Preiserhöhung Strom

Strompreiserhöhung

Nach dem Gesetz sind Energieversorger im Falle von Preiserhöhungen verpflichtet, die Kunden über die Preiserhöhungen zu informieren. Wie hoch ist eine Preiserhöhung? Die wichtigsten Fragen zur Preiserhöhung für Strom und Gas klären wir. Selbst bei einer Preiserhöhung, die auf einer staatlich festgelegten Belastung basiert. Haben Sie eine Preiserhöhung erhalten, können Sie gegen diese Berufung einlegen und von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Täuschungsmanöver der Versorger bei steigenden Preisen (Strom, Gas)

Die Strompreise wurden in den letzten Jahren regelmässig anheben. In solchen FÃ?llen verlangt das Recht von den Energieversorgern, dass sie den Verbrauchern Preiserhöhungen mitteilen. Dies gibt den betreffenden Abnehmern das Recht auf eine außerordentliche Kündigung ihrerseits. Da die Lieferanten diesen Prozess befürchten, versucht sie, den Anstieg zu verbergen. Im Folgenden werden die häufigsten Tipps der Provider bei der Preiserhöhung vorgestellt.

Die Strompreise sind in den letzten Jahren rapide angestiegen. Deshalb war es in der Regel üblich, dass viele Lieferanten ihren Abnehmern eine Preiserhöhung ankündigten. Durch die Preiserhöhung des Anbieters erhält der Konsument ein besonderes Kündigungsrecht, das es ihm erlaubt, den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Da sich die Versorger vor dem Sonderrecht der Konsumenten auf Kündigung ihrer Verträge zurückschrecken, ist die Praxis der Verbraucherinformation jedoch nicht so durchschaubar, wie es das Recht vorsieht.

In einigen Fällen sind die Kniffe der Provider bei der Preiserhöhung so ausgeklügelt, dass der Anstieg kaum spürbar ist. Die Konsumenten bemerken es oft erst, wenn die höherwertige Note ins Innere des Hauses fließt. Unten ist eine Liste der gängigsten Tipps, auf die man achten sollte. Anstatt deutlich von einer Preiserhöhung zu reden, spricht man von "Preisanpassung", "Preisinformation" oder "Preisentwicklung".

Manche Lieferanten bemühen sich, den Konsumenten mit Langtexten zu verwechseln. Bei den ersten beiden Vorträgen wird der Auftraggeber mit unbedeutenden Angaben oder Werbebotschaften versorgt. Da er hofft, den Brief nicht zu Ende zu deuten, kommt die Bekanntgabe der Preiserhöhung gegen Ende des Briefes. Andererseits wollen andere Dienstleister die Preiserhöhung durch eine spezielle Form der Präsentation der Information verbergen.

Populär ist eine Tabellenauflistung der künftigen Kurse, ohne gleichzeitig den jeweiligen Kurs zu drucken. Der Preisanstieg tritt erst dann ein, wenn der Auftraggeber seinen derzeitigen Kurs im Blick hat oder wenn er seine vertraglichen Unterlagen erhält. Bei anderen Anbietern wird der fette Druck von angeblich bedeutenden Worten oder Textpassagen verwechselt. Das Wichtigste - die Bekanntgabe der Preiserhöhung - ist nicht in fetter Schrift dargestellt.

Dies erschwert es insbesondere für Kundinnen und Endverbraucher, die nur durch die Buchstaben blättern, die Preiserhöhung zu erkennen. Besonders kühn ist die "Ankündigung" einer Preiserhöhung durch die Präsentation in Gestalt von wirbeähnlichen Dokumenten. Letztes Jahr hat uns ein Teilnehmer ein Begleitschreiben geschickt, in dem er in der beiliegenden Werbebroschüre auf eine "individuelle Preisentwicklung" hingewiesen wurde.

Bei der dritten von fünf farbig gedruckten Druckseiten wurde die Preiserhöhung verdeckt. Den bei weitem unverschämtesten Preiserhöhungsfall hat uns im vergangenen Jahr auch ein Abonnent gemeldet. Dort hatte der Stromlieferant seine Abnehmer per Briefpost darüber aufgeklärt, dass es sich um eine tagesaktuelle Tarifinformation handelt. Dort, am Ende eines langgezogenen und klösterlichen Texts, konnte man ablesen, dass die Elektrizitätspreise angehoben wurden.

So waren mehrere Hindernisse für den Konsumenten integriert, um den Anstieg zu erfassen. Der Login und die Suche nach dem passenden Menüpunkt wird einige Anwender entmutigt haben. Lediglich diejenigen, die sich durch den schwierig zu verstehenden Wortlaut durchkämpften, wussten, dass sie nun ein besonderes Kündigungsrecht hatten. Den besten Schutzschild gegen Preissteigerungen und Verschleierungstricks bietet der Jahreswechsel des Lieferanten.

Einerseits können Sie sich durch einen Umstieg jederzeit eine Kursgarantie für 12 Kalendermonate erwirken. Es sichert vor Preissteigerungen durch den Strom- oder Gasversorger. Auf der anderen Seite wird die jährliche Änderung Sie von den meisten Preissteigerungen abhalten und Sie werden auch jedes Jahr eine höhere Bonuszahlung erhalten. Die Strom- und Gaspreise im ersten Lieferjahr lassen sich zu einem großen Teil nur vor dem Hintergund eines außergewöhnlich intensiven Wettbewerbes im Energiebereich erklären.

Oft sind diese Offerten so gut, dass der Provider nichts von ihnen einnimmt oder gar einbüßt. Folgerichtig müssen die Lieferanten in den folgenden Jahren oder in der Regel unmittelbar im zweiten Lieferjahr die Preiserhöhungen vornehmen - ohne zu viele Abnehmer durch das besondere Kündigungsrecht zu verlieren. Daher liegen die Kniffe der Lieferanten bei steigenden Preisen oft an der Grenze vom ersten bis zum zweiten Lieferjahr.

In diesem Zusammenhang ist es auch möglich zu erläutern, warum einige Provider auf solche Massnahmen zurückgreifen. Kluge Konsumenten sind sich dieses Instruments bewusst, profitieren von der Jahresänderung und haben nicht einmal die Peinlichkeit, eine Preiserhöhung zu versäumen.

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