Strom Kosten Kwh

Elektrizitätskosten Kwh

Bei der Brutto-Preisermittlung wurde die Mehrwertsteuer (USt.) zum jeweiligen gesetzlichen Satz berechnet, wobei die Höhe der Stromkosten davon abhängt, wie viel Strom der Ofen liefert. Auf die Stromkosten entfallende Steuer- und Abgabenanteile. Die Strompreise steigen um durchschnittlich einen Cent pro Kilowattstunde.

EEG 2014 - Effekte auf die Energiesystemtransformation und auf die..... - C. Kai Fichtner

Der Turnaround in Deutschland macht Fortschritte. Befindet sich Deutschland mit dem Aufbau erneuerbarer Energieträger auf dem richtigen Weg, um die Zukunftsvision 2050 der Regierung in die Tat umzusetzen? Von wem werden die meisten Kosten getragen? Die überregionale Bedeutung der deutschsprachigen Wirtschaft ist im internationalem Maßstab besonders hoch. Mit 22,2 Prozent ist der Industrieanteil an der Brutto-Wertschöpfung von keinem anderen Industrieland erreicht worden.

Allerdings werten laut dem derzeitigen Energy Turnaround Barometer 2015 der IHK rund 44% der Unternehmen den Energiewendeprozess als negative Werte. Lediglich 13% sagen, dass sie von der Energierevolution profitiert haben werden. Laut dem selben Report aus dem Jahr 2013 erwägt ein Drittel der produzierenden Unternehmen die Verlagerung von Produktion ins benachbarte Ausland. Für ein weiteres Drittel der Unternehmen besteht die Gefahr einer Verlagerung. Aufgrund hoher Steuereinnahmen, anderer Umlagen und vor allem der ständig steigenden EEG-Abgabe wird der Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend unattraktiv.

Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 21.07.2014 sind vielfältige Veränderungen verbunden. In ihrer Erklärung hat die energiereiche Branche (EID) ihre Anforderungen an das "neue" EEG klargestellt und es gab Neuverhandlungen zwischen Bund und Branche. Das EID begrüßte besonders die Tatsache, dass die Sondervergütungsregelung für stromintensive Betriebe so weit wie möglich beibehalten wird, sowie die Ausrichtung auf mehr Wirtschaftlichkeit und Marktentwicklung bei der Förderung der erneuerbaren Energieträger.

Mit dieser Studie soll die Fragestellung beantwortet werden: Welche Folgen hat die Novelle des EEG für die Energiesystemtransformation und die energiereiche Wirtschaft in Deutschland?

38 Prozentpunkte des Energieverbrauchs werden durch regenerative Energien gedeckt.

In den ersten drei Quartalen 2018 deckten die regenerativen Energieträger zusammen 38 vom Hundert des Brutto-Stromverbrauchs in Deutschland. Dies entspricht einer Steigerung von 3 Prozentpunkten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den Monaten Jänner, Aprils und Mais 2018 lagen sie aufgrund des außergewöhnlich kräftigen Windes und der vielen Sonnenscheinstunden gar bei bis zu 43 vH.

Im Dreivierteljahr 2018 wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 zusammen knapp 170 Mrd. kWh (Mrd. kWh) Strom aus Solar-, Windkraft- und anderen erneuerbarer Energiequellen produziert (Q1-3 2017: 155,5 Mrd. kWh). Somit entsprachen die EE mit rund 172 Mrd. kWh annähernd der Braunkohle- und Steinkohleverstromung und sanken damit um knapp 7 Prozentpunkte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Q1-3 2017: 184,0 Mrd. × kWh).

Mit rund 59 Mrd. kWh ging auch das Gasgeschäft um knapp 8 Prozentpunkte zurück (Q1-3 2017: 63,6 Mrd. kWh). Mit knapp 63 Mrd. kWh blieb die Windenergie an Land im Berichtszeitraum die umsatzstärkste erneuerbare Energiequelle, was einem Anstieg von mehr als 13% gegenüber dem Vorjahresquartal entsprach (Q1-3 2017: 55,4 Mrd. kWh).

Die Photovoltaik wies mit knapp 16 Prozentpunkten auf über 41 Mrd. kWh (Q1-3 2017: 35,6 Mrd. kWh) das größte Wachstum auf. An dritter und vierter Stelle folgen die Bereiche Energie aus Erneuerbaren Energien mit rund 34 Mrd. kWh (Q1-3 2017: 33,4 Mrd. kWh) und Wasser, die aufgrund der anhaltenden Dürre um knapp 10 Prozentpunkte auf rund 13 Mrd. kWh (Q1-3 2017: 14,9 Mrd. kWh) sanken.

Rund 13 Mrd. kWh (Q1-3 2017: 11,7 Mrd. kWh) zur Stromproduktion wurden von der Windkraft beigesteuert. "Erneuerbare Energien sind eindeutig auf der Überholspur, während der Anteil der konventionellen Energiequellen an der Abdeckung des Brutto-Stromverbrauchs stetig abnimmt. Es bleibt jedoch noch viel zu tun, um das angestrebte Niveau von 65 Prozentpunkten erneuerbarer Energien bis 2030 zu erreichen. Für die Zukunft ist es wichtig.

Daher ist darauf zu achten, dass bei der weiteren Expansion kein Fadenbruch auftritt: Zum einen ist insbesondere bei Onshore-Windenergie darauf zu achten, dass genügend Platz für neue Vorhaben vorhanden ist. Zum anderen müssen endlich die speziellen Ausschreibungen für Windkraft an Land und für die Photovoltaik anlaufen. Zum Dritten muss alles Erdenkliche unternommen werden, um den dringenden Kapazitätsausbau der Nord-Süd-Leitungen mit voller Kraft voranzutreiben und angemessene Voraussetzungen für den Betreiben von Energiespeichern zu schaffen.

Dies sind die Voraussetzung dafür, dass der Strom aus erneuerbarer Energie intensiv eingesetzt und die Klimaschutzziele erfüllt werden können", erläutert Stefan Capferer, Vorstandsvorsitzender des BDEW. "Der Anstieg der Regenerativstromerzeugung ist im Grunde genommen ein Grund zur Freude", sagt Prof. Dr. Frithjof Staiß, Geschäftsführer des ZSW. Das ergibt sich auch aus dem europarechtlichen Rahmen - wie zum Beispiel der so genannte Aufwandsverordnung, die im Juni 2018 in krafttrat.

Damit ist Deutschland dazu angehalten, die Treibhausgas-Emissionen in Gebieten, die nicht dem Handel mit Emissionen unterliegen - also vor allem Heizung und Transport - bis 2030 um 38% gegenüber 2005 zu reduzieren.

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