Stromanbieter Online Kündigen

Online-Kündigung des Stromversorgers

Mit dem Partner Aboalarm ist es möglich, den Stromanbieter direkt online zu kündigen. Auf diese Weise können Sie Ihren Energieliefervertrag kündigen. Wann und wie kann ich meinen Vertrag kündigen? Der einfachste Weg dazu ist im Online-Kundencenter. Wenn Sie ausziehen, können Sie Ihren Energieliefervertrag mit uns schnell und einfach online kündigen.

Stornierung per Post: Was Sie wissen müssen

Ob mit Mobilfunkbetreibern, Versicherungsgesellschaften oder Strom- und Gaslieferanten, nahezu alle Aufträge können heute komfortabel von zu Haus im Netz abgeschlossen werden. Dadurch wird Zeit und oft auch Kosten gespart, da es bei Online-Einkäufen oft Rabatte gibt. Und was die meisten Leute nicht berücksichtigen - die Stornierung ist mit ein paar Mausklicks nicht so selbsterklärend.

Auch eine Stornierung per E-Mail ist oft nicht möglich. So muss das, was nach heutiger Zeit schlichtweg online gestartet ist, oft storniert werden, und zwar veraltet per Telefax oder Briefform. Die gewünschte Form der Beendigung kann prinzipiell in den Allgemeinen Geschäftsbedinungen (AGB) oder den Vertragsdokumenten von Gesellschaften einzeln geregelt werden, sofern diese einer Rechtsvorschrift nicht wiedersprechen.

Eine solche Bestimmung gibt es z. B. für Miet- und Anstellungsverträge, die nach dem Recht nur mit schriftlicher und handschriftlicher Signatur kündbar sind. Terminkontrakte werden heute oft online geschlossen, da diese später wieder beendet werden, ist in den entsprechenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt. Auffallend ist hier, dass viele Provider bei der Vertragsbeendigung plötzlich nicht mehr so online affin sind wie bei der Vertragsunterzeichnung.

Ein Widerruf per E-Mail ist nur für die wenigsten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen möglich. In losen Episoden erzählt Bernd Storm van's Based, Begründer und geschäftsführender Gesellschafter des Entlassungsdienstes "aboalarm", von Ärgernissen und Fallstricken, auf die die Konsumenten achten müssen. Ist in den AGB die "Textform" erforderlich, genügt für die Beendigung nach 126b BGB eine E-Mail.

"Ist jedoch die "Schriftform" erforderlich, so bestimmt 126 BGB, dass die Erklärung zur Beendigung persönlich (oder mit einem notariellen Handzeichen) unterzeichnet sein muss. Das Schriftformerfordernis kann durch das Elektroformerfordernis abgelöst werden, wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen keinen weiteren Verweis auf Ausnahmefälle vorsehen - d.h. die Beendigung kann per E-Mail vorgenommen werden.

Aber auch hier gibt es jedoch wieder eine Einschränkung: Nach 126a BGB muss mit dem digitalen Hinweis auch eine geeignete digitale Unterschrift ergänzt werden, die dem Signierungsgesetz nachkommt. An dieser Stelle scheint es beinahe leichter zu sein, die Mitteilung wie üblich per Post zu versenden. So hat beispielsweise das Landgericht München I entschieden, dass eine Beendigung per E-Mail, insbesondere bei Online-Vertragsabschlüssen, nicht so leicht auszuschließen ist.

Dies bedeutet, dass die "Schriftform" nicht nur für die Beendigung eines Vertrags erforderlich sein darf, wenn er online geschlossen wurde und auch die komplette Auftragsabwicklung in "Textform" erfolgt ist. Nach Ansicht des Gerichts erster Instanz stellt diese Klage eine unverhältnismäßige Diskriminierung des Verbrauchers dar. Berücksichtigen die Firmen, die sich gern als verbraucherfreundlich, zeitgemäß und online affin präsentieren, dies auch bei der Aufhebung?

