Soll man jedes jahr den Stromanbieter Wechseln

Sollten Sie Ihren Stromversorger jedes Jahr wechseln?

Sollte ich jedes Jahr wechseln? "Wer von hohen neuen Customerboni profitieren möchte, der sollte jedes Jahr den Anbieter wechseln. Ein ganz offensichtliches Beispiel ist, dass im ersten Jahr ein Bonus gewährt wurde. Das Auffinden von negativen Rückmeldungen dauert sehr lange.

Sagen und Märchen

Der 52-jährige Wiener Musikant Günther Zabernigg war verärgert über seinen Strom- und Gaslieferanten. Über 20 Jahre lang war er seinem Energieversorger treu geblieben, trotz der aufwendigen Abrechnungen. Dort hat er auf der Website der Landesregulierungsbehörde E-Control die aktuell gültigen Strom- und Gaspreise sowie Internet-Links gefunden, die unmittelbar zu den verschiedenen Providern führten.

Im Laufe des Jahres sparte er insgesamt 450 EUR ein. Nach den neuesten Angaben liegen diese zwischen 323 EUR (Tirol), 454 EUR (Wien) und 609 EUR (Oberösterreich) pro Jahr. "Jeder, der gerade den Strom- oder Gasversorger wechselte, kann mehr als je zuvor einsparen", sagt Cora James vom Verband für Verbraucherinformation (VKI).

Obwohl die Bereitschaft der österreichischen Bevölkerung zur Umstellung in den letzten Jahren leicht zugenommen hat, ist sie immer noch zu gering. Das VKI hat sich mit der Fragestellung beschäftigt, warum wir gedämpft werden, wenn wir den Strom- oder Gaslieferanten wechseln und gleichzeitig viel Kosten einsparen müssen. Daraufhin bekamen die Verbraucherschützer recht spannende Änderungsmythen.

Dazu gehört zum Beispiel: "Der aktuelle Strombedarf wird für mich abgeschaltet, wenn die Änderung nicht einwandfrei verläuft. "Die Elektrizitäts- und Gasströmezähler werden ersetzt. "Ich werde keinen Elektrizität oder Benzin erhalten, wenn mein neues Unternehmen insolvent ist oder bankrott geht. "â??Der Stromlieferantenwechsel ist viel zu komplex. "â??Sabernigg hat sofort bemerkt, dass eine Ãnderung nicht zeitraubend ist.

Innerhalb von nur 20 min. erfolgte die Neuregistrierung für beide Verbindungen, Elektrizität und Erdgas. "Das ist ein gutes Geschäft: 450 EUR für eineinhalb Stunden", sagt die Musikerin. Aber die Begeisterung über die gesparten Stromkosten hielt nicht lange an: Nur ein Jahr später forderten seine neuen Stromversorger mehr, als er dem bisherigen Stromversorger bezahlen musste.

Aus diesem Grund ging er zur Wiener Arbeitskammer. Ein Angestellter sagte ihm: "Neue Kundinnen werden mit starken Preisnachlässen angezogen, aber die Preise der Provider sind sehr hoch. Dies sehen Sie aber erst nach einem Jahr, wenn der neue Kundenrabatt nicht mehr gültig ist und der erste Bonus abgelaufen ist. Dies kann durch rechtzeitige Kündigung vor Ablauf des Vertrages und die Suche nach einem neuen Provider verhindert werden.

Wechsle also jedes Jahr und nutze die Ermäßigungen. Wie Sie noch mehr über den Tauschbonus wissen sollten: Ausschlaggebend ist auch die Art der Rabattierung: Einige Provider senken den aktuellen Strom- oder Benzinpreis, andere gönnen dem Kunden einen Geldbetrag und wieder andere geben ihren neuen Kunden ein paar Tage Zeit.

Damit Sie keine Termine versäumen, sollten Sie den neuen Provider nach ihnen fragen und sie im Terminkalender markieren. Wenn Sie nicht jedes Jahr den Provider wechseln wollen, können Sie trotzdem Kosten einsparen. Switcher ist zurzeit der günstigste Stromanbieter ohne einmaligen Preisnachlass. Stromversorger haben oft mehrere Preise im Programm, aber viele Privathaushalte finden sich im falschem Preismodell wieder.

"In Österreich werben 140 Stromversorger und fast 30 Erdgasversorger um sich. Der Privathaushalt könnte mehr vom Konkurrenzkampf in Anspruch nehmen und Kosten einsparen. Weil das, um was die Lieferanten wetteifern, nur einen kleinen Teil ausmacht. Jeder, der zehn EUR für Elektrizität aufwendet, bekommt nur 3,36 EUR als tatsächlichen Output aus der Dose.

Mit 6,64 EUR gelangt der weitaus größte Teil in den Pot der Steuer, Abgabe und Netzentgelte. So muss jeder, der in Oberösterreich wohnt, weiter die Einspeisevergütung des örtlichen Landesversorgungsunternehmens zahlen. Das Ergebnis dieser Teilung ist, dass Sie nach einem Austausch von Erdgas und Elektrizität vier Abrechnungen erhalten: eine für das Elektrizitätsnetz, eine für das Erdgasnetz.

Außerdem getrennte Abrechnungen für Elektrizität und Benzin. Dafür stieg der Anteil des Stromes aus regenerativen Energiequellen auf fast 90 vH. Dass die Verpflichtung zur Kennzeichnung der Stromherkunft sinnvoll ist, wird an dieser Situation klar ersichtlich. Die Nachfrage nach Ökostrom wächst. Neben den 81 Ökostromanbietern sind in nur einem Jahr 26 weitere dazu gekommen.

Bei den Verbraucherrechnungen hat sich die Marktpreisentwicklung durchgesetzt. Die Strompreise, die im gleichen Zeitabschnitt um 25,6 Prozentpunkte sanken, entwickelten sich ähnlich. Die Haushalte des Musikers Günther Zabernigg konnten von dieser Kursentwicklung nicht in vollem Umfang zulegen. Doch eines hat er bei seiner ersten Veränderung gelernt: Nicht aufhören!

Jetzt wechselt Zabernigg von einem Lieferanten zum anderen.

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