Regulierungsbehörde Strom

Elektrizitätsregulierungsbehörde

Die Regulierungsbehörde ist eine für die Wettbewerbspolitik zuständige staatliche Stelle. Die Schaffung eines fairen Wettbewerbs bei der Strom- und Gasversorgung fällt nicht in die Zuständigkeit der Regulierungsbehörden. Stromregulierungsbehörde - Gasregulierungsbehörde. Sie ist die unabhängige staatliche Regulierungsbehörde im Strombereich.

Energy

Im Zuge der fortschreitenden Marktliberalisierung wurden auf EU-Ebene informell ausgerichtete Diskussionsforen für den Gedankenaustausch zwischen den Beteiligten in den Bereichen Strom (Florenz-Forum, 1998) und Gas (Madrid-Forum, 1999) geschaffen. Darüber hinaus wurden 2008 ein Verbraucherforum (London Forum) und 2015 ein Infrastrukturprojektforum (Kopenhagen Forum) ins Leben gerufen, in dem sich Repräsentanten von Aufsichtsbehörden, Fachministerien, Übertragungsnetzbetreibern, Anbietern, Händlern und Verbraucherverbänden regelmässig zusammensetzen, um grenzüberschreitende Strom- und Gasaustauschfragen zu erörtern.

Ueber uns

Das Energiewirtschaftsgesetz vom 6. Juni 2005 hat die Zuständigkeiten der BNetzA und der Landesaufsichtsbehörden für die regulatorischen Aufgaben gegenüber den Strom- und Gasnetzbetreibern geändert. Durch die Regelung der Strom- und Erdgasversorgungsnetze soll ein wirksamer und unverfälschter Wettbewerb bei der Strom- und Gasversorgung gewährleistet werden. Aufsichtsbehörden sind die Föderale Netzagentur und die staatlichen Aufsichtsbehörden.

Nach § 54 EnWG sind die Landesaufsichtsbehörden für die Regelung von Netzwerkbetreibern verantwortlich, deren Strom- oder Gasverteilungsnetze je weniger als 100.000 Abnehmer haben und deren Netze nicht über das Landesgebiet hinausreichen. Aufgabe der Landesregulierung ist vor allem die Festsetzung der Einnahmenobergrenzen der Strom- und Erdgasnetzbetreiber, die Kontrolle der Entflechtungsvorschriften und die Kontrolle des Missbrauchs derer.

Gemäß Art. 35 der Direktive 2009/72/EG des Europaparlaments und des Rats vom 16. Juni 2009 über die gemeinsamen Regeln für den Elektrizitätsbinnenmarkt auf dem Gebiet der Elektrizität und zur Aufhebung der Direktive 2003/54/EG (ABl. Nr. L 211, S. 55) und Art. 39 der Direktive 2009/73/EG des Europäi-schen PARLamentes und des RIs vom 16. Juni 2009 über die gemeinsamen Regeln für den Erdgassebinnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 2003/55/EG (ABl. Nr. L 211, S. 94) werden die Aufsichtstätigkeiten unparteilich, unparteilig und aufsichtsunabhängig ausgeübt.

Er hat sich am 23. Juni 2013 eine Verfahrensordnung geben lassen, die Sie zu Ihrer Kenntnisnahme unter Downloads/Verfügbarkeit einsehen können.

Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, Beschäftigung und Transport des Landes

Die Regulierungsbehörden der Länder und der Bundesrepublik Deutschland haben seit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes die regulatorischen Aufgaben gegenüber den Strom- und Gasnetzbetreibern wahrgenommen. Durch die Regelung der Strom- und Erdgasversorgungsnetze sollte ein wirksamer und unverfälschter Wettbewerb bei der Strom- und Gasversorgung gewährleistet und zugleich der langfristige, effiziente und zuverlässige Funktionieren der Energieversorgungsnetze gewährleistet werden.