Für die Verbraucher machen es die Firmen unglaublich leicht, einen Kaufvertrag online zu schließen, oft mit nur wenigen Mausklicks und wirtschaftlichen Vorteilen für den Kauf im Intranet. Allerdings gibt es plötzlich viele Hindernisse zu überwinden, wenn es um den Rücktritt geht. Genauso unkompliziert wie der Vertragsabschluss online erfolgen konnte, wollen die Provider nicht, dass die Kundinnen und Kunden wieder aussteigen.

Es ist aus Gründen der Sicherheit nicht ungewöhnlich, dass die Benachrichtigung per Post mit handschriftlicher Signatur erfolgt. Es ist aus der praktischen Erfahrung bekannt, dass insbesondere Online-Dating-Portale die Beendigung oft erheblich komplizierter machen und nur per Post erfolgen kann, auch wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen etwas anderes vorsehen. Das kann daran liegen, dass eine E-Mail zwar prinzipiell ausreicht, um den Vertrag zu kündigen, eine E-Mail-Adresse aber nirgends auf der Website zu finden ist.

Selbst die angeblich simple Terminierung im Online-Portal des Providers ist nicht immer so leicht (mehr dazu im aboalarm-Blog). Aber auch Mobilfunkanbieter können sich alle möglichen Tipps ausdenken, um der angeblich einfachen Online-Terminierung Hindernisse hinzuzufügen, die die Nutzer dann doch noch in ihrem Arbeitsvertrag behalten. O2 ermöglicht es z. B., eine Online-Kündigungserklärung zu erstellen.

Um die Stornierung wirksam zu machen, müssen Sie die Telefonhotline innerhalb einer bestimmten Zeitspanne anlaufen. O2 weigert sich auch, einigen Kündigungskunden über den Online-Alarm zu informieren und steht im Widerspruch zu den eigenen Kündigungsbedingungen: Mehrmals beanspruchten die internen und externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von O2 nach einigen Aussagen von Kundinnen und Anwendern, dass die Beendigung von Mobilfunkverträgen über Bordalarm unwirksam sei - und wiesen sie entschieden zurück.

Dabei beschuldigen sie ihre Kundinnen und den Kunden regelmässig aus Gründen wie "keine rechtsgültige Unterschrift" oder das Fehlen persönlicher Kundencodes. Doch nicht nur O2 bietet einen bedenklichen Dienst - auch die Deutsche Telekom hat einen komplexen Online-Terminierungsprozess eingeleitet, der nicht gerade konsumentenfreundlich ist. Dort, wo es Nebel gibt, gibt es viel Sonne - und das trifft glücklicherweise auch auf Entlassungen zu:

Bei den meisten Online-Videotheken oder Fitnessstudios erfolgt die Stornierung bedenkenlos per E-Mail oder ganz unkompliziert über die entsprechende Website. Hinzu kommt, dass die Ankündigungsfristen hier oft relativ kurz sind. Auch hier können die Versicherungen Schritt halten - von zehn geprüften Kfz-Versicherungen, die alle per E-Mail storniert werden können. Auch wenn eine Stornierung per E-Mail nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen generell zulässig ist, sollten die Konsumenten darauf achten, dass sie im Falle eines Streits - die Provider beanstanden immer wieder, dass sie keine Stornierungen erhalten haben - verpflichtet sind, den Nachweis der Stornierung zu erbringen.

Deshalb gilt: Installieren Sie immer genügend Zeitpuffer, damit im Bedarfsfall nach der Terminierung per E-Mail eine Terminierung per Telefax oder Post erfolgen kann. Es ist am besten, wenn die Konsumenten rechtzeitig kündigen, auch wenn sie vielleicht noch nicht wissen, ob sie den Kaufvertrag kündigen wollen. Weil diejenigen, die gezielt kündigen, oft günstigere Offerten und Vertragskonditionen oder Boni erhalten.

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