Private Stromanbieter

Elektrische Privatversorger

Private Haushalte und Unternehmen werden über das Niederspannungsnetz mit Strom versorgt. Stromversorgervergleich 2018 In Deutschland ist der Elektrizitätsmarkt vielschichtig und der Wettbewerbsdruck im Energiebereich ist hoch. Den Verbrauchern stehen weit über 1000 Anbieter zur Verfügung, und der harte Verdrängungswettbewerb unter den Lieferanten bietet den Verbrauchern viele Einsparungsmöglichkeiten. Nicht immer hat die Vielfalt der Versorgung auf dem Elektrizitätsmarkt existiert. Stromversorger sind die Stromproduzenten selbst sowie Regionalversorger, Kommunalversorger oder -versorger, private örtliche Stromversorger, Stromhändler und Ökostromversorger.

Darüber hinaus haben sich neben den heimischen Anbietern eine Vielzahl von internationalen Anbietern durchgesetzt, die ihren Elektrizitätsbedarf auf dem heimischen Strommarkt bereitstellen. Erfreulicher Begleiterscheinung ist, dass das wachsende Sortiment auch das Einsparpotenzial für den Konsumenten signifikant gesteigert hat. In Deutschland gab es vor der Strommarktöffnung eine dreigeteilte Lieferstruktur. Die Stromversorgung erfolgte durch supranationale, regional und kommunal tätige Energieversorger, die in der Regel im Besitz der Städte oder Gemeinden waren.

Obwohl die Stromerzeugung und -vermarktung in Deutschland mittlerweile aus dem Staat herausgenommen wurde, ist der Elektrizitätsmarkt nicht völlig unabhängig von staatlichem Einfluß. Es sorgt dafür, dass die generelle Energieversorgung sichergestellt ist. Das bedeutet, dass die Elektrizitätsunternehmen sicherstellen müssen, dass ihre Abnehmer zu jeder Zeit mit Elektrizität beliefert werden; ein Stromausfall im Elektrizitätsnetz muss ausgeglichen werden können, zum Beispiel durch die Nutzung eines anderen Stromnetzes.

Sie ist die höchste bundesdeutsche Aufsichtsbehörde mit Hauptsitz in Bonn. Darüber hinaus überwacht und bewilligt die BA die Nutzungsentgelte auf dem Elektrizitätsmarkt und ermöglicht den Endverbrauchern einen nichtdiskriminierenden Netzzugang. Obwohl der dt. Elektrizitätsmarkt nun für alle Versorger offen ist, überwiegen vier Energiegiganten mit regionalem Fokus.

In Deutschland ist E. ON der weltgrößte Lieferant und Marktleader, der zweite unter den Giganten ist RWE. Zusammen mit der EnBW AG und der Wattenfall Europe AG beherrschen diese vier Unternehmen den Elektrizitätsmarkt in Deutschland. Liegt der Anteil der Energiegiganten vor einigen Jahren noch bei rund 80 Prozent, ist er in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

Obwohl ein großer Teil der Stromversorgung noch von diesen Providern gesteuert wird (nicht zuletzt, weil die kleinen Provider von den Netzen der großen abhängig sind und Netznutzungsgebühren bezahlen müssen), dürfen diese Gebühren aufgrund der Beaufsichtigung durch die BA nicht mehr eine bestimmte Grenze übersteigen. Darüber hinaus sind die Konsumenten - neben der in den vergangenen Jahren auf dem Elektrizitätsmarkt immer deutlicher spürbaren Trendwende - sensibler für das Einsparpotenzial von Stromverträgen geworden und tauschen öfter die Lieferanten aus.

Darüber hinaus wird immer mehr Gewicht auf die Förderung von nachhaltiger Elektrizität und lokaler, kleinerer Anbieter gelegt. Für die Förderung von nachhaltiger Elektrizität wird in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.

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