Regenerative Energiequellen

Erneuerbare Energiequellen

Schon seit Jahren wird von einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energiequellen gesprochen. Erneuerbare Energiequellen sind Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie. In Düsseldorf sind wir Ihr kompetenter Partner für die gesamte Installation erneuerbarer Energien. Ob Wärmepumpe, Solarenergie oder Holzpellets. Die obere rechte Ecke des Bildes zeigt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

erneuerbare Energiequellen

Durch die räumliche Trennung von Entstehung und Konsum von Hitze oder Kältestoffen ist die Erschließung vieler erneuerbarer Energiequellen überhaupt erst möglich. Grund dafür kann z.B. die Einbindung komplexer Technologien zur Rauchgasreinigung sein, die oft nur in großen Anlagen ökonomisch genutzt werden können. Der Brennstoffeinsatz, dessen Verwendung mit einem erhöhten Personalbedarf (z.B. gewisse Arten von Biomasse) einhergeht.

Die Fernwärmeversorgung arbeitet für den Endverbraucher immer vollautomatisch: Die Einbindung großer Energiespeicher in die Wärmelieferung. Darüber hinaus können mit Wärmespeichern vorübergehend Überproduktion von Elektrizität (z.B. aus Windenergie oder Photovoltaik) in Energie umgewandelt und für Wärmezwecke verwendet werden. Eine Wärmespeicherung kann im Einzelnen günstiger sein als die Stromspeicherung, z.B. in Akkus oder Pumpspeicherwerken.

Der Energiebezug aus erneuerbaren Energien ist oft sehr dezentralisiert. Dies stellt einige Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten im Energiesektor dar.

Regenerative Energiequellen, Kostensituation und Klimaschutzpolitik

Erinnern Sie sich an die EU-Roadmap und das derzeitige Konzept der deutschen Energiesystemtransformation, macht Sie das zuversichtlich, das Klimaschutzproblem zu lösen? Die Tatsache, dass das Klimaschutzproblem durch die dt. Energiesystemtransformation und allein die Erreichung der Europaziele allein bewältigt werden würde, ist eine Irritation. Die Begrenzung des Anstiegs der weltweiten Durchschnittstemperatur auf zwei Grade C mit großer Sicherheit ist eine weltweite Vorgabe.

Dabei müssen die Transformation des deutschen Energiesystems und die Roadmap für Europa in einen weltweiten Zusammenhang eingebunden werden. Allerdings sollten wir zurückhaltend sein, denn es bleibt abzuwarten, ob und wie ein Hochindustrieland wie Deutschland mit regenerativer Energienutzung beliefert werden kann. Welchen neuen Spezialbericht des Internationalen Päpstlichen Rates über erneuerbare Energien*) gibt es?

Sie zeigt aber auch Möglichkeiten auf, die ehrgeizigen Klimaschutzziele durch Steigerung der Energie-Effizienz und durch den Einsatz erneuerbarer Energien zu verwirklichen. Hier haben die Bürger und Politiker einen wirklichen Handlungsspielraum, den sie ausnutzen können. Entscheidend ist jedoch, dass erneuerbare Energien auf lange Sicht eine wichtige Funktion in jedem Strommix haben werden.

Hierauf kann sich die gesamte Union ausrichten. In dieser Hinsicht erleben wir in Europa gegenwärtig eine große Trugbilder. Auf dieser Welt gibt es keinen Mangel an fossilien Brennstoffen. Indem wir die regenerativen Energieträger in Europa jetzt durch Subventionen und einen höheren Anteil an der Stromversorgung bezahlbarer machen, wird dies die Stromnachfrage nach fossilien Brennstoffen verringern und kann auch ihre Kosten senken.

"et ": Würde der gesamte europaeische Emissionsrechtehandel als einziges Mittel schnellere und vor allem marktgerechtere Fortschritte bringen? Dr. Edenhofer: Der europaweite Emissionsrechtehandel ist ein erster bedeutender Fortschritt in die gewünschte Richtung. Das ist ein erster großer Erfolg. Nach gängiger Meinung von Energiewirten erhalten Treibhausgasemissionen einen hohen Anteil am CO und werden daher die kostengünstigsten Minderungstechniken ausgewählt.

Damit wäre eine weitere Unterstützung der regenerativen Energieträger nicht mehr erforderlich. Meiner Meinung nach wird jedoch übersehen, dass selbst wenn der Emissionshandel funktioniert, zu wenig in regenerative Energieträger gesteckt wird, da nicht alle Renditen als Return on Investment (ROI) an die Firmen zuruckfließen. Jeder, der heute in regenerative Energie setzt, baut Anlagen auf und hilft, die anfallenden Energiekosten zu senken.

Deshalb werden die Firmen zu wenig in erneuerbare Energieträger ausgeben. Auf lange Sicht wird dies zu niedrigeren Energieversorgungskosten führen. Beides ist notwendig: die wirksame Förderung erneuerbarer Energieträger und der Handel mit Emissionsrechten, der alle Bereiche abdecken sollte. Aber wir sollten auch neue Unterstützungsinstrumente für erneuerbare Energieträger in Erwägung ziehen. In diesem Zusammenhang sollten wir auch neue unterstützen. Was halten Sie von seiner Wichtigkeit für Europa und die Welt?

