Solarenergie Umwelt

Sonnenenergie Umwelt

will nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Umwelt Gutes tun. Auch die Produktion von Solarstrom und Solarwärme ist nicht frei von schädlichen Umwelteinflüssen. Der Einfluss von Freiflächenanlagen auf Natur und Umwelt kann sehr unterschiedlich sein. Kontaktperson Umwelt und Energie, um die wichtigsten Umwelteinflüsse der Solarenergie zu nennen. hat Auswirkungen auf die Umwelt: bei der Produktion, dem Betrieb und der Entsorgung.

Wie wirkt sich die Photovoltaik auf die Umwelt aus?

Bis 2016 wurden bereits rund 32 Prozentpunkte des inländischen Stroms aus regenerativen Energiequellen erzeugt; die Photovoltaik steht nach Wasser- und Windkraft auf dem dritten Rang. Photovoltaiksysteme sind heute an vielen Stellen zu sehen: auf dem Dach, als Solarpark oder entlang von Verkehrsrouten. Denn dort, wo die Sonneneinstrahlung ist (wenn sie scheint), kann auch Strom erzeugt werden.

Die Ausweitung der regenerativen Energieträger, auch der Photovoltaik, verdrängt die veralteten, CO2-haltigen Technologien wie Steinkohle, Erdöl oder Erdgas. In Deutschland wird die Photovoltaik generell gut bewertet, Dächer mit Photovoltaik sind willkommen, und auch große Systeme belasten die Menschen nicht so sehr wie Windkraftanlagen.

Deshalb sollte sich der Mensch bemühen, seiner Umwelt durch sein Tun so wenig wie möglich Leid zuzufügen und das geringere Unheil für die Umwelt, die Pflanzen- und Tierwelt und seine Menschen zu entscheiden. Wenn zum Beispiel diskutiert wird, ob ein großer Solarkraftwerk bzw. ein Steinkohlekraftwerk gebaut werden soll, lässt sich diese Problematik mit der Fotovoltaik für die meisten Menschen eindeutig aufzeigen.

Mit den nachfolgenden Punkten soll die Fotovoltaik keinesfalls als negative Erscheinung dargestellt werden, sondern nur darauf hingewiesen werden, dass es auch aus Umweltschutzsicht einige Probleme mit der Fotovoltaik gibt. Natürlich brauchen wir dafür die nötige Kraft - und nicht nur ein wenig. Je nach Ort, Art und Fertigungsverfahren vergehen zwischen drei Viertel und dreieinhalb Jahren (Energierückzahlung), bis das produzierte Photovoltaikmodul so viel Strom produziert hat, wie für seine Fertigung erforderlich war.

Unter anderem wird für die Werke Silicium benötigt, das nur mit einem hohen Verbrauch an Energien und Nebenprodukten gewonnen werden kann. Es darf auch nicht übersehen werden, dass für die Produktion von Photovoltaik die Seltenen Böden erforderlich sind, die vor allem in China und Afrika unter unmenschlichen und hochgradig umweltbelastenden Umständen gefördert werden.

Der Produktionsprozess ist keinesfalls ohne CO2, da die eingesetzte Wärme oft aus dem konventionellen Energiemix kommt und auch beim Produktionsprozess selbst Treibhausgase freigesetzt werden. Selbst wenn das Erzeugnis als emissionsarmer Stromerzeuger betrachtet wird, bedeutet dies nicht, dass es auch produziert worden sein muss. Sobald ein Solarmodul gefertigt ist, hält es natürlich nicht mehr ewig.

Alles klingt sehr umweltfreundlich und ist es - dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass auch hier wieder die unterschiedlichsten Energieformen eingesetzt werden - was wieder seinen Tribut verdient. Dabei ist zwischen der Anwendung auf dem Dach und der Platzierung in der offenen Umgebung zu differenzieren. Photovoltaikanlagen auf dem Dach sind aus Umwelt- und Naturschutzgesichtspunkten eine optimale Lösung: Das Gebiet ist sowieso nur von begrenztem Wert für die Umwelt und trägt damit auch zur umweltfreundlichen Stromerzeugung bei.

Wenn dagegen Solaranlagen auf freiem Feld entstehen sollen, ist die Situation anders: Angenommen, der Solarkraftwerk wird auf einer großen Weide erbaut. Die Photovoltaik im Freifeld betrifft nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch die Landschaft und ihren Freizeitwert für den Menschen. Im Arealpool für Photovoltaik sind keine landwirtschaftlichen Nutzflächen vorhanden, ökologische Nutzflächen nur eingeschränkt.

Um die durch eine Freiland-Photovoltaikanlage verursachten Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt zu minimieren, werden vor dem Einbau des Gebäudes umfangreiche Naturschutzprüfungen durchgeführt, um festzustellen, wie wichtig das gewählte Gebiet für die Bewirtschaftung von Pflanzen, Tieren, Landschaften und anderen umweltbezogenen Aufgaben ist. Jeder, der Naturschäden verursacht, muss sie so gut wie möglich machen - ob vor Ort oder anderswo und mit welchen spezifischen Massnahmen, ist immer ganz persönlich vom Projekt und den örtlichen Bedingungen abhängt.

Bei bereits seltenen Tierarten sind die Vorschriften viel strikter, so dass es in der Realität vorkommen kann, dass ein Bauprojekt wegen einer gewissen Tierart ausfällt. Betrachten wir jedoch die in Aktion befindlichen Solarkraftwerke, so besteht auch ein deutliches Potenzial zur Erhöhung der biologischen Vielfalt. Wenn man auf den ersten Blick nur wenig Schmeichelhaftes an technischen Modulen erkennt, wird auf den zweiten Eindruck deutlich, dass die Wissenschaft sie zu bedienen kann.

Außerdem wissen sie, wie man die Bauwerke von Photovoltaik-Anlagen in der freien Natur nutzt. Skylark, Heidelerche, Brachpieper, Stelzenschwanz- und Steinschwanzpieper können oft auf den Gebieten beobachtet werden, die von der wenig gepflegten Freilandschaft profitierten.

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