Schweden Erneuerbare Energien

Deutschland Erneuerbare Energien

Die Energie aus Wasserkraft ist nur teilweise erneuerbar. In der Energiewende ist Schweden weltweit führend. Schweden ist das erste Land, das von fossilen Brennstoffen wegkommen will. Zu diesem Zweck sollen im In- und Ausland Millionen in erneuerbare Energien investiert werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen in den Ländern der.

In Schweden werden nur erneuerbare Energien gefördert.

Die Energieerzeugung bis 2040 will Münster - Schweden komplett auf erneuerbare Energien ausrichten. Der Staat befindet sich auf dem richtigen Weg. Dies wurde nun auch von der schwedischen Elektrizitätsmarktbehörde festgelegt. Bis 2040 will Schweden die Elektrizitätserzeugung komplett auf erneuerbare Energien ausweiten. Schweden hat sich dieses Zielvorhaben im Hochsommer 2016 aufgesetzt.

Das rund 10 Millionen Einwohner zählende Skandinavien konzentriert sich vor allem auf den Aufbau der Windkraft. Schwedens Weg, seine Ziele für erneuerbare Energien bis 2040 zu verwirklichen, ist gut beschritten, sagt Vadasz Nilsson, Direktor der Swedish Energy Market Control Authority, gegenüber Reuters. Gerade aufgrund der dünn besiedelten Fläche gibt es viele gute Standplätze für große Onshore-Windenergieprojekte, sagt Nilsson.

Rund 170 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität werden in Schweden pro Jahr produziert, davon fast 60 prozentig aus erneuerbaren Energien. Mit einer Stromproduktion von rund 75 Mrd. Kilowattstunden (44 Prozent) im Jahr 2015 steht die Wasserwirtschaft an erster Front. Vielmehr ist in dem parteiübergreifenden Energiekonzept vom Juni 2016 vorgesehen, den Wirkungsgrad der bestehenden Wasserkraftanlagen zu steigern.

So ist die Stromproduktion aus Windkraft in den letzten Jahren kontinuierlich auf fast 17 Mrd. Kilowattstunden im Jahr 2015 gestiegen, was einem Marktanteil von fast 10 Prozentpunkten an der Stromproduktion im Jahr 2014 (7 Prozent) ausmacht. In Schweden sind zurzeit Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 6.030 Megawatt (MW) errichtet, was einem Zuwachs von mehr als 10 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr zuvor (2014: 5.410 MW) entspricht. Zurzeit werden in Schweden Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 6.030 Mio. Kilowatt (MW) in Betrieb genommen.

DARF: KANN SCHWEDEN VOLLSTÄNDIG AUF ERNEUERBARE ENERGIEN UMSTEIGEN?

Schwedisch Eine laufende Analytik antwortet auf diese Fragestellung mit einem klaren Ja. In Schweden bestehen gute Aussichten, dieses Ergebnis zu erwirtschaften. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Schweden die Kernenergie innerhalb von 30 Jahren abgebaut hat. Doch was geschieht, wenn die Stromerzeugung in Südschweden, wo sich der größte Teil der Kernenergiekapazität heute befindet, ausfällt?

Inwiefern sollte diese Fähigkeit abgelöst werden? Es besteht kein Zweifel daran, dass es möglich ist, in Schweden ein Elektrizitätsnetz zu bauen, das ausschliesslich auf erneuerbare Energien setzt. "â??In einem ElektrizitÃ?tsnetz, das mit regenerativen Energien betrieben wird, wÃ?re Schweden auf Importe angewiesen, zum Beispiel aus Polen und Deutschland, wo die Stromproduktion noch nicht CO2-emissionsfrei ist. Zudem konnten wir die kontinentaleuropäischen Länder nicht mehr so umfassend wie heute mit CO2-freier Technologie unterstützen", erklärt Nielsen.

Das Vorhandensein von Elektrizität ist kein Nachteil. In Schweden wird mehr Elektrizität produziert, als es konsumiert. Schweden wird auch dank des Ausbaus der Windenergie noch lange Zeit einen Überschuss an Energien haben, auch wenn dieser mit dem Atomausstieg sinken wird. Daher wird die große Aufgabe nicht nur darin liegen, das ganze Jahr über bedarfsgerecht zu produzieren. Es muss stattdessen dafür gesorgt werden, dass die Kapazitäten exakt dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden.

Der Kapazitätsbedarf in Schweden schwankt im Laufe des Jahres von weniger als zehn Megawatt (GW) im Hochsommer bis 27 Megawatt an kühlen Tagen im Winter. In einem schwedischen Atomkraftwerk wird etwa ein Treibhauspotenzial von rund einem Treibhausg. Dies sollte mit einer Anschlussleistung von 16 Megawatt Wasserkraftwerken und der gleichbleibenden Wind- und Sonnenenergie in den nächsten Jahren sowie einem Biokraftstoffanteil in der Praxis gelingen.

Man kann aber nicht davon ausgehen, im Bedarfsfall den starken Einfluss des Windes zu spüren. Damit würde die tatsächliche verfügbare Leistung aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse nur 20 Treibhausgas. Bei einem System für erneuerbare Energien kommt es oft zu Engpässen, wenn die Anforderungen hoch sind und die durch Windenergie und Sonnenenergie generierte Leistung niedrig ist.

"Die große Strommenge aus Wasser in Skandinavien ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit des Netzes grundsätzlich zu gewährleisten. Auf diese Weise können wir die Systematik nicht nur erhalten, sondern auch flexibler gestalten, was für den erfolgreichen Übergang zu erneuerbaren Energien von entscheidender Bedeutung sein wird. Die Übertragungskapazitäten in Staaten außerhalb Skandinaviens müssen ebenfalls ausgebaut werden, damit wir Elektrizität einführen können und Lieferengpässe vermieden werden.

"Auch der Energieträger Bionik dürfte an Gewicht zunehmen, denn mit ihr kann man dort, wo sie benötigt wird und nicht witterungsabhängig ist, Wärme produzieren. "Aktuell verwenden wir rund 40 Prozentpunkte unserer Heizkapazität zur Stromerzeugung. Der Biomasseanteil an der Energieproduktion kann erhöht werden, und wir sind davon Ã?berzeugt, dass die eingesetzte Leistung dieser Quelle höher sein könnte.

Dass Spitzenlasten durch die Fernsteuerung der Heizungsanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern um drei GW reduziert werden können, belegt eine Untersuchung der Techn. Universität Göteborg. Eine Anlage, die ausschließlich auf erneuerbare Energien angewiesen ist, bedarf erheblicher Investition. "Würden die Atomkraftwerke stillgelegt, müsste man für die Erzeugung erneuerbarer Energien grundsätzlich das Doppelte ausgeben.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass es einige Zeit dauern wird, auf ein vollständig auf erneuerbare Energien basierendes Gesamtsystem umzusteigen", so Nielsen. "Verglichen mit Schweden werden Deutschland und die Niederlande im Jahr 2050 noch stärker von ihren Nachbarstaaten abhängig sein, da es nicht so viel Strom aus Wasser gibt. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die Solar- und Windkraftwerke, die Verteilernetze und die Haushalte selbst über Stromspeicher verfügen werden", sagt Vincent Otto, Projektleiter im Unternehmensbereich Strategieentwicklung.

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