Strom Erneuerbare Energien

Elektrizität Erneuerbare Energien

Deutschlands Energieversorgung (Strom und Wärme)? Alles in allem Wind und Co. Dies spiegelt sich in der beschleunigten Wachstumsdynamik beim Ausbau der erneuerbaren Energien wider. Stoff für die Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien: Marktintegration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Umweltfreundliche, sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Wärme, Strom und Elektrizität.

Regenerative Energien::: WSE - Vereinigung der Schweizer Stromerzeuger e.V.

Ein Energieträger wird als regenerativ bezeichnet, wenn die Mittel für seine Versorgung auf kurze Sicht erneuert werden. Die Schweiz nimmt beim Beitrag der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung eine führende Position in Europa ein. Im Jahr 2013 stammten 58% der inländischen Stromerzeugung aus der Wasserkraft. Andere erneuerbare Energien sind Strom aus Windkraft, Biogas und Sonnenenergie, aber auch Wasser und bis zu einem gewissen Grad Müllverbrennung.

Allerdings macht der heutige Beitrag dieser so genannten neuen regenerativen Energien zum Strom-Mix (2013) nur 3,3 Prozentpunkte der Erzeugung des Landes aus. Nachfolgend werden die Ergebnisse der VSE-Studie Weg in the currentzukunft aufbereitet. Wasserwerke: In der Schweiz sind die Errichtungsmöglichkeiten für Grosswasserkraftwerke an neuen Orten unter den bestehenden Landschafts- und Gewässerschutzvorschriften nahezu ausgelastet.

Die langfristigen Ausbaupotenziale der Wasserkraft werden je nach Reduzierung der verschiedenen Schutzbelange auf max. 4000-5000 Gigawattstunden geschätz. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Klimawechsel die Stromerzeugung in der Folgezeit wieder reduzieren wird. Windkraft: Das technologische Potential der Windkraft in der Schweiz wird auf 4000-5000 Gigawattstunden pro Jahr geschätz.... Angesichts der wenigen ökonomisch interessanten Lagen und der Auseinandersetzungen mit dem Natur- und Landschaftsschutz ist fragwürdig, wie viel von diesem Potential genutzt werden kann.

Photovoltaik: Das rechnerische und technologische Potential der Photovoltaik ist sehr hoch. Energie aus Biomasse: Die Elektrizitätserzeugung aus Energie ist bereits heute sehr ergiebig. Welche zusätzlichen Potenziale noch ausgeschöpft werden können, hängt nicht zuletzt auch von der wirtschaftlichen Unterstützung der Elektrizitätserzeugung ab, denn nur so lassen sich die Sammel- und Transportkosten in der Land- und Forstwirtschaft aufbringen.

Trotz hoher Subventionen sollte es nicht möglich sein, deutlich mehr als 5% des aktuellen Strombedarfs, d.h. rund 3000 Gigawattstunden, zu gedeckt zu haben. Schlussfolgerung: Auf lange Sicht können die anderen regenerativen Energien, abhängig von Subventionen, einen größeren Anteil an der Elektrizitätsversorgung haben. Allerdings werden diese Stromvolumina allein wahrscheinlich nicht ausreichend sein, um die Engpässe der Kapazitäten ab 2020 zu kompensieren.

Nach der anschliessenden Stilllegung der Schweizer Atomkraftwerke müssen bis 2044 26 Milliarden kWh Strom aus Atomenergie ausgetauscht werden. Erdwärme: Das technologische Potential ist sehr hoch. Es wird erwartet, dass der Marktanteil der geothermischen Stromproduktion bis 2030 gering bleibt. Dennoch könnte die Erdwärme eine sehr vernünftige energiewirtschaftliche und ökologische Alternative sein, nicht zuletzt, weil als wichtiger Grundlastenergieträger ganzjährig Strom gleichmäßig produziert werden könnte.

Gas-Kombikraftwerke: Gas-Kombikraftwerke werden verhältnismäßig rasch gebaut und können Energieversorgungsprobleme in kürzester Zeit reduzieren. Ein 425-MW-Werk kann pro Jahr bis zu 3000 GWh Strom produzieren. Die CO2-Emissionen müssen in der Schweiz zu 100% ausgeglichen werden, davon müssen mind. 50% einheimisch sein. Da die Vorschriften zur CO2-Kompensation im eigenen Land durch das revidierte CO2-Gesetz geschwächt wurden, werden Gas-Kombikraftwerke zu einer praktikablen Überbrückungslösung, die die regenerativen Energien ausbaut.

