Strom zu Gas

Elektrizität zu Gas

Im Power-to-Gas-Verfahren wird überschüssiger Strom im Gasnetz gespeichert. Finden Sie jetzt heraus, wie Strom durch Methanisierung zu Gas wird. Es freut uns, dass wir Sie nun auch mit Strom und Erdgas versorgen können. Bei der ZEAG bündeln wir Ihre Verbrauchsstellen und können diese Gesamtmenge an Strom und Gas nutzen, um günstigere Konditionen an der Börse zu realisieren. Die notwendigen Flexibilitätsoptionen in der Energieversorgung untersucht das Virtuelle Institut "Electricity to Gas and Heat".

Elektrizität zu Gas & Hitze 2010 Virtuelles Institut

Die stärkere Vernetzung der einzelnen Bereiche wie Strom, Gas und WÃ?rme, Wirtschaft und MobilitÃ?t wird zu einem immer wichtigeren Schwerpunkt der Forschungsarbeit. Flexibilitätschancen wie Demand Side Management (DSM), Power-to-Heat (PtH), Power-to-Gas (PtG) oder die Herstellung von Chemieprodukten (PtC) oder Brennstoffen (PtF) aus überschüssigem Strom werden immer wichtiger.

Mit der Untersuchung der Zusammenführung dieser Flexibilisierungsoptionen vor dem Hintergund des Strommarktes, der Netzstabilität und des immer stärker konvergierenden Gesamtsystems sowie der Ableitung von Handlungsmöglichkeiten für die Bereiche Naturwissenschaft, Technik und Technik hat das Virtual Institute "Electricity to Gas and Heat" von der Landesentwicklungsbehörde des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beauftragt. Als Ansporn für die weitere Zusammenarbeit mit vielen Beteiligten und Einrichtungen im Themenbereich Strom und Gas soll die vom Ministerium für Inneres, Bildung, Wissenschaft auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der Energieforschung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen finanzierte Einrichtung des Virtual Institute for Electricity, Gas and Heat fungieren.

"Strom-zu-Gas ": Wendepunkt für die Energierückgewinnung?

In der Sonne und bei starken Winden wird Strom im Überschuss erzeugt. Mit der Umstellung auf Gas könnte der Energierevolution ein großer Wurf gelungen sein - wenn sie effektiver wird. Mehr und mehr Windenergie- und Solarkraftwerke werden ans Stromnetz angeschlossen. Das bedeutet, dass an vielen Tagen des Jahres im Übermaß Strom erzeugt wird - kostspielig und lästig für die Stromnetze.

Sofern Wind- und Sonnenenergie nicht in großen Stückzahlen gelagert werden kann, ist die Wende im Energiebereich lahmgelegt. Ein Umbau von Strom in Wasser und Methan ("Strom zu Gas") könnte den Weg zum Erfolg ebnen. Bislang war die Technologie jedoch nicht leistungsfähig genug. Es werden die wesentlichen Fragestellungen zum Thema "Strom zu Gas" beantwortet. Was bedeutet "Power to Gas"?

Der Prozess ist einfach und manche Leute erinnern sich vielleicht noch an ihn aus dem Physik- oder Chemieunterricht: In einer elektrisch betriebenen Problemlösung kann mit Hilfe der Elekrolyse eine Trennung von Trinkwasser in die Bereiche Hydrogen und Oxygen erfolgen. In einem zweiten Prozessschritt kann der H2 mit Kohlendioxid zu Methan verarbeitet werden, das sich kaum vom Gas abhebt.

Das Gas kann einfach gespeichert und transportiert werden: Nach Angaben des DVGW-Gasfachverbandes könnte der bundesweite Stromverbrauch für 2000 Std., d.h. knapp drei Monaten, allein in den Speichereinrichtungen in gasförmiger Form gespeichert werden. Im Bedarfsfall kann das Gas mit Hilfe einer bewährten Technologie wieder in Strom umgewandelt werden. Im RWE-Werk betreibt der H2 ein BHKW für das Strom- und Fernheizungsnetz Ibbenbüren.

Darüber hinaus kann beispielsweise mit Hilfe von H2 unmittelbar Fahrzeuge mit Brennstoffzelle angetrieben oder in kleineren Mengen in das Erdgasnetz eingespeist werden. Bislang ist die Technologie nicht leistungsfähig genug. Ein weiterer Umbau auf Methan würde wesentlich mehr aufwenden. Denn der überschüssige Strom soll für "Power to Gas" genutzt werden - also vor allem die mehreren hundert Kilowatt Windstrom pro Jahr, die heute aufgrund von Speichermangel nicht einmal erzeugt werden.

Kritikern zufolge ist dies eine doppelte Förderung, da Strom aus Windenergie und Fotovoltaik bereits gefördert wird. Die Technologie wird von umweltbewussten Anwendern unterstützt. Das Energieunternehmen Greenpeace Energy, das im September 2014 einen "Pro-Windgas"-Gastarif auf den Weg gebracht hat, hat in dieser knappen Zeit laut einem Pressesprecher bereits 10.500 Verbraucher gefunden - trotz eines über dem Marktpreis liegenden Preisniveaus mit einer "Innovationsprämie" von 0,4 Cents pro kWh für die weitere Entwicklung der Technologie.

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