Der Schwerpunkt der Regelung liegen bei den Netznutzungsgebühren. Für die Übertragung von Strom oder Erdgas von einem anderen Energieversorger werden von den Netzwerkbetreibern Nutzungsgebühren berechnet. Die Preise für die Netznutzung sind um so geringer, je billiger andere Strom- oder Gaslieferanten den Endkunden beliefern können. Im Falle eines Konzessionswechsels (z.B. Übernahme von Teilnetzen, Netzsplitting) sind die festen Einnahmeobergrenzen auf den bestehenden und den neuen Netzwerkbetreiber aufzuteilen.

Die teilnehmenden Netzwerkbetreiber müssen nach Einvernehmen über die Verteilung einen Gesuch gemäß 26 Abs. 2 der Anreizverordnung (Transition of Networks, Network Mergers and Network Splits) bei der jeweiligen Regulierungsbehörde einreichen. Dementsprechend ist die Regulierungsbehörde, die für einen Gesuch nach 26 Abs. 2 der Anreizverordnung verantwortlich ist, immer die Regulierungsbehörde, die ursprünglich die Einnahmeobergrenzen für den verkaufenden Netzwerkbetreiber festgelegt hat.

Die Regulierungsbehörde erlässt eine einheitliche Entscheidung, in der sie die Anteile der zu übergebenden Einnahmenobergrenze und gleichzeitig die Anteile der dem empfangenden Netzbetreiber für beide teilnehmenden Netzwerkbetreiber zu übertragenden Einnahmenobergrenzen festlegt. Weitere Information der BNetzA zu den Übergängen der Strom- und Gasnetze. Die Bezeichnung Verlust Energiekosten beinhaltet daher Aufwendungen für die Anschaffung von Verlust Energie im Sinn von 10 Abs. 1 StromnetzNZV.

Seit dem Stichtag 31. Dezember 2009 werden die Netzbeträge durch eine Leistungsregulierung nach der Leistungsregulierungsverordnung (ARegV) errechnet. An die Stelle der Bewilligung von Netznutzungsentgelten für Strom- und Erdgasnetze gemäß 23a EnWG tritt die Förderrichtlinie. Im Rahmen der Förderregulierung werden Aufwand und Ertrag für die Zeit eines Regulierungszeitraums mindestens vorübergehend voneinander abgekoppelt. Auf der Grundlage einer Regulierungskostenprüfung und unter Beachtung der Effizienzanforderungen (Effizienzwert) setzt die Landregulierungsbehörde Höchstgrenzen für Einnahmen aus Entgelten gegenüber den Strom- und Erdgasnetzbetreibern.

Wenn es dem Netzwerkbetreiber gelingt, seine Aufwendungen über das Umsatzziel hinaus zu senken, bleibt der zusätzlich erwirtschaftete Ertrag beim Konzern. Der für den Regulierungszeitraum von fünf Jahren festgelegte Erlösobergrenze unterliegt jährlich einer Anpassung gemäß der Anreizverordnung. Gemäß 110 EnWG können Energieliefernetze von der verantwortlichen Regulierungsbehörde auf Anfrage unter gewissen Bedingungen als geschlossenes Verteilnetz eingestuft werden.

Allerdings sind geschlossen Verteilnetze vor allem von Kundeninstallationen nach 3 Nr. 24a Freigabewesen und Kundeninstallationen zur eigenen Betriebsversorgung nach 3 Nr. 24b Freigabewesengesetz zu unterscheiden. In einem gemeinsamen Stellungnahmepapier zu verschlossenen Verteilnetzen haben die Bundesrepublik Deutschland und die Aufsichtsbehörden der Bundesländer die Anforderungen und rechtlichen Folgen des 110 Energiewirtschaftsgesetzes behandelt.

Es wird zwischen der Wahlmöglichkeit für Konsumenten, einen Überprüfungsantrag zu stellen, y der Wahlmöglichkeit einer ex officio Untersuchung differenziert. Eine Initiation von Amtes wegen kann jedoch nur dann stattfinden, wenn die Landesaufsichtsbehörde von dem beleidigenden oder illegalen Vorgehen des NB erfährt. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie uns einfach bei der zuständigen Landesaufsichtsbehörde.

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