehr moderater Anstieg der Ölpreise anhalten, sofern der Preis für Erdöl noch in jüngster Zeit steigt.

Die höheren Gaspreise an den Handelsstandorten haben sich bisher nur geringfügig auf deutsche Gesellschaften ausgewirkt. Die Energieversorger wiederum haben sich natürlich mit hinreichend vorteilhaften Erdgasquoten aufgestockt und können diese immer noch zu Niedrigpreisen verkaufen. Aufgrund der höheren Grosshandelspreise zeigen die Firmen jedoch Anzeichen von Unsicherheit und Mäßigung. Bei weiter ansteigenden Großhandelspreisen ist jedoch zu erwarten, dass die von den Gasversorgern angebotenen Tarife ansteigen werden, sobald die ihnen noch zur Verfuegung stehenden guenstigen Gasquoten ausgeschoepft sind.

Daher sind sie gut gerüstet, die Chance zu ergreifen und sich entweder mit Teillieferungen zu decken oder die aktuell noch vorteilhaften Bedingungen für ein bis zwei Jahre zu erhalten. Ähnlich wie bei der Strombezug ist es auch hier wichtig, diejenigen Gasversorger zu ermitteln, die noch genügend vorteilhafte Quantitäten bieten können.

Mehr zum Thema