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Laufbahn im Bereich der erneuerbaren, regenerativen Energien bei Top-Arbeitgebern: In Thüringen finden Sie hier Stellenangebote im Bereich der erneuerbaren Energien. Diplom-Ingenieur mit Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien (m/w). Münch ist Spezialist für nachhaltige Energiekonzepte für Unternehmen. Unterstützen Sie uns bei der Förderung der Energie-Revolution!

Energetik - Erneuerbare Energien - Karriereleitfaden

Kernenergieausstieg, Desert Power, Klimawandel - jeder spricht von der Energiebranche. Für Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten sich gute Karrierechancen und vielseitige Tätigkeitsfelder. Von besonderer Wichtigkeit sind in diesem Zusammenhang die regenerativen Energien. Mit dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wurde im Jahr 2000 ein wichtiger Grundstein für den Ausbau der regenerativen Energien in Deutschland geschaffen.

Damit wurde den Anlagenbetreibern von regenerativen Energieanlagen eine fixe Einspeisevergütung garantiert, die von den Stromnetzbetreibern zu zahlen war. In Deutschland lag der Marktanteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix 2017 bei 36 Prozentpunkten; bis 2025 ist eine Erhöhung auf 40-45 Prozentpunkte vorgesehen. Der Sektor der regenerativen Energien ist durch einen hohen Prozentsatz an kleinen und mittleren Betrieben gekennzeichnet.

Für viele erneuerbare Energieunternehmen ist der Exportsektor bereits ein wichtiger Pfeiler. Das BMU teilt mit, dass sich die globalen Erneuerungsinvestitionen bis 2030 vervierfachen dürften. Auch wenn die Mitarbeiterzahl in der "klassischen" Energiebranche rückläufig ist, sind die regenerativen Energien ein starkes Wachstumsfeld.

Auf dem Gebiet der regenerativen Energien sind die deutschen Firmen weltweit führend. Durch den Energiewendeprozess in Deutschland ist ein weitere Ausbaustufe erneuerbarer Energien und damit weitere neue Jobs zu errechnen. Die Industrie wird auch von der gestiegenen Auslandsnachfrage zulegen. Unter den Anbietern erneuerbarer Energien befinden sich sowohl Produzenten als auch Lieferanten und Verteiler sowie mit der Instandhaltung und dem Betriebsablauf von Kraftwerken betraute Unter-nehmen.

Durch den bisherigen Höchststand der Industrie ist die Mitarbeiterzahl auf 399.800 gestiegen und wurde noch nicht wieder übertroffen. Binnen acht Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl mehr als vervielfacht. Trotz einer kurzfristigen Konzentrationsphase geht die deutsche Regierung jedoch davon aus, dass der Sektor der regenerativen Energien weiter zulegen wird.

Es wird erwartet, dass im Jahr 2020 rund 500.000 Menschen in diesem Sektor arbeiten werden. Wichtig für den Sektor der regenerativen Energien ist der große Teil der qualifizierten Arbeitskräfte: In den letzten Jahren hatten über 20% der in diesem Sektor tätigen Personen einen Universitätsabschluss. Demgegenüber hatten nur etwa 10% aller Arbeitnehmer im selben Jahr einen Universitätsabschluss in allen Wirtschaftszweigen.

Die Berufsaussichten in der Industrie sind für Ingenieurinnen und Ingenieure aus verschiedenen Disziplinen hervorragend: In allen Feldern der regenerativen Energien sind Ingenieurinnen und Ingenieure stark nachgefragt, in manchen Fällen sind sie gar verzweifelt erwünscht. Auch Wissenschaftler werden hoch bewertet, vor allem in den Themenbereichen Verkauf, Qualitätskontrolle, Service und Vermarktung. Branchenspezifisch bietet auch die F&E gute Aussichten.

Die Zahl der direkt und indirekt tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sank auch hier aufgrund des rückläufigen Inlandsmarktes in Deutschland. Gegenwärtig gibt es viele kleine Betriebe. Die Sonnenenergie besteht aus zwei Hauptbereichen: der Fotovoltaik und der Sonnenwärme. Laut einer Repräsentativbefragung hat etwa ein Drittel aller Mitarbeitenden einen Universitätsabschluss in Fotovoltaik, zwischen 10 und 20% in der Solarthermie und etwa die Hälfe in Solarthermiekraftwerken.

Eine wichtige Aufgabe ist die Erforschung und Weiterentwicklung bei Modulherstellern: Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen kontinuierlich die Solarmodule weiter entwickeln. Das ist aber nur der Anfang eines umfangreichen Projekts zur umweltschonenden Energieerzeugung. Bis 2020 will Marokko 42% seiner Elektrizitätsversorgung mit regenerativen Energien sichern. Die gewaltige Expansion in diesem Gebiet könnte viele neue Jobs hervorbringen.

Die Windkraft ist neben der Sonnenenergie der grösste Sektor für erneuerbare Energien. In diesem Sektor waren 2016 160.200 Menschen beschäftigt. Dieser Anteil hört sich im Verhältnis zu den anderen Sektoren der regenerativen Energien gering an, aber die Windenergiebranche hatte vorher viele Angestellte. Knapp mehr als ein Drittel der Beschäftigten in der Offshore-Windbranche haben einen Universitätsabschluss.

Die Windkraft ist in Deutschland seit langem populär, was dazu führt, dass die deutschen Unternehmen zu den Spezialisten für Windkraft gehören und auch im Auslandsgeschäft sehr gut sind. Sowohl in der Erforschung und Erforschung als auch im Maschinen- und Anlagebau gibt es noch viel zu tun. Aufgrund der rasanten Entwicklungen in der Windenergieforschung in den vergangenen Jahren wurden viele alte Windenergieanlagen unter dem Motto "Repowering" nachgerüstet, um sie leistungsfähiger zu machen.

Im Geothermiebereich sind bisher nur rund 17.300 Menschen beschäftigt, aber die Wichtigkeit des Bereichs ist immens. In Boomzeiten ist die Industrie in acht Jahren um stolze 772% gewachsen und hat damit das höchste (relative) Zuwachs bei den regenerativen Energien erzielt! Wasser ist heute eine der bedeutendsten alternativen Energien in Deutschland. Weil die Trinkwasserkraft in Deutschland jedoch längst aufgebaut ist und mit einer ausgereiften Technologie funktioniert, ist hier kein großer Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen.

Die Gewinnung von bioenergetischer Energie erfolgt aus Biomassen, zum Beispiel aus Anlagen oder Flüssigdünger. Wer einen agrarwissenschaftlichen Hintergrund hat, hat die besten Aussichten, einen vielversprechenden Arbeitsplatz im Bioenergiebereich zu finden. Zwischen 29 und 57 Prozentpunkte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind auf dem Gebiet der Biotechnologie tätig (weniger für Biogase und feste Biomassen, mehr für flüssige Biomasse). Zwischen 2004 und 2012 wuchs der Biomasse-Sektor um 227%.

Seit dem Vorfall im Atomkraftwerk Fukushima in Japan im Jahr 2011 ist die Industrie auf dem Vormarsch. Der Vorfall ist nicht mehr aufzuhalten. Die Universitäten haben auch den Energiewendepunkt geschafft, der mittlerweile mehr als 300 Kurse in diesem Gebiet anbietet. Dazu gehören Kurse, die sich ganz auf erneuerbare Energien konzentrieren oder eine fachliche Vertiefung während des Studiengangs ermöglichen.

Brancheninteressierte sollten daher ein entsprechendes Praxissemester in diesem Gebiet durchführen und an entsprechenden Seminaren teilnehmen.

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