Stromanbieter Wechseln Kündigung Automatisch

Wechsel des Stromanbieters Kündigung automatisch

sowie Formulare finden Sie in unserem Leitfaden für Stromversorger. Auf diese Weise funktioniert die außerordentliche Kündigung; wechseln Sie die Stromanbieter: Noch hat kein Stromanbieter eine gehabt, es gibt niemanden, der kündigt. Wenn Sie den Stromversorger wechseln, übernimmt der neue Versorger für Sie die Kündigung von dem alten.

Die alten Verträge werden vorerst fortgesetzt. Die Änderung ist, wie ein Beispiel aus Bad Harzburg verdeutlicht, nicht automatisch vom Tisch: Ein Vertragsabschluss mit einem neuen Provider ist noch möglich.

Die Bad Harzburger haben im Hochsommer 2014 beschlossen, ihren Stromlieferanten zu wechseln.

Es dauerte bis zum Frühesommer 2015, bis sie sich wieder mit dieser Problematik befassten, den Arbeitsvertrag rechtzeitig beendeten und wieder nach einem neuen Provider ausschahp..... Wegen der geänderten Preisgestaltung kam die Entscheidung dieses Mal jedoch auf einen anderen Dienstleister als im Hochsommer 2014, d.h. das Ehepaar gab den Dienstleister, auf den sie bereits zu diesem Zeitpunkt wechseln wollten, nicht in Auftrag.

Um so mehr überraschte es, als der Lieferant sie kurz darauf per E-Mail kontaktierte und unter dem Stichwort "Jetzt kann es losgehen" bekannt gab, dass er mit der Auslieferung am kommenden Tag beginnen würde.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, ob ein Vertragsabschluss erfolgt, ist zunächst nur, ob der beauftragter Lieferant den Auftrag mitteilt. In diesem Falle wirft der zweite Arbeitsschritt die Fragestellung auf, welche Bestimmungen der Allgemeinen Bedingungen für Fälle gelten, in denen der Auftraggeber zunächst von einem anderen Lieferanten geliefert wird.

Demnach ist es dem Lieferanten auch möglich, sich ein Jahr später auf den vorliegenden Auftrag zu beziehen und anzukündigen, dass er mit der Auslieferung im Monat April beginnen wird.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers besagen auch, dass die Lieferung erst nach Beendigung des Vertrages mit dem vorherigen Auftragnehmer begonnen wird. Für den Fall, dass der Change nicht unmittelbar möglich ist und der neue Provider quasi "in der Warteschlange steht", ist im Kontrakt ausdrücklich geregelt.

Die Verbraucherfreundlichkeit eines solchen Ansatzes ist jedoch eine andere Fragestellung. Einige der anderen Dienstleister haben in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen viel mehr Anpassungsregeln, die festlegen, dass der Kontrakt automatisch beendet wird, wenn nach einigen Wochen keine Lieferung erfolgt.

Viel konsumentenfreundlicher wäre es gewesen, unmittelbar nach dem fehlgeschlagenen Lieferantenwechsel im Hochsommer 2014 darauf aufmerksam zu machen, dass ein Lieferantenwechsel zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war, sondern dass die Lieferung nach Ablauf des Altvertrages gestartet würde. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Anbieter sollten die Konsumenten bei einem fehlgeschlagenen Lieferantenwechsel auf der sicheren Seite sein und vorsorglich vom neuen Auftrag zurücktreten.

Denn nur so können sie ganz genau wissen, dass sie nicht an einen Auftrag gebunden sind und später leicht zu einem anderen Provider wechseln können.

Auch interessant

Mehr zum Thema