Private Stromanbieter Deutschland

Elektrische Privatversorger Deutschland

Darüber hinaus legen immer mehr private Haushalte Wert darauf, dass ihr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Umfangreiches Tarifangebot für Privat- und Geschäftskunden. Bieten Sie in diesem Jahr auch einen Gästepreis für deutsche Privathaushalte an. Zahl der Stromversorgerwechsel für private Haushalte in Deutschland. Inzwischen ist der deutsche Strommarkt von einer Vielzahl von Akteuren geprägt.

Keine Diskriminierung privater Stromversorger

Nach zwei Entscheidungen des BGH dürfen kommunale Einrichtungen private Stromversorger nicht diskriminieren. Kommunalverwaltungen müssen eindeutige wettbewerbsrechtliche Anforderungen erfüllen, wenn sie die Energieversorgung wieder in ihre eigenen Hände geben. Das hat der BGH in Karlsruhe in zwei am Donnerstag veroeffentlichten Entscheidungen entschieden. Das BGH-Verfahren betraf in letzterer Sache die von der Gemeinde Heiligenhafen und 36 weiteren Städten in Schleswig-Holstein erhobene Forderung nach Übertragung des Eigentums am Stromnetz.

Bei der E.ON-Hanse-Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netze AG sind die Lizenzverträge abgelaufen. Der Versuch, neue Konzessionen zu erhalten, war erfolglos: Die Gemeinde Heiligenhafen beschloss, eine eigene Energieversorgung zu betreiben, und die 36 Kommunen vergaben den Auftrag an ein Stadtwerk. "Die Kommunen müssen den Konzessionsnehmer für ihr Elektrizitätsnetz in einem nichtdiskriminierenden und transparenten Prozess auswählen", unterstrich der Senat des Kartells des BGH.

E. ON Hanse begrüßt die E. ON Hanse als wichtigen Schritt zu mehr Sicherheit. Das Urteil ist von grundlegender Wichtigkeit und auch entscheidend für das weitere Vorgehen nach dem Referendum in Hamburg, sagte Hans-Christoph Thomale, Fachmann für Energiewirtschaftsrecht bei der Frankfurter Anwaltskanzlei FPS. So gab es in Hamburg am vergangenen Wochenende eine mehrheitliche Zustimmung für den kompletten Aktienrückkauf der Stadtenergie.

Energie-Agentur (dena) - Strompreise

Im Jahr 2014 wendeten die Bürger der BRD rund 69 Milliarden EUR für Elektrizität, Erdgas und andere Energiequellen auf. Damit sind 7% der Gesamtkonsumausgaben gemeint. Rund 22% (2014) der Haushalten ziehen heute Ökostrom aus der Steckdose. Dreiviertel der Menschen sind davon Ã?berzeugt, dass sie durch die Reduzierung ihres Stromverbrauchs im Haus einen aktiven Beitrag zum Erfolg der Energierevolution leisten, wie eine Studie der Initiativgruppe EEffizienz belegt.

Beispielsweise behaupten 55 % der Privatverbraucher, bis 2015 Energieeffizienzmassnahmen durchgeführt zu haben, um Elektrizität und Stromkosten zu senken. Die in Deutschland zugekaufte Stromerzeugung stammt aus einem Mischbetrieb verschiedener Energiequellen. Im Jahr 2014 stieg der Marktanteil der erneuerbaren Energiequellen auf 25,9%, vor Braunkohle (24,8%), Kohle (18,9%) und Atomenergie (15,5%). Diese Energiequellen tragen in Deutschland etwa 85 Prozent zum Primärenergieverbrauch bei.

Bedingt durch die Begrenztheit der fossilen Energiequellen und die damit einhergehenden erhöhten CO2-Emissionen vollzieht sich eine Verlagerung innerhalb des Energiemixes hin zur Stromversorger. In großen Kraftwerken wird unter anderem Elektrizität aus Steinkohle, Erdgas und Erdöl gewonnen und führt so zu Kohlendioxidemissionen. Deshalb ist es erforderlich, den Elektrizität besonders sparsam zu nützen.

In Deutschland gibt es ein gut entwickeltes und verzweigtkettiges Elektrizitätsnetz. Nichtsdestotrotz sind die Ansprüche an das Energienetz kontinuierlich angestiegen. Gründe dafür sind der gelungene Aufbau der erneuerbaren Energieerzeugung, die steigenden Strommengen und die damit einhergehenden Netzlasten. So wird das dt. Stromversorgungsnetz bis 2020 erheblich erweitert und erneuert. Die Stromnetze unterscheiden zwei Ebenen: die Übertragungs- netze für den landesweiten und grenzübergreifenden Langstreckentransport von Elektrizität und die Regionalverteilungsnetze für den Transport von Elektrizität zu den Stromkonsumenten.

In Deutschland gibt es zurzeit über 900 Verteilungsnetzbetreiber. Bereits seit 1998 können die Konsumenten ihren Stromversorger tauschen und ihren eigenen Strom-Mix aussuchen. Heutzutage ist der Elektrizitätsmarkt für die Konsumenten sehr verschieden. Für den Strombezug stehen 200 Stromanbieter mit unterschiedlichen Tarifen zur Verfügung - ob mit grünem Strom, besonders umweltschonend, besonders vorteilhaft oder regionalspezifisch, es ist lohnenswert, die Stromanbieter und ihre Preise zu vergleichen.

Für die meisten Stromversorger setzen sich die Preise aus zwei Komponenten zusammen, und zwar einer montätlichen Grundvergütung und dem Kilowattstundenpreis (kWh). Zahlreiche Lieferanten beziehen Elektrizität, die ausschliesslich aus regenerativen Energien wie z. B. aus Wasserkraft, Windkraft, Sonne in Verbindung mit Biogas oder Biomassen gewonnen wird. In einigen Fällen ist auch Elektrizität aus Blockheizkraftwerken enthalten. Der Stromversorger muss den entsprechenden Energiemix, d.h. die Zusammenstellung des aus den verschiedenen Energieträgern bezogenen Stromes, durchsichtig machen.

Die Stromaufnahme eines Durchschnittshaushalts mit vier Personen beträgt rund 4.500 Kilowattstunden pro Jahr - das sind Strompreise von 1.080 EUR (bei einem Stromverbrauch von 26 Cent/kWh[ab 2013]). Elektrogroßgeräte (z.B. Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler) machen 25 bis 45% des Gesamtstromverbrauchs aus. Verbraucher-Elektronik- und Informationstechnologie-Geräte haben einen Marktanteil von 10 bis 25%.

Ungefähr 10% des Elektrizitätsbedarfs werden für die Lichttechnik verwendet. Darüber hinaus können Elektro-Wasserwärme oder Wärmepumpen einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zur Elektrizitätsrechnung leisten. Jeder Hausstand kann bis zu einem Drittel seines eigenen Energieverbrauchs einsparen.

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