Es mag sein, dass Europa nicht notwendigerweise CCS braucht, aber ich finde es lächerlich, dass dort jetzt Pilotenprojekte auftauchen. Sie müssen das im Erdreich enthaltene Kohlendioxid nicht zwangsläufig verdichten, sondern können es mit einem einzigen Schritt mit Methan zu Methan umwandeln und so zwei Vögel mit einer einzigen Fliege töten: Zum einen könnte die Wasserstoffproduktion in Phasen einer hohen erneuerbaren Erzeugung und einer geringen Stromnachfrage den Überschuss und den kostengünstigen Strom vernünftig nutzen, zum anderen wird eine klimaschonende Energiequelle für den Heizungsmarkt und den Verkehrsbereich bereitstehen.

Erfreulich im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kosten für die Nutzung erneuerbarer Energieträger? Für den Bereich der regenerativen Energieträger haben wir die durchschnittlichen Kosten auf Basis der Vollkosten (nivellierte Kosten; ohne Abgaben und Zuschüsse) ermittelt. Trotz noch großer Unsicherheit sind die regenerativen Energieträger bereits heute konkurrenzfähig, z.B. Windkraft im Verhältnis zu Steinkohle und Erdgas, aber auch im Verhältnis zur Atomenergie.

Außerdem konnten wir nachweisen, dass das technologische Potential der regenerativen Energiequellen immens ist. So hat beispielsweise die G-20 bereits entschieden, die Subventionen für fossile Brennstoffe abzuschaffen. In Neuseeland, Australien, Europa und China gibt es nun vielversprechende Diskussionen und Weiterentwicklungen im Bereich des Emissionshandels. "et ": Wäre es angesichts der Tatsache, dass die Entwaldung des Regenwaldes 20 % aller CO2-Emissionen ausmacht, was in etwa der Größe des Transportsektors entspricht, nicht notwendig, den Umfang der Instrumente der Klimapolitik zu erweitern und sicherzustellen, dass Wälder einen hohen Wert haben?

In der Tat sollten wir unsere Position bei den Klimaschutzmaßnahmen ausbauen und vor allem die Entwaldung tropischer Regenwälder beenden. Heutzutage entscheiden die Strommärkte, was auf den Landwirtschaftsmärkten passiert. Der Ruf des Internationalen Paktes hat in den vergangenen Jahren nachgelassen. Ich würde argumentieren, dass der heutige ILK anders ist als zur Zeit der sogenannten Scandals.

Der Interakademische Rat wurde von uns beauftragt, den Internationalen Pakt über die Arbeit des Internationalen Paktes zu prüfen. Die " SPM ", die am Anfang jedes Berichtes des Internationalen PPCC steht, das sind etwa 9.000 Worte, das ist also politisch. Aber es gibt keine Rechtfertigung, den Internationalen Päpstlichen Rat als politisches Organ zu denunzieren. In ehrlicher Weise bemüht sich der Internationale Pakt für die Wissenschaft, der politischen Praxis wissenschaftliche Beratung zu geben.

Die Studie über erneuerbare Energieträger befasst sich ausführlich und in ausgewogener Weise mit diesem Problem. Es ist in den vergangenen Jahren der Anschein erweckt worden, dass der Internationale Pakt für Klimaforschung oder bedeutende Klimaforscher Politiker darüber informieren, was allein möglich ist und was sie zu tun haben. Gehört das zum Aufgabenbereich des EPCC? Allerdings hat sich der Internationale PPCC zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft nur darauf zu achten, welche Wege beschritten werden können, ohne die Wahl der richtigen Strategie vorzugeben.

In unserem Report werden Sie keine Berufungen wie " Politische Akteure, 80 Prozent der erneuerbaren Energien! Die Entscheidung, welchen dieser praktikablen Wege die Bürger und die politischen Verantwortlichen gehen, liegt bei der Kommission. Damit sich die Entscheider in einem fremden Bereich ausrichten können, erstellt das Institut Karten. Außerdem wird das Internationale Komitee für die Region im Fünften Bewertungsbericht den Schwerpunkt stärken.

In welcher Weise kann die optimale Arbeitsverteilung zwischen dem Internationalen Päpstlichen Rat und der politischen Ebene anschaulich dargestellt werden? Dr. Edenhofer: Ich möchte die Aufgabenstellung des Internationalen Päpstlichen Rates zur Vorbereitung eines Gutachtens mit dem Bau eines Doms vergleichen. Nur Ziegel, d.h. die Vielfalt der naturwissenschaftlichen Publikationen zu sehr spezifischen Fragestellungen, deren Signifikanz den Entscheidern nicht unmittelbar zugänglich ist, werden an das Institut geliefert.

Dann hat der Internationale PPCC nicht nur die Funktion, die Steine zu sammeln, sondern auch, die Steine in eine Gebäudearchitektur einzufügen. Im Rahmen des Internationalen PPCC wird der Bau von Fundamentmauern angestrebt. Er hat nicht das Recht, eigene Forschungen durchzuführen und in Betrieb zu nehmen, die für eine fundierte wissenschaftlich-politische Beratung vonnöten sind. Ich betrachte dies als die Aufgabenstellung des neuen Institutes.

WELTKLIMARAT, 2011: Spezifischer Bericht des GIEC über erneuerbare Energiequellen und Klimaschutz.

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