Rwe ökostrom

Der Rwe Ökostrom

Das RWE fordert eine zusätzliche Vergütung für Ökostrom. Der Energiekonzern RWE setzt seit Jahrzehnten auf Kernkraft und Kohle - und gerät damit wirtschaftlich in eine Sackgasse. Die Energiekonzerne E.ON und RWE werden mit der Zerstörung von Innogy zu zwei neuen Giganten auf dem europäischen Energiemarkt. Der Effizienzbereich des Energiekonzerns RWE bietet Energiemanagement für Privat- und Gewerbekunden an.

Bei RWE werden Strom und Gas zum Jahreswechsel voraussichtlich teurer werden.

Sehr bedenklich

Dies wird durch die Diskussion um den Hamburger Wald noch untermauert. Aber wie gut sind die Ökostrompreise für den Abbau von Kohle? Dabei sind die Erhebungen klar und weisen einen eindeutigen Tendenztrend auf: In Nordrhein-Westfalen weisen 79 Prozentpunkte der Bevölkerung die Zwangsabholzung des Hamburger Waldes durch RWE zurück, wie der WDR meldet. Die 68% unterstützen einen frühzeitigen Austritt aus der Braunfrucht.

Nach einer gleichzeitig von Emnid im Namen von Greenpeace Energy herausgegebenen Studie überlegt jeder dritte Stromverbraucher aufgrund der Streitigkeiten um den Hamburger Regenwald, auf Grünstrom umzusteigen. "Das aggressive Handeln des RWE-Konzerns im Hamburger Unterholz hat viele Konsumenten satt und kehrt der herkömmlichen Energiebranche den Rücken", sagt er.

Die ehrgeizigen Ökostromversorger haben in den letzten Tagen den Willen vieler Bürger gespürt, ihren Lieferanten sehr klar zu wechseln. Wesentlicher Anlass war die Abholzung von Holzhäusern im Hamburger Forst im Vorgriff auf eine zunächst geplante, dann aber abgebrochene Abholzung. "Mit uns hat sich die Anzahl der Vertragsabschlüsse auf 400 bis 600 Kontrakte pro Kalenderwoche mehr als verdoppelt", sagt auch Volker Walser vom Ökoproduktanbieter Lichtlick.

"Durch das Thema Hamburger Wald ist keine höhere Kundenwechselquote zu ermitteln. "â??Der Tendenz zum Ã-ko-Strom ist keine Grenze gesetzt. Ungefähr jeder zweite Verbraucher unterzeichnet mittlerweile Ökostromverträge", sagt er. Der deutsche Kohlekraftwerk wird durch den Zertifikatehandel auf dem Markt in Grünstrom umgewandelt. Laut BNetzA kauft jeder fünfte Haushalts- und Geschäftskunde Elektrizität, die als so genannter Grünstrom vertrieben wird.

Mehr als 1000 Provider offerieren laut Vergleichsportal Checks24 mittlerweile über 8000 so genannte Grünstromtarife in Deutschland. Zahlreiche Ökostromversorger sind in ihren Offerten mit Zertifizierungen ausgestattet. Damit ist nur gewährleistet, dass der abgesetzte Grünstrom irgendwo in Europa umweltfreundlich hergestellt wird. Zusätzlich zum gesetzlich geforderten Grünstromanteil (EEG) in Deutschland geht es in der Regel nur um den Beweis, dass die jeweilige Menge an Strom mit vorhandenen norwegischen Kraftwerken hergestellt wird.

Daher werden neue weitere Ökostromerzeugungsanlagen nicht mit solchen Vergütungen errichtet und geförder. Entschlossenheit und Optimismus zeigen die jungen Klimabewegungen im Hamburger Unterholz. Die großen Rechercheportale Checker24 und Vernivox unterstützen nicht bei der Suche nach nachhaltigem Grünstrom. Derjenige, der mit seinem Stromkontrakt den Umweltschutz vorantreiben will, sollte "einen der vier großen Ökostrompioniere wie Lichtlick, EWS Schönau, Naturstrom oder Greenpeace Energy wählen", sagt Udo Sieverding von der Konsumentenzentrale NRW.

Sie kann auch sicherstellen, dass der Ökostrom-Tarif mit dem ok-power-Siegel des Verbandes Energyvision oder dem Ökostrom-Label der Verbraucherschutz- und Umweltverbände aufwartet. Poster im Hamburger Unterholz. Sowohl Öko-Test als auch die Umweltschutzorganisation Robin Wood haben geprüft, welche Ökostromlieferanten in Deutschland für den Umweltschutz und den Kohleabbau am vorteilhaftesten sind. Zusätzlich zu den vier oben genannten Ökostrom-Pionieren schlägt Robin Wood nur sieben weitere supranationale Lieferanten vor.

In seiner Sonderausgabe empfehlt Öko-Test die selben Stromversorger wie Robin Wood und gibt ihnen die Gesamtbewertung "sehr gut". Die Journalistin Steffen Meyn starb bei der Tätigkeit im Hamburger Unterholz. Heyn (27) fällt am folgenden Tag von einer Steg zwischen den Bäumen. In den vergangenen sechs Jahren hatten die Klimaschutzbeauftragten rund 60 Holzhäuser errichtet und sich damit der Abholzung des Altwaldes widersetzt.

Der Grund für die Vertreibung war das Fehlen von Brandschutzbestimmungen in den Bäumen. Zu ihnen gehört unter anderem die Tollpatscherin, die seit fünf Jahren im Hamburger Forst zuhause ist. Es ist risikoreich, kostspielig und braucht einige Zeit. Aber trotz aller Warnhinweise vor den Folgen bleiben die Landesregierung NRW und das Energieunternehmen RWE bei ihrer Politik der Entwaldung.

Daher ist es durchaus möglich, dass die unter dem Waldbestand liegende Braunfärbung nie abgebaut wird. Etwa 100 bis 200 Jugendliche wohnen zurzeit im Hamburger Forst oder im benachbarten Lager. In den letzten Jahren haben sich kleine Ortschaften mit Holzhäusern entwickelt. Solange die Steinkohlekommission ihren Tarif nicht im Monatsdezember vorgelegt hat, darf keine Freigabe stattfinden.

Die Abholzung dieses Altwaldes ist laut RWE im Monat September unvermeidlich, da sonst die Braunkohleversorgung der Kohlekraftwerke bereits jetzt kurzzeitig bedroht wäre. Aus Sicht des Umweltverbands Verstöße gegen geltende Rechte sind die Rodungen. Es ist daher möglich, dass die Judikative in den kommenden Woche darüber entscheidet, ob der Waldbestand noch abgeholzt werden darf.

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