Stromanbieter Erhöht Preise

Elektrizitätsversorger erhöht die Preise

Die Gas- und Stromversorger fordern die Nutzer auf, für ihren Jahresverbrauch zu bezahlen. Jedes Jahr erhöhen zahlreiche Stromversorger ihre Preise wieder. Erhöht Ihr Strom- oder Gasversorger den Preis, können Sie den Vertrag sofort kündigen, egal wie lange er dauern soll. Im neuen Jahr sollen die Strompreise deutlich teurer werden. Die Stromversorger müssen sich über Preiserhöhungen informieren.

Stromversorger verteuern Preise - auch Erdgas wird verteuert.

Die überwiegende Mehrheit der Fälle wird den Verbrauchern mit vergleichsweise sympathischen Äußerungen gesagt, dass sie im kommenden Jahr mehr für die Stromerzeugung bezahlen sollten. Für sowohl Erdgas als auch für Elektrizität werden hohe Zuschläge erhoben. Konsumentenschützer sind wütend und üben Kritik an der Preisgestaltung von Firmen. Die Gaspreise waren fünf Jahre lang weitestgehend konstant.

Nach Angaben des Verbraucherportals Verivox haben 224 der 710 Basisanbieter bereits eine Preiserhöhung von im Durchschnitt 7,7 Prozentpunkten für die Monate Februar und Februar bekannt gegeben. Damit werden die Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus im nächsten Jahr um nahezu 100 EUR anwachsen. Analog wird in nahezu allen Kommunalmitteilungen an ihre Abnehmer darauf verwiesen, dass die Großhandels- und Bezugspreise in den letzten Wochen stark gestiegen sind und die daraus resultierende Kostenerhöhung weitergegeben werden muss.

Wer als Stadtwerke seine Stromversorgung für das kommende Jahr sicherstellen will, muss rund 50 EUR pro MW-Stunde (fünf Cents pro Kilowattstunde) an der Boerse bezahlen. In den letzten Wochen sind mehrere Einflussfaktoren zusammen gekommen. Erdgas und Brennstoffe für Steinkohlekraftwerke sind erheblich teurer geworden - beide entsprechen in etwa den Rohölpreisen.

Zwischen Jänner und Beginn des Monats Oktobers stieg der Referenzpreis der Sorte um knapp ein weiteres Mal auf 86 USD pro Barrel (159 Liter). Aber auch die Betreibern von Steinkohlekraftwerken mussten für CO2-Emissionszertifikate mehr in die Taschen graben. Innerhalb von zwölf Jahren hat sich ihr Wert auf 20 EUR pro t mehr als vervielfacht.

"Nachbarstaaten wie Österreich können mit Hilfe der Wasserkraft wesentlich weniger Elektrizität produzieren. Aus diesem Grund wird in Deutschland mehr Elektrizität mitgenommen. Dies ist in Deutschland rar und führt zu einem Anstieg der Strompreise. Im kommenden Jahr müssen die Verbraucher für die Vermarktung von Windenergie und Solarstrom nur noch 6.405 statt bisher 6.792 Cents pro kWh bezahlen.

Aufgrund der Niedrigwasserstände des Rheins und anderer Flussläufe können Steinkohlekraftwerke nur mit begrenzten Brennstoffmengen per Boot versorgt werden. Der kurzfristig steigende Bedarf hat die Preise in die Höhe geschraubt. "â??Viele Versorgungsunternehmen sind zwangslÃ?ufig dazu angehalten, die höheren Aufwendungen an ihre Abonnenten weiterzugebenâ??, sagt Gotthard M. Gr imm, Fa. Gerrestler und Chef der Firma Verivox.

Die Preise an den Spothandelsplätzen, an denen sich die Energieversorger in kürzester Zeit einkaufen, sind in letzter Zeit überhöht. Sie können auch lesen: Strompreise: "Der Zustand ist in seiner Wahl ungehemmt" Linkenheil hebt jedoch hervor, dass man auch grundsätzlich davon ausgehen kann, dass die Strompreissteigerungen "nicht ganz unbegründet" sind. "â??Dies wird jedoch dadurch verunglimpft, dass die Betriebe nicht nur jetzt ihren ganzen Fluss fÃ?r das nÃ?chste Jahr einkaufen, sondern sich in der Zukunft meist ein gröÃ?erer Teil ihres Bedarfes zu gÃ?nstigeren Konditionen sicherstelltenâ??, so der Berliner Energiespezialist.

Gerade deshalb bemängelt Thomas Engelke vom Verbraucherzentrum des Bundesverbandes (VZBV) die Preisgestaltung der Anbieter: Jetzt wird mit steigenden Grosshandelspreisen an der aktuellen Börse argumentiert. Die Preise sind gestiegen. "Doch als die Grosshandelspreise vor Jahren stark gefallen sind, wurden die Kürzungen nicht unmittelbar an die privaten Kunden weitergegeben", sagte Engelke. Dazu er: "Viele Energieversorger haben selbst Langfristverträge geschlossen, so dass die angekündigten kurzen Strompreissteigerungen nicht durchführbar sind.

Mehr zum Thema