Stromanbieter Sonderkündigung

Besonderer Hinweis für Stromversorger

Deshalb mache ich von meinem gesetzlichen Sonderkündigungsrecht Gebrauch. Besonderer Hinweis bei Strompreiserhöhungen: Rechte und Fristen für Verbraucher. Die Stromversorger scheinen besonders daran interessiert zu sein, eines zu tun - die Strompreise zu erhöhen. Sie erhalten alle Informationen, wie sie im Falle einer Sonderkündigung am besten vorgehen sollen. Jedes Jahr erhöhen viele Stromversorger ihre Preise wieder, und die Strompreise steigen sehr häufig, vor allem zum Jahreswechsel.

Sondermitteilung mit Strompreiserhöhung: Rechte und Zeiten für Konsumenten

Doch für viele Konsumenten steigen die Energiekosten nahezu jedes Jahr, Strompreissteigerungen der Betreiber waren schon vor dem Ausstieg aus der Kernenergie keine Ausnahme. Allerdings sind die Konsumenten vor den gestiegenen Strompreisen nicht schutzlos; sie haben in der Regelfall ein besonderes Kündigungsrecht bei Preiserhöhungen unter Einhaltung bestimmter Zeitvorgaben.

Stromanbieter reden in der Praxis meist nicht von einer Verteuerung, sondern verwenden melodiöse Paraphrasen wie Preisanpassungen oder reden davon, ihren Abnehmern noch mehr Gründe zu liefern, von nun an Energie zu sparen. Bei der Stromerzeugung ist es wichtig, dass die Stromkosten gesenkt werden. Selbst wenn ein Wortlaut so aussieht, als ob die Preissteigerung allein auf externe Marktsituationen, namentlich die Erhöhung der staatlichen Gebühren oder die Transformation des Energiesystems, zurückzuführen wäre, ist es möglich, dass der Lieferant die Erlöse weitaus stärker erhöhen kann, als es die externen Gegebenheiten zulassen.

Im Falle eines Anstiegs der Elektrizitätspreise haben die Konsumenten in der Regelfall ein Vorkaufsrecht. Der Lieferant ist rechtlich dazu angehalten, seinen Abnehmern eine Erhöhung der Preise spätestens sechs Monate im Vorhinein mitzuteilen. Die Konsumenten haben dann etwa zweiwöchentlich Zeit, um eine außerordentliche Mitteilung zu machen. In Einzelfällen kann die exakte Fristsetzung daher mehr als 14 Tage dauern, aber in der Praxis ist die Dringlichkeit an der Tagesordnung.

Derjenige, der von einem Grundlieferanten versorgt wird, kann seinen Stromtarifvertrag jederzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Kalenderwochen beenden, ungeachtet dessen, ob Preiserhöhungen für Strom angekuendigt worden sind. Der Anstieg der Staatssteuern und Gebühren, wie z.B. Netzgebühren, ist für einige Versorgungsunternehmen vom Vorkaufsrecht ausgenommen. Allerdings erhöhen sich die Regierungsabgaben in der Regel nur sehr mäßig, mit einem Anstieg von mehr als einem Prozentpunkt, wie z.B. die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozentpunkte, was die Ausnahmesituation ist.

Stromkonsumenten, deren Lieferanten den Strompreis nur mäßig erhöhen, die dies eindeutig auf zusätzliche Staatsgebühren zurückzuführen vermögen und die dies in ihren Allgemeinen Bedingungen festgelegt haben, könnten daher kein besonderes Kündigungsrecht im Falle einer Erhöhung der Strompreise in Anspruch nehmen. Steigt der Stromlieferant seine Strompreise vor allem im deutlich zweistelligen Prozentbereich, sollten die Konsumenten immer wieder erstaunt sein und durch Ankündigung und Lieferantenwechsel überprüfen, wie viel sie einsparen können.

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