Stiftung Warentest Vergleichsportale

Die Stiftung Warentest Vergleichsportale

So berichtet die Stiftung Warentest: Den besten Preis ohne versteckte Kosten finden Sie in unserem Vergleichsportal. Vielmehr sind sie oft irreführend, beklagt die Stiftung Warentest. Kein Vergleichsportal erreichte im Test die Bewertung "Gut" oder "Sehr gut". Die Stiftung Warentest hat in zehn Vergleichsportalen keinen der Anbieter mit der Bewertung "gut" oder "sehr gut" bewertet.

Gegenüberstellung Portale - Kunden haben ein Anrecht auf Rechtschaffenheit

Wenn ein Vergleichsportal nur diejenigen auflistet, die bei einem Vertragsabschluss eine Vermittlungsprovision zahlen, muss dieses Geschäftsmodell für die Verbraucher deutlich erkennbar sein, so der Bundesgerichtshof (Az. I ZR 55/ 16). Das Onlineportal Bestattungsvergleich.de wurde im vorliegenden Falle vom Bundesverband des Deutschen Bestatters verklag. Er wirft dem Internetportal fehlende Transparenz vor, da es nur in den Preisvergleichsanbieter aufgenommen wurde, die im Falle eines Vertragsabschlusses eine Kommission von 15 oder 17,5 Prozentpunkten des Angebotspreises zahlten.

Grundsätzlich hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Portalbetreiber besonders darauf aufmerksam machen müssen, wenn sie andere Dienstleister ausgrenzen. Es wurde nicht davon ausgegangen, dass nur Lieferanten, die Provisionszahlungen leisten, aufgeführt würden.

Vergleichsportportale von billigen Flügen scheitern durch

Laut Stiftung Warentest sind Flugscheine auf vielen vergleichenden Portalen im Netz teuerer als auf der anderen. Weil die Fluggesellschaften keine Provisionszahlungen leisteten, muessten die Portugale mit Versicherung und Gebuehren "anderswo verdiene ", so die Augustausgabe von "test". In zehn Booking-Portalen hat sich die Stiftung Warentest eingehend mit dem Thema beschäftigt.

Dazu gehörten die Vergleichsportale Opodo, Spedia und Checkeda. Eine Vergleichsplattform ergab einen Preis von 47,49 EUR. Wenn Sie jedoch mit Ihrer Visa-Kreditkarte bei uns einkaufen möchten, müssen Sie 11,05 EUR plus eine Bearbeitungsgebühr von 31,50 EUR einnehmen. Im Endeffekt kostet der Flieger 90,04 EUR, also beinahe das Doppelte des ursprünglichen Preises.

Die Stiftung Warentest erläuterte auch, dass andere Flugsicherungsportale "oft schwerfällig und intransparent" seien. Lediglich bei der Suche nach Flugverbindungen schneiden einige Vergleichsportale besser ab als die Buchungsstellen der Fluggesellschaften. Deshalb empfiehlt die Stiftung Warentest, zunächst über die Buchungsportale nach Fluggesellschaften und Tarifen für die jeweilige Route zu recherchieren und dann die Buchung unmittelbar bei der Airline vorzunehmen.

Die Stiftung Warentest: Flugscheine auf vergleichbaren Portalen oft günstiger als bei Fluggesellschaften

Der Ticketkauf über Vergleichsportale ist oft kostspieliger als bei den Airlines. Dies wurde von der Stiftung Warentest gemeldet. Die meisten Feriengäste möchten ihre Flugreisen über Vergleichsportale im Netz reservieren - aber das ist nicht immer der beste Weg, wie eine Studie der Stiftung Warentest ausweist. Laut der Augustausgabe der Fachzeitschrift "test" sind Flugreisen auf dem Portal oft teuerer als die direkte Buchungen bei der Airline.

Kritisiert wurden von den Testern auch "aufdringliche" Anzeigen für zusätzliche Dienstleistungen und bedenkliche Kündigungsbedingungen. Die Stiftung Warentest hat für die Studie zehn Flugsuchportale mit Preisvergleichsfunktionen untersucht. Außerdem wurden fünf Portfolios von Luftfahrtunternehmen untersucht - Air Berlin, Lufthansa, Easyjet, Eurowings und Ryanair. Nach den vorliegenden Informationen waren sieben der zehn Vergleichsportale mit einer " schwerfälligen und undurchsichtigen Benutzerführung " nachteilig.

Die Beschaffung eines Flugtickets ist " leichter, übersichtlicher und oft günstiger " und zwar unmittelbar bei der Fluggesellschaft. Nur bei dem von Easyjet betriebenen Testportal haben die Prüfer die Einstufung gekürzt. Weil die Airlines beim Verkauf eines Flugtickets keine Gebühren an ausländische Portale zahlen, haben die Anbieter der Vergleichsstandorte versucht, ihre Margen auf andere Weise zu erhöhen, erläuterte Stiftung Warentest.

Nach den Informationen verwenden die Vergleichsportale unter anderem Service-Gebühren, die sie auch "gerne knifflig verstecken". Eine Vergleichsplattform ergab einen Preis von 47,49 EUR. Die Testpersonen bemängelten, dass keines der getesteten Flugsportale den Benutzern eine "gemeinsame und kostengünstige kostenlose Zahlungsmöglichkeit" bot. Darüber hinaus störte es die Testpersonen, dass die Vergleichsportale oft versucht haben, Versicherungspolicen und andere Zusatzdienstleistungen "wie Push-Verkäufer" zu verkaufen.

Es ist wahr, dass die Fluglinien auch auf ihren Websites Versicherungspolicen, Hotelräume oder Leihwagen vermittel. Allerdings verfahren sie "vergleichsweise vorsichtig". Die Stiftung Warentest fand auch, dass Stornierungen durch die Luftfahrtgesellschaften besser waren. Häufig fallen auf den vergleichenden Portalen Mehrkosten an, wenn ein Auftraggeber eine Kündigungsmöglichkeit in Anspruch nehmen möchte. Lediglich bei der Suche nach Flugverbindungen schneiden einige Vergleichsportale besser ab als die Buchungsstellen der jeweiligen Fluggesellschaft.

Deshalb empfiehlt die Stiftung Warentest, zunächst über mehrere Flugbucherportale nach Fluggesellschaften und Tarifen für die jeweilige Route zu recherchieren und dann die Buchung unmittelbar bei der Airline vorzunehmen. Darüber hinaus sollten Reisende den von ihnen reservierten Flugpreis sorgfältig überprüfen - oft sind nach den Informationen aufgegebenes Reisegepäck, Mahlzeiten an Bord oder andere Dienstleistungen zusätzlich zu bezahlen.

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