Regenerative Energien

Erneuerbare Energien

Die Transformation der Energieversorgung ist ein weltweites Phänomen. Bayrisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Die im Meer enthaltene Energie ist weitgehend ungenutzt. Aktueller Stand der regenerativen Energien. Regenerative Energien sind Energiequellen und -formen, die auf natürliche Weise ständig erneuert werden.

Marktuntersuchungen

Mit seinen Markteinschätzungen schafft das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Voraussetzungen für die Konzeption von Auschreibungen. In der Einführung erhalten Sie einen Einblick in die nächsten Schritte der Marktanalyse. Für die nachfolgenden Energieträger stehen auch Markteinschätzungen zur Verfügung: Alle Beteiligten waren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgefordert worden, zu den Markteinschätzungen Stellung zu nehmen und zusätzliche Ergebnisse in der Form von Kommentaren vorzulegen.

In der folgenden Auflistung werden die Einzelmeinungen wiedergegeben.

Die BGR - Die erneuerbaren Energien

Das Spektrum der erneuerbare Energien ist sehr breit. Dazu gehören die "klassischen" erneuerbare Energien solide Biomassen (z.B. Holz) und Wasserkraft sowie die " heutigen " erneuerbare Energien Windenergie, Solarenergie, Erdwärme, Gezeitenströme und diverse biogene Rohstoffe. Nicht minder vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten: Stromerzeugung, Wärme und Kälte sowie Treibstoffe im Verkehrssektor.

Der überwiegende Teil der regenerativen Energien wird zur Erzeugung von Strom ausgenutzt. Im Jahr 2016 ist der Marktanteil der regenerativen Energien, insbesondere bei der Elektrizitätserzeugung, weiter gestiegen. Erstmals zeigt vor allem die Fotovoltaik die höchsten Steigerungsraten beim Aufbau der regenerativen Energien. Doch auch der Aufbau der Windkraft wird konsequent vorantreiben. Heute stehen rund 2.008 GW installierte erneuerbare Energiekapazität für die Stromproduktion an.

Die große Schwierigkeit liegt in der Differenz zwischen diesem potentiell verfügbaren Output und dem tatsächlichen Output, so dass bisher nur rund 17% des weltweiten Primärenergieverbrauchs mit regenerativen Energien abgedeckt werden können. Mehr als 70 Prozent davon entfällt auf die biogenen Energiequellen, fast 20 Prozent auf die Wasserkraft und rund ein Drittel auf die modernen regenerativen Energien wie Solar- und Windkraft.

Für die Zukunft ist mit einem weiteren Aus- und Aufbau in allen Versorgungsbereichen zu rechnen. Die Investitionstätigkeit und der Kapazitätsausbau werden den Anteil der regenerativen Energien weltweit, insbesondere im Strombereich, weiter erhöhen, während der Anteil im Wärme- und Verkehrsbereich auf mittlere Sicht leicht zunehmen dürfte.

> Bisher wurden erneuerbare Energien wie Solar- oder Windenergie vor allem an Land ausgeweitet.

> Bisher wurden erneuerbare Energien wie Solar- oder Windenergie vor allem an Land ausgeweitet. Die im Wasser enthaltene Wärme ist größtenteils brachliegend. Die Gewinnung von umweltschonender Strom im Wasser wird zurzeit in der ganzen Welt gefördert. Es wird erwartet, dass in Zukunft ein erheblicher Teil des Stromverbrauchs der Menschen durch Winde, Wellen und Meeresströmungen gedeckt wird. Der Wellenenergiewandler "Pelamis" fährt wie eine Meeresschlange auf dem Wasser.

Eine neue Generation von Pelamis befindet sich zurzeit im Werden. Das Meer ist voller Elan. Knapp 90 prozentig der Weltwindenergie wird vom Unwetter über den Meeren erfasst. Es gibt 300 mal mehr Strom, als die Menschen verbrauchen: Sand, Wellen und Strom. Aber in den letzten Jahren haben wir damit angefangen, die Energien zu gewinnen.

Hunderte von Beispielprojekten haben und schaffen Energieerzeugungsanlagen, die Strömungs- und Wellensysteme in Elektrizität umwandeln. Eine der bedeutendsten erneuerbaren Meeresenergiequellen ist die erneuerbare Energie: In der Theorie könnte diese Energiequelle den Elektrizitätsbedarf der Menschen leicht abdecken. Aber in Zukunft wird nur ein Teil davon nutzbar sein, denn viele Meeresgebiete wie die Hochsee können kaum erschlossen werden, oder eine Verbindung zum Energienetz über Unterwasserkabel wäre zumutbar.

Gleichwohl könnte mit Hilfe erneuerbarer Energien in Zukunft ein erheblicher Teil des Weltenergiebedarfs gedeckt werden. Sieben. 12 e > Windkraftanlagen im Wasser gibt es bereits an vielen Stellen. Für die Einspeisung der Elektrizität in das Netz in Schweden wurde hier ein Umspannwerk erbaut. Heute werden Windkraftanlagen in der Regel in einer maximalen Wassertiefe von 45 m errichtete. Sonst wäre der Aufbau von Masts zu aufwendig.

Der Ausbau der Windkraft ist zurzeit am fortgeschrittensten. Fachleute gehen davon aus, dass Offshore-Windenergie allein in Zukunft rund 5000 Terrawattstunden pro Jahr an Elektrizität auf der ganzen Welt bereitstellen könnte - rund ein Prozent des aktuellen weltweiten Jahresstromverbrauchs von rund 15 500 Terrawattstunden (TWh, 1 Trillion Wattstunde ist das). Bisher wurden rund 40 Windparkprojekte auf See in der ganzen Welt verwirklicht, die meisten davon in Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und Schweden.

Hier zeichnen sich zwei Tendenzen ab: Zum einen werden die Werke immer umfangreicher. Wurden die Turbinen zu Anfang dieses Jahrzehnts noch in 2 bis 6 Meter Tiefe in küstennaher Nähe gebaut, sind die Turbinentürme heute in mehr als 40 Meter Tiefe im Meeresgrund fest verankert. Die Turbinen werden in der Nähe der Kueste gebaut. Vor kurzem hat beispielsweise ein norwegisch-deutsches Kohlekonsortium die erste schwebende WEA vor der norwegischen Kueste erbaut.

So wurden in Deutschland zunächst nur zwölf Windturbinen unterschiedlicher Fabrikate im ersten Offshore-Windpark "Alpha Ventus" installiert und erprobt. Aufgrund der aufwändigen Fundamentarbeiten und der aufwändigen Netzanbindung ist der Bau von Offshore-Anlagen zurzeit noch erheblich kostspieliger als an Land. Der Bau von Offshore-Anlagen ist in der Regel noch nicht abgeschlossen. Experten schätzen, dass die Offshore-Windenergie, gestützt durch Einspeisevergütungen und Maßnahmen zur Förderung, in den nächsten Jahren jedoch weiter stark zulegen wird.

Gegenwärtig wird das technologische Erzeugungspotential der Wellenenergie auf eine Jahresproduktion von 11 400 kWh abgeschätzt. Die nachhaltigen Potenziale von 1700 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr entsprechen etwa 10 Prozentpunkten des globalen Stromnachfrage. Dabei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Wellenenergiekonzepte, die auf verschiedene Art und Weisen Elektrizität produzieren. Der Luftstrom wird über eine turbinengetriebene Anlage geleitet, die Elektrizität produziert.

In den letzten Jahren wurden die ersten Versuchsanlagen dieser Bauart in Portugal, Schottland und Japan gebaut.

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