Strom aus Erdwärme

Elektrizität aus Geothermie

Von besonderem Interesse ist die Erzeugung von Strom aus heißem Dampf. In vielen Teilen der Welt hat die Natur einen langen Weg vor sich, um die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, die Geothermie nutzen wollen. Man nennt diese Energie Geothermie. Hält die Nutzung der Geothermie die Erde kühl? Lohnt sich die Umwandlung von Geothermie in Strom?

Vorzüge und mögliche Gefahren der Erdwärme

In der Erdkruste herrschen höhere Drücke. Die Erdwärme kann zur Wärme- und Stromgewinnung eingesetzt werden. Wofür steht Erdwärme und was ist Erdwärme? Die Temperatur liegt in den meisten Weltregionen bei 25-30°C in einer Wassertiefe von 500 m. Die Temperatur liegt bei 25-30°C. Bei einer Wassertiefe von 1.000 Meter können die Temperaturwerte bis zu 35-45°C steigen.

Aber auch in solchen Wassertiefen können unter gewissen geographischen Gegebenheiten Temperaturwerte von 100 bis 200°C erfasst werden. Die unter der Festkörperoberfläche der Erde gespeicherte Hitze wird als Geothermie bezeichnet. Bei der Geothermie handelt es sich um den Abbau von natürlichen Radioisotopen im Erdkrustengestein und um den Wärmetausch mit dem tiefer gelegenen Inneren der Erde.

Der Einsatz von Erdwärme durch den Menschen wird als Erdwärme bezeichnet. Erdwärme ist eine der regenerativen Energien und erscheint fast unbegrenzt. Die in den drei Kilometer der Erdrinde gespeicherten Energiereserven können den aktuellen globalen Energiebedarf in den kommenden 100.000 Jahren ausgleichen. Allerdings machen geologische und topografische Bedingungen vielerorts die Erschließung der Erdwärme schwierig oder gar unmöglich. Für die Nutzer ist die Erschließung der geothermischen Energie unerlässlich.

Der in der Masse gesammelte Strom kann auf verschiedene Weise ausgenutzt werden. Im Direktbetrieb wird die Geothermie zur Beheizung eingesetzt. Dies erfolgt mit Erdsonden. Ein Wärmeträgerfluid aus Kühlwasser und Frostschutz wird durch ein U-förmiges Rohr gepumpt. In der Erdreich wird die FlÃ?ssigkeit durch die Geothermie erwÃ?rmt und dann an die OberflÃ?che befördert.

Mit der warmen Lösung wird die Wärmeversorgung von Wohn- und Geschäftshäusern, Gewächshäusern, Straßentemperierung und Produktionsprozessen sichergestellt. In geothermischen Kraftwerken wird bei indirekter Anwendung geothermische Energie in Strom umgerechnet. Das heiße Erdreichwasser wird in ein Heizkraftwerk eingespeist. Über eine Windturbine, die Strom produziert, steuert der Dampf einen Stromerzeuger.

Für diese hydrothermale Energieerzeugung sind Wasser-Temperaturen von mind. 80°C erforderlich. Geothermie ist eine emissionsarme Energielieferantin, die unmittelbar vor ort eingesetzt werden kann und keinen längeren Weg benötigt. Im letzteren Fall wird die Überschussenergie auf der Oberfläche der Erdkugel im Laufe des Sommers in den Geothermiespeicher der Erdkugel eingespeist und im Laufe des Winters wiederverwendet.

Auch die Erdwärme kann die Unabhängigkeit von externer Energie und nicht nachwachsenden Ressourcen reduzieren. Im Falle der oberflächennahen Erdwärme können Umweltschäden im Erdreich und Grundwasserbereich auftauchen. Beim Bohren kann das Erdreich von Erdgas befreit werden. Darüber hinaus kann das Eindringen von Sickerwasser in das Gebirge zur Freisetzung der darin gespeicherten Hitze zu verstärkten Erdbeben anregen. Gegenwärtig gibt es in der Schweiz neun Tiefgeothermieanlagen und -projekte (Stand 2015).

Mit diesen Systemen werden Gebäude beheizt, und in der Schweiz gibt es derzeit mehr als 45'000 Erdwärmesondenanlagen, die zur Beheizung von Einfamilienhäusern eingesetzt werden. In der Schweiz hingegen gibt es noch keine Energieerzeugungsanlagen. Die Schweiz nützt die Erdwärme im internationalen Verhältnis noch sehr wenig.

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