Atomenergie: Ein hochmodernes Atomkraftwerk mit einer Kapazität von 1'600 MW, wie es zurzeit in Frankreich oder Finnland errichtet wird, erzeugt in einem Jahr rund 13'000 GWh Strom, was rund 20% des gesamtschweizerischen jährlichen Bedarfs entspricht. Die Potenziale für die zukünftige Stromproduktion in der Schweiz hängen jedoch vom politischen und sozialen Selbstverständnis ab. Blockheizkraftwerke: In der Schweiz mangelt es schlichtweg an der Wärme, die für den grossen Ausbauprozess von grossen, kostengünstigen Kraftwerken benötigt wird.

Gerade in der Debatte um erneuerbare Energien wie Wasser-, Wind-, Solar- und Biomassenutzung stoßen zwei Belange immer wieder aufeinander: die Besorgnis über den Erhalt von Umwelt und Land und die notwendige Ausweitung der Stromerzeugung. Das Potential für die Stromerzeugung aus regenerativen Energien ist rein rechnerisch sehr hoch. Der Verbrauch des Landes könnte ohne Einschränkung auf lange Sicht aus regenerativen Energien gedeckt werden.

Die Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern ist mit einer Vielzahl von oft berechtigten Bedenken zum Natur- und Landschaftsschutz konfrontiert. Die Weiterentwicklung der Technologie und ein optimaler wirtschaftspolitischer Rahmen sind Voraussetzungen für die vermehrte Verwendung erneuerbarer Energien. Für nahezu alle neuen regenerativen Energien ist ein anspruchsvoller Interessenausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten vonnöten.

Darüber hinaus müssen die Unregelmäßigkeiten und die mangelnde Vorhersehbarkeit der Elektrizitätserzeugung durch Wind- oder Sonnenenergie aufgefangen werden: Mit einem Strommixanteil von mehr als 10 Prozentpunkten müßten die gepumpten Speicherkapazitäten erweitert und die Transport- und Verteilernetze erheblich erweitert werden. Neben den regenerativen Energien und dem Aufbau der Energie-Effizienz kann der Unterschied zwischen dem Mangel an Atomenergie und dem zunehmenden Energieverbrauch mit weiteren Möglichkeiten ausgenutzt werden.

Die Strombörsen und der Stromhandel leisten einen Beitrag zur Sicherung der Versorgung durch den Ausgleich der Erzeugungskapazitäten in Europa. Aber der Stromhandel stößt heute in der Realität zunehmend an seine eigenen Leistungsgrenzen. Der Grund dafür ist, dass importierter Strom - mit Ausnahmen von Perioden mit starken Winden - hauptsächlich aus Kohle- oder Atomkraftwerken stammt. Erneuerbare Energien werden in den kommenden Jahren zwar kräftig vorangetrieben, können aber die einheitliche und großtechnische Herstellung von Atomkraftwerken nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz durchsetzen.

Die Nachfrage nach Strom steigt aufgrund von Ersatzbeschaffungen und gestiegener Nachfrage. Es ist beispielsweise abzusehen, dass es in den kommenden Dekaden ohne Großkraftwerke - ob im In- oder Auslande - nicht möglich sein wird. Nur gasbetriebene Kombikraftwerke wären ohne Atomenergie für die heimische Erzeugung geeignet. Sie sind technologisch ausgereift, haben eine kurze Aufbauzeit, sind anpassungsfähig und können rund um die Uhr Strom erzeugen.

Zur Aufrechterhaltung der Liefersicherheit auf dem auch in Zukunft üblichen Niveau sind folgende Maßnahmen richtig: Ohne einen bewussten Energieeinsatz werden jedoch noch weniger ehrgeizige Zielvorgaben ausbleiben. In der Schweiz muss der Elektrizitätsmix von allem etwas haben: Regenerative Energien, Großkraftwerke und Einfuhren.

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