Sole Wärmepumpe

Sole-Wärmepumpe

Die Funktionsweise der Solewärmepumpe ist einfach zu erklären: Dabei nutzt die Sole-Wärmepumpe oder Erdwärmepumpe die Wärme aus dem Erdreich. Die Dimplex Sole/Wasser-Wärmepumpe ist die ideale Kombination aus ökologischer Energieerzeugung und perfektem Komfort. In Erdwärmepumpen strömt die Sole als Wärmeträgerflüssigkeit durch einen Erdwärmekollektor oder eine Erdwärmesonde. Obwohl Luft-Wasser-Wärmepumpen einen vergleichsweise niedrigeren Leistungskoeffizienten haben, sind sie mit Abstand am billigsten herzustellen.

Sole-Wärmepumpen für den Monovalenzbetrieb

Bei der Wärmepumpe wird Hitze freigesetzt, indem das Kühlmittel zunächst mit der Umgebung verdampft und dann verdichtet wird. Die Wärmepumpe verbraucht für diesen Verdichtungsprozess einen Antriebsstrom. Mit der VDI-Richtlinie 4650 wird der Wirkungsgrad einer solchen Fabrik prognostiziert. Diese Berechnungsmethode errechnet einen Jahresleistungsfaktor auf der Grundlage des COP der Wärmepumpe und verschiedener Systemparameter.

Soll die aktuelle JAZ bestimmt werden, werden die abgefragten Wärme- und Strommengen (an Wärmemenge und Stromzähler) verglichen. Der Unterschied zwischen der Heizquelle und der Heizungsvorlauftemperatur hat einen entscheidenden Einfluss auf den Wirkungsgrad des Systems. Liegt die Anfangstemperatur z.B. bei zehn Graden C und die Fließtemperatur bei 30 Graden C, muss die Sole/Wasser-Wärmepumpe das Kühlmittel nur um 20 Grade C anheben.

Besteht die Heizungsanlage aus Heizkörpern mit kleinen Oberflächen und einer minimalen Vorlauftemperatur von 50 °C, muss der Kompressor die doppelte Energiemenge erzeugen, um die erforderliche Betriebstemperatur zu erreichen. Aufgrund der verhältnismäßig gleichbleibenden und starken Hitzequelle funktionieren Sole-Wasser-Wärmepumpen das ganze Jahr über sehr wirtschaftlich. Abhängig vom Anwendungsbereich liefern sie in der Praxis meist genügend Wärme und Heißwasser als einziger Wärmegenerator.

Letztere ist in Spitzenlastzeiten einschaltbar und gewährleistet jederzeit einen erhöhten Wohnkomfort. Detaillierte Infos und Hinweise findest du im Bereich Kauf einer Wärmepumpe.

Wasserwärmepumpe - Anforderungen, Wirkungsgrad & Berater

Unsere Erde ist ein wunderschöner Wärmeakkumulator. Im ersten Moment erscheinen die Minustemperaturen unterhalb der Frostlinie, d.h. in einer Wassertiefe von 0,8 bis 1,5 Meter im Jahresverlauf, verhältnismäßig niedrig. Allerdings sind die 7 bis 12 Grade ausreichend, um das Raumtemperaturniveau durch Sole, Luftdruck und ein wenig Fremdenergie in Gestalt von Elektrizität so zu steigern, dass es für Wärmezwecke geeignet ist.

Für die Heizung und Warmwasserbereitung erfordert das Sole-Wasser-Wärmepumpenprinzip nicht nur die im Boden gespeicherte Energie, sondern auch eine äußere Stromquelle und ein ausgefeiltes Drei-Kreis-System. Unabhängig davon, mit welcher Version der Salzwasser-Wärmepumpe Sie es zu tun haben - ob Bodenkollektor oder Erdwärmesonde - beide erfordern einen geregelten System. Eine Mischung aus Salzwasser, Trinkwasser und Frostschutz (Sole) wird darin umgewälzt, um die Hitze aus dem Boden aufzufangen.

Die Wärmepumpe überträgt dann die gesammelte Geothermiewärme in den zweiten Kreis, einen Kältekreislauf (meist umweltverträgliches Propangas oder Ammoniak). Indem der Aggregatzustand dieses Kühlmittels durch Drücken verändert wird, wird das Wasser im Wärmeaustauscher im dritten Kreis - der Raumwärme - erwärmt. Anders als bei Oberflächenkollektoren ist der Raumbedarf für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe auf Basis von Erdwärmesonden vergleichsweise klein.

Um die dort herrschenden Wärmetemperaturen zu nutzen, werden die Fühler mittels Tiefbohrungen senkrecht in den Untergrund eingeführt. In seltenen Fällen in Tiefen von mehr als 100 m, da dies einer besonderen Genehmigung durch die Bergbaubehörde bedarf. Gleichwohl fallen Tiefbohrungen für Bodensammler unter das Bergbaugesetz und sind daher gemäß 127 BMG dem Bergamt zu melden.

Die Tiefbohrung für die Bohrungen setzt auch eine wassergeologisch perfekte Lage voraus, die dem Gewässerschutzgesetz oder den landesspezifischen Gewässergesetzen entspricht. Im Rahmen dieser Form der geothermischen Energienutzung wird die eingespeicherte Energie in den obersten Erdgeschichten genutzt. Etwa 20 cm unter der Eisgrenze, d.h. unter 0,8 bis 1,5 Meter in unseren Breiten, sind die Sammler der Sole/Wasser-Wärmepumpe schlangenartig im Boden installiert.

Abhängig davon, wie tiefgreifend die Sammler installiert sind, wie "lagerfreundlich" der Boden ist und welche Saison gerade auf dem Programm steht, bewegen sich die Temperaturwerte in diesem Temperaturbereich zwischen -5 und +25 Grad. Dementsprechend muss die Beheizung optimal sein und eine niedrige Vorlauftemperatur aufweisen - im Idealfall höchstens 40 °C.

Flächenheizsysteme kommen sogar mit einer Vorlauftemperatur von ca. 30° C aus und schneiden daher in puncto Wirkungsgrad besonders gut ab. Ein guter Wärmeschutz der Gebäudedecke ist dann das Salz in der Suppe und reduziert nicht nur die Wärmekosten. Die Wärmepumpe ist umso sparsamer, je mehr Wärmeenergie aus der notwendigen Elektroenergie erzeugt werden kann.

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