Regenerative Energien Definition

Definition der erneuerbaren Energien

"Erneuerbare Energien" - eine Definition. Wenn wir von "erneuerbaren" oder "regenerativen" Energien sprechen, meinen wir in der Regel Energiequellen aus nachhaltigen Quellen. Die Sonne, das Wasser, der Wind, die Bioenergie und die Geothermie - das sind die nachhaltigen Energiequellen und ein wertvolles Geschenk der Natur. Unter dem Begriff erneuerbare/regenerative Energie versteht man eine Form der Energieerzeugung aus erneuerbaren, umweltfreundlichen Energiequellen. Die Po.

Mittlere jährliche Steigerungsrate der Primärenergieversorgung in Prozenten, nach Energiequellen, 1990 bis 2013 global

Feststoffbiomasse ist die bei weitem bedeutendste regenerative Energiequelle der Welt - sie trug 2013 gut zwei Dritteln zur Primärenergieversorgung im Sektor der regenerativen Energien bei. Zugleich ist aber auch die Feststoffbiomasse die Energiequelle mit dem niedrigsten Zuwachs seit 1990 - die Primärenergieversorgung ist hier nur um 1,4 Pro-r....

Überdurchschnittlich stark war das Umsatzwachstum bei allen anderen regenerativen Energien mit 2,2 Prozentpunkten - vor allem bei der Fotovoltaik mit einer jährlichen Wachstumsrate von 46,6 Prozentpunkten seit 1990. Das Umsatzwachstum im Segment der regenerativen Energien ist auch auf die staatlichen Fördermittel zurückzuführen: Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) ist die Primärenergieversorgung auf der Grundlage erneuerbarer Energien zwischen 1990 und 2013 um durchschnittlich 2,2 Prozentpunkte pro Jahr gestiegen.

Am stärksten wuchs die Primärenergieversorgung, die auf der Basis der Fotovoltaik basiert (46,6 Prozentpunkte pro Jahr). Danach folgte die Windkraft - mit einer jährlichen Zuwachsrate von durchschnittlich 24,8 Prozentpunkten - in den Bereichen Biogase (13,9 Prozent), Thermosolarenergie (12,3 Prozent), Flüssigbiomasse (10,2 Prozent), Erdwärme ( "Geothermie" 2,9 Prozent), Wasserkraftneubau ( "Wasserkraft" 2,5 Prozent) und schlussendlich Feststoffe (1,4 Prozent).

Im Jahr 2013 betrug der Marktanteil der erneuerbaren Energien an der globalen Primärenergieversorgung 13,5 vH. Davon entfallen laut IEA 67,1 Prozentpunkte auf fossile Biomassen (einschließlich holzige, pflanzliche mit tierischen Abfällen und Holzkohle), 17,8 Prozentpunkte auf die Wasserkraft, 3,7 Prozentpunkte auf die Flüssigbiomasse (Biokraftstoffe), 3,6 Prozentpunkte auf die Erdwärme, 3,0 Prozentpunkte auf die Windkraft, 2,2 Prozentpunkte auf Solar- und Meeresenergie und 1,7 Gesamteinspeisung aus Biogaserzeugung.

Auf bioabbaubare Abfallstoffe, die lokal zur Energieerzeugung verwertet werden (ohne Industrieabfälle), entfallen weitere 0,9 vH. So hoch ist der Feststoffanteil vor allem deshalb, weil nach der Definition der IEA auch die klassische Biomassenutzung zu den regenerativen Energienhört. Allerdings weist das Bundesumweltministerium darauf hin, dass die herkömmliche Biomassenutzung über lange Distanzen nicht tragfähig ist: Einfachere Koch- und Heiztechniken führen zu einer oft irreversiblen Entwaldung der Waldgebiete.

Im Jahr 2013 entfielen 73,9 Prozentpunkte der Primärenergieversorgung aus regenerativen Energien auf die Nicht-OECD-Länder, vor allem weil sie ohne Einschränkung als erneuerbare Energiequelle gelten. Berücksichtigt man jedoch beispielsweise nur die Primärenergieversorgung auf der Grundlage neuer erneuerbarer Energien wie Solar-, Wind- und Seekraft, sinkt der Prozentsatz der Nicht-OECD-Länder auf 41,2 Prozentpunkte oder der korrespondierende Prozentsatz der OECD-Länder auf 58,8 Gesamte.

Berücksichtigt man nicht die komplette Primärenergieversorgung, sondern nur die globale Stromerzeugung, so hatten die regenerativen Energien 2013 einen Marktanteil von 21,6 Prozentpunkten (1990: 19,5 Prozentpunkte / 2008: 18,5 Prozent). Sie liegen damit hinter der Steinkohle (41,2 Prozent) und fast hinter dem Erdgas (21,8 Prozent), aber vor der Atomenergie (10,6 Prozent) und dem Erdöl (4,4 Prozent).

Berücksichtigt man die verschiedenen regenerativen Energiequellen, so entfielen 3,7 Prozentpunkte der globalen Stromerzeugung auf Erdwärme, Sonne, Wind und Meer. 1,7 Prozentpunkte basieren auf Biomassen und bioabbaubaren Abfallstoffen (ohne Industrieabfälle). 16,3 Prozentpunkte der globalen Stromerzeugung entfielen auf die Wasserwirtschaft und 75,1 Prozentpunkte auf die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Aber auch die Wasserkraftnutzung ist nicht immer zukunftsfähig.

Insbesondere die Wasserkraftnutzung durch große Dämme hat oft negative soziale und ökologische Folge. Der Bundesumweltminister stellt fest, dass die Versorgung und Verwendung von Biobrennstoffen mit Abgasen einhergeht, die vor allem aus dem Ackerbau und der Gewinnung von Biomassen sowie aus der Aufbereitung und Weiterverbrennung im Triebwerk stammen.

Der Zuwachs im Feld der regenerativen Energien ist auch auf die staatlichen Fördermittel zurÃ? Laut dem politischen Netzwerk REN21 hatten zu Beginn des Jahres 2015 zumindest 164 Länder Ziele, den Anteil der regenerativen Energien am Gesamtkonsum zu erhöhen (Mitte 2009: 73 Länder). Rund 145 Länder (2009: 64 Länder) forcieren die Energieerzeugung auf der Grundlage regenerativer Energiequellen - zum Beispiel durch Steuervergünstigungen, Kaufgarantien oder Direktinvestitionen.

Drei zentrale Faktoren sprechen für das Bekenntnis der Regierung: Zum einen sollen die CO2-Emissionen reduziert werden, indem der Verbrauch herkömmlicher Energiequellen reduziert und damit der Klimawechsel verlangsamt wird. Zum anderen sollte die Verwendung regenerativer Energien die Energieversorgungssicherheit erhöhen und die Abhängigkeit von Energie verringern. Zum Dritten sollte das Beschäftigungspotential im Sektor der regenerativen Energien ausgeschöpft werden.

Primärstrom ist Strom aus Energiequellen, die noch nicht verarbeitet wurden. Der Energieträger, in dem er vom Nutzer genutzt wird, wird als Nützenergie bezeichnet. Die Primärenergieversorgung korrespondiert nach Angaben der IEA mit der Primärenergieerzeugung plus Importen und minus Exporten; hinzu kommt die Bestandsveränderung - bei Erzeugern, Importeuren, Großverbrauchern usw. -.

Die Daten über den Marktanteil der regenerativen Energien an der Primärenergieversorgung müssen berücksichtigen, dass es verschiedene Befragungsmethoden gibt. So wird beispielsweise bei Elektrizität aus Wasser, Wind und Photovoltaik die Raumenergie mit einem Wirkungsgrad von 100 prozentig in Sekundärenergie umgewandelt. So entsprechen beispielsweise 1 Kohlekraftwerk 1 Kilowattstunde Elektrizität aus Wasserkraft einem primären Energieäquivalent von 1 Kilowattstunde.

Für die Atomenergie wird dagegen ein Nutzungsgrad von 33% zur Bestimmung des primären Energieäquivalents unterstellt - 1 Kilowattstunde Kernkraftstrom entsprechen einem primären Energieäquivalent von 3,0303 Kilowattstunden. Das Substitutionsverfahren ermittelt die eingesparte Energiemenge an fossilen Brennstoffen durch den Einsatz von erneuerbarer und nuklearer Energie. der Einsatz von erneuerbarer Energien. Diese Methode geht daher davon aus, dass die Stromerzeugung aus nicht-fossilen Energieträgern die korrespondierende fossile Stromerzeugung in herkömmlichen Anlagen durchführt.

Der angenommene Umwandlungswirkungsgrad für die Verstromung fossiler Brennstoffe beträgt 38 Prozentpunkte (laut BP ist dies die durchschnittliche Energieproduktion aus thermischer Kraft in den OECD-Ländern). Laut British Petroleum (BP), einem Energieunternehmen nach der Substitutionstechnik, überstieg der Marktanteil der Wasserkraft im Jahr 2013 den Marktanteil der Atomenergie (6,7 vs. 4,4 Prozent).

In der IEA, die die Effizienzmethode anwendet, war der Marktanteil der Wasserkraft an der Primärenergieversorgung jedoch signifikant geringer als der der Atomenergie (2,4 gegenüber 4,8 Prozent). Unter Photovoltaik versteht man die unmittelbare Umsetzung von Tageslicht in Strom mittels Solarzelle